Sonntag, 10. Oktober 2004
Gestern beim Frisör
Eben erzählt mir das fleischgewordene Sabbel-MG von seinem Bekannten, der sich seinen Irokesen-Schnitt mittels Brett und Autolack für die Ewigkeit präparierte (der folgende Ausschlag auf der Kopfhaut hatte "natürlich" nichts mit dem verwendeten Lack zu tun).
Kurz darauf betritt der nächste Kunde das Lokal, setzt sich und bestellt seine Schnittform, nicht ohne zu vergessen, dass er sich die Haare hinten ja gerne wachsen lassen würde.
Ach, ach, wenn man doch nur einmal so könnte, wie man wollte:
;)
Donnerstag, 7. Oktober 2004
Claus in der Löwengrube
Zu Tode erschrocken ob des donnernden Gebrüll des Löwen zusammengezuckt. Kam dieses markerschütternde Brüllen von vorn, hinten oder von der Seite? Absoluter Adrenalinschock jedenfalls.
Der DVD-Abend für Anfänger, Kapitel 2, Unterpunkt Häufige Fehler:
Während des Fensehkucken bereits nebenbei eine DVD aus dem Hause Metro-Goldwyn-Mayer einlegen und nach dem erneuten Platznehmen auf dem Sofa vergessen, dass es dem DVD-Player (Autostart!) bei der 5.1-Tonausgabe über die Surroundlautsprecher herzlich wenig interessiert, ob die Fernsehlautsprecher auf Flüsterton eingestellt bzw. das auf dem Bildschirm grade seichtes TV-Programm zu sehen ist.
Dienstag, 5. Oktober 2004
Der Rat bei Elrond: Der Ring geht nach Norden!
"Ich werde den Ring nehmen", sagte er, "obwohl ich den Weg nicht weiß".
(Der Herr der Ringe, Band 1: Die Gefährten, J.R.R. Tolkien)
Was der gute Frodo da so schön zusammenfasst, ist genau dass, was ich aus gegebenem Anlass selber nicht passender von mir geben könnte.
Nach einer mehr oder weniger turbulenten Diskussion an einem geheimen Ratsplatz werde ich jetzt das selber ins Spiel gebrachte Übel übernehmen und dem einmal eingeschlagenen Weg bis zum Ende folgen.
Egal, wohin er mich auch führen mag (uh-oh)...
Hiermit
rufe ich
höchst feierlich
zur Teilnahme
am ersten
laienhaft organisierten
Blog-Adventskalender auf!
Wie stell ich es mir vor:
-Bis zu 24 Teilnehmer
-packen jeweils bis zu 24 gleiche Päckchen
-gefüllt mit was auch immer (z.B. etwas original Berliner Luft)
-gefüllt mit was auch immer (z.B. einem steinharten aber selbstgebackenen Keks)
-gefüllt mir was auch immer (z.B. oh jeh, seien Sie zur Abwechslung doch auch EINMAL selber kreativ!) ;)
-Santa Claus erhält bis zu 24 Sendungen mit jeweils 24 gleichen Päckchen gefüllt mit was auch immer oder was auch immer oder z.B. was auch immer
-Rudolf, das clausnasige Rentier sortiert die bis zu 24 x 24 Päckchen gefüllt mit (shut up, Claus!) in bis zu 24 Häufchen
-Sankt Niclaus führt eine einheitliche Nummerierung durch und packt alles in bis zu 24 Pakete mit bis zu 24 verschiedenen Päckchen von bis zu 24 Teilnehmern, besorgt dann DPD Aufkleber sowie díe nötige Preisinformation bzgl. des Portos, fordert das Geld für das Porto von allen Teilnehmern an, was diese flugs überweisen, bringt alles (hm. am besten mit einen Taxi oder per Abholung, mal sehen) zu einem DPD-Paketshop oder DPD-Depot und winkt schließlich weinend all den von ihn gegangenen Liebesgaben, Leckereien oder faulen Nüssen hinterher
-bis zu 24 Teilnehmer erhalten per DPD einen aufregenden Adventskalender rechtzeitig bis zum 30.11.2004
-bis zu 24 Teilnehmer ärgern sich anschließend über den Scherzbold mit den rohen Eiern, über die 17 Teilnehmern, die sich auf diesem Wege die Entsorgungskosten für ihren Jahrhunderte alten Früchtekuchen erspart haben sowie natürlich vor allem über den eifrigen Naturschützer, der den in seiner Wohnung am Hungertuch nagenden Flöhen das Leben in einer besseren Welt ermöglichen wollte.
"Ich hatte vor, es so auszudrücken: und danach lebte er glücklich bis an das Ende seiner Tage."
(Der Herr der Ringe, Band 1: Die Gefährten, J.R.R. Tolkien)
Voraussetzung wäre natürlich
- eine VERBINDLICHE Teilnahme (ich verspreche nichts als Schweiss, Mühen und Tränen. Das artet nämlich in Arbeit aus: Idee suchen, basteln, erdenken, schreiben, backen, kaufen etc. und das ganze dann in Massenfertigung verpacken und versenden)
- ein verbindlicher Einsendeschluss
- die Vorstellungskraft, dass alles irgendwann auch noch einmal wieder mit DREIUNDZWANZIG anderen Päckchen verpackt und in EINEM Paket ZUSAMMEN versendet werden muss (und zwar per PAKETDIENST, nicht per Stückgut / Schwerlastverkehr oder Wagenladung)
- ein verbindlicher Absendetermin
Sollten weniger (was man zum aktuellen Zeitpunkt als sehr wahrscheinlich betrachten darf) als 24 Teilnehmer die Mühen, Plagen und Kosten auf sich nehmen, so gibt es dann halt einen Advents-Countdown-Kalender (10! 9! 8! ...) oder einen typisch norddeutschen Adventskalender (Dreiiimal ist Bremer Recht).
Der erste Dezember ist ein Mittwoch in fast genau acht Wochen.
Anmeldeschluß sei hiermit deshalb feierlich auf Mittwoch in DREI Wochen (genau: das ist der 27.10.04) festgelegt.
Einsendungen aller Teilnehmer sollten dann bis zum Samstag, den 13.11.04 abgeschickt sein, so das bis zum Dienstag, den 16.11.04 alle Einsendungen meine kleine Hütte erreicht haben sollten, was wiederum zwei Wochen Knautschzone offen läßt, um ein Sortieren, Verpacken, Versenden & Empfangen vor dem 01.12.04 zu ermöglichen.
Bliebe dann nur noch zu klären, wie die Päckchen hinterher dekorativ ansprechend befestigt oder zur Auslage gebracht werden. Da habe ich mir nämlich ehrlich gesagt noch keine Gedanken zu gemacht.
So, jetzt ist es getan, nun habe ich es geschrieben ("Aus! Aus! Aus! Das Spiel ist aus! Der Laie ist Adventsmeister!")
Ich Narr, ich.
;)
Ihre Bühne, werte Leserschaft!
PS:
"Kommt erst der Winter wieder her,
und kracht vor Kälte der Stein,
stehn Wald und Weiher schwarz und leer,
Ist "OHNE Adventskalender" übel sein"
;)
Grippeschutzimpfung
Und ich fühl mich wunderlich.
Herbstzeit halt. Die Welt ist mal wieder im Wandel.
Bei der Arbeit sitzen und an zuhause denken.
An Tee und Kuchen. Oder Toast. Oder Plätzchen.
Und Kerzen. Den 3-Punkte Wurf von Streichhölzern in den Papierkorb. Und das wohlschnuppernde Qualmwölkchen, wenn man die Kerze wieder ausgepustet hat. Und dann mein flauschiges Kopfkissen.
BUMM-BUMM-BUMM
"Claus, zurück an deinen Platz, weiterrudern, und zwar zack-zack!
RAMMGESCHWINDIGKEIT!"
Bummbumm-Bummbumm-Bummbumm
Seufz.
edit:
kann es wirklich Unrecht sein, wenn man sich nach nunmehr 2 Tagen voll Schummrigkeit und latentem Kopfschmerz für die nächsten Monate wenigstens eine krachende Grippewelle wünscht?
Das nächste mal nehme ich mir drei Tage Urlaub nach so einem Bakterienschuß in den Oberarm. Ich schwöre!
Sonntag, 3. Oktober 2004
In eigener Sache
Meine Kommentare hier wie auch überall sonst (20:36h: verfaß / vergaß) haben erschreckend häufig (TrailerN)
Flüchtigkeitsfehler.
Und da bei den allermeisten Seiten in den Kommentaren keine Edit-Funktion vorhanden ist, bleibt oft nur das peinliche Stehenlassen der eigenen Unzulänglichkeit oder das noch peinlichere Kommentieren des eigenen Kommentars. Und wenn ich dann in dem kommentierten Kommentar schon wieder Mist verzapft habe: oh weh.
Also, an die sichtbare wie unsichtbare Welt da draussen:
TUT MIR LEID, das.
Wie hieß es schon in meinen Zeugnis aus der ersten Klasse (Grundschule an der Karlstraße, Klasse 1a, Schuljahr 1977/78, 2. Halbjahr):
Arbeitsverhalten:
Claus bemüht sich um selbstständiges Arbeiten. Kurze Aufgaben führt er in angemessener Zeit zu Ende, bei längeren Aufgaben benötigt er Zuspruch und Ermunterung. Er läßt sich leicht von seiner Arbeit ablenken.
Schriftliche Arbeiten muß Claus sorgfältiger ausführen!"
Lieber Frau Schröder, dem ist leider bis zum heutigen Tage noch nicht viel neues hinzuzufügen.
Schnüff.
Bitte, hat hier noch jemand eine Portion Zuspruch und Ermunterung übrig?
PS:
Selbige Frau Lehrerin vermerkte in Klasse 2 zum gleichen Thema "...Er läßt sich leicht ablenken und macht dadurch noch Flüchtigkeitsfehler..." (1.Halbjahr) und "...läßt sich aber schnell von seiner Arbeit ablenken. Er muss sich viel Mühe geben, seine schriftlichen Arbeiten ordentlich und ansprechend auszufertigen..:" (2. Halbjahr).
Immerhin kleine Lichtblicke in Klasse 3 "...ist fantasievoll und kann spannend erzählen..:" und Klasse 4 "...ist bemüht, sorgfältig und gründlich zu arbeiten....kann sich treffend ausdrücken und ist sehr fantasievoll...".
Am Ende meiner Schulkarriere gab es dann an der FOS trotzdem ein "gut" in Deutsch. Das "befriedigend" im Maschineschreiben auf der Höheren Handelsschule Jahre vorher war übrigens mehr als schmeichelhaft.
The Finger Gallery
Ich will da ja keinen Finger in diese Wunde legen, aber ....
Harrison Ford, Charakterdarsteller
;)
Wenn die Hölle gefriert
"Eher gefriert die Hölle", in diese Kategorie von Phrasen fiel bis vor etwas über 15 Jahre auch diese hier:
"Eher findet die Wiedervereinigung statt"
Ähnliches hatte meine Kollegin Ende 1989 auch auf den Lippen (Cläuschenklein war noch in der Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskfm.), als sie mitten im Satz mit den Worten "ach nein, dass darf man ja jetzt gar nicht mehr sagen" abbrach.
Wenn die Hölle gefriert.
Wo ist die Zeit geblieben? FÜNFZEHN JAHRE ist das schon her, dass wir mit Tränen in den Augen (bekomme ich bei TV-Dokumentationen immer noch) den Fall der Mauer erlebten. Das war so wunder-wunderschön.
Die ehrliche Freude, die Tränen, die Umarmungen.
DIE ERSTEN GEGENBESUCHE!
All das war uns Deutschen friedlich in den Schoss gelegt worden. Ein völlig absurder Gedanke, ausgerechnet uns Deutschen.
Gott ist in den Schwachen mächtig, möchte ich im Hinblick auf die friedlichen Demonstrationen sagen.
Wenn die Hölle gefriert.
Wühl, kram, umgrab:
Ah hier, ich habe auch noch ein paar skurile Erinnerungen an diese düstere Staatsform DDR (Drei Doofe Russen).
Vom Braunkohleofen-Gestank, dem mit was auch immer gedünkten Feldern (war das Schweine- oder Hühnermist, gute Güte?) und den angstvollen Gesichter meiner Gastgeber, als ich mitten in der Rostocker Innenstadt fröhlich das Deutschlandlied vor mich hinpfiff, der gräuseligen Kola, der widerlichen Schokolade, der extatischen Freude über Dosenpfirsich, frischen Bananen und Jacobs-Kaffee, dem Trabifahren ("das etwas andere Fahrgefühl", was ich nach dem ersten Höllenritt von mir gab, führte tatsächlich zu seliger Verzückung bei den Gastgebern: "Haha, das etwas andere Fahrgefühl, haha, ja, genau! Der Claus aus dem Westen, haha. Gleich einen treffenden Werbespruch auf den Lippen. Das etwas andere..." usw. usw.) zu den Grenzübertritten:
Eine Bremer Jugendgruppe fährt zu einem Besuch von gleichaltrigen nach Templin (nördlich von Berlin). Fünf bis sechs Autos insgesamt.
Ich saß mit Ralf zusammen in seinem Wagen, der einfach keinen Platz mehr für weitere Personen hatte, da hier nicht nur unser Gepäck, sondern auch das seiner zwei Schwestern verstaut war.
An der Grenze wurde dann erstmals auch das Fahrzeug zur Kontrolle herausgewunken, in dem ICH saß. Genau das richtige für einen ordentlichen Adrenalinkick. Dass mit den Grenzschützern der Tätterätär nicht gut Kirschen essen war, das war schließlich kein Geheimnis.
Zugeknöpfte, düstere Gestalten, scheinbar ohne jegliches menschliche Empfinden.
Langer Rede kurze Sinn: Ralf und ich stehen mit den ausgeladenen Koffern in einem trostlosen Untersuchungsraum.
Einer der Koffer wird gegriffen, wird geöffnet, wird durchwühlt. Der Grenzer verharrt plötzlich leicht irritiert. Er schaut erstaunt hoch, zieht ein Wäschstück aus dem Kleiderhaufen und hält uns fragenden Blickes einen lustig in der Luft baumelnden BH vor die Nasen.
Ob er dem von Ralf gestammelten "äh, der - , der gehört meiner SCHWESTER" wirklich geglaubt hat?
Eine Woche später.
Bei der Abschlußveranstaltung fragt ein kleiner einheimischer Junge seinen Vater mit großem Augen: "Das war wirklich schön, Papa. Besuchen wir die jetzt auch im nächsten Jahr?". Sehr, sehr traurige Szene, als ich mitbekam, wie der Vater seinem Sohn erklären musste, dass sie unmöglich einen Gegenbesuch durchführen konnten.
Wenn die Hölle gefriert.
Auf der Rückfahrt halten wir kurz vor einem Bäcker, dessen Auslage komplett leer ist. Als er bemerkt, dass wir aus dem Weste kommen, wird doch noch eine Creme-Torte hinter dem Tresen hervorgezaubert. "So geht das also" war der einzige Kommentar eines bis dahin mitgereisten ostdeutschen Begleiters.
Mit Gepäck und Torte geht es zur Grenze. An der wir wieder herausgewunken werden. Gleiches Spiel noch einmal.
Nur diesesmal -sicher ist sicher- wird auch die Torte GERÖNTGT (unk, was für ein Wort).
War dann beim Abschlußtreffen nach der Reise nicht mehr so wirklich der Renner, diese Röntgencreme-Torte.
"Na Claus, auch ein Stück Torte?"
Wenn die Hölle gefriert.
In diesem Sinne:
Hoch die Tasse und gepackt das Bahlsen-Kuchenstück.
Auf das schmachvolle Ableben des real existierenden Sozialismus:
Zum Leben!
Samstag, 2. Oktober 2004
Oh Schmach, oh Arglist und Verrat!
Wehe, wehe!
Da gewinnt mein Lieblingsbuch Nr.2 vor meinem Lieblingsbuch Nr. 1 den ersten Platz der ZDF-Aktion über die beliebtesten Bücher der Deutschen.
Und wen wählt dieser Grottensender dann dazu aus, die Laudatio vorzutragen?
Die olle
JEANETTE BIEDERMANN.
Boah, bin ich sauer.
Die hätte unter meiner Leitung nicht einmal den Sekt zur Siegerfeier ausschenken, geschweige denn irgend einen Erklärungsversuch zum Thema Herr der Ringe von sich geben dürfen.
Pfui, ZDF.
Möge die Nacht mit mir sein
Lecker Essen
Süffiger Wein
Neue DVDs (Troja & StarWars Trilogie).
Claus:
"Ich kann die Box auch für 44,95 bekommen"
Verkäufer:
Da muss ich aber erst fragen, ob ich Ihnen die auch, äh, wie ist mir,
SIE KÖNNEN DIE BOX AUCH FÜR 44,95 BEKOMMEN."
Bei der drei Euro Ersparnis bin ich dann der dunklen Seite der Macht erlegen.
Schönes Wochenende!
Haifischflossen: Open Water
Wenn Sie mal
a) einen wirklich gut gemachten Billigfilm sehen wollen, der spannend bis zum Schluß und überaus gruselig ist und
b) auf packende Hai-Filme stehen und
c) dazu exzellente Bild- wie Toneffekte schätzen,
dann sollten auch Sie sich umbedingt
a) Blair Witch Projekt
b) Der weisse Hai (Teil 1)
c) und meinetwegen "Das Boot - Directors Cut"
anschauen, ausleihen oder kaufen.
Und wer trotzdem Open Water an der Kinokasse bestellt, der soll hinterher nicht mosern, dass er nicht gewarnt wurde.
Drecksfilm, blöder. 3 von 10, wenn überhaupt.
Da hilft es auch nichts, dass der Soundtrack fast 1:1 von "Der schmale Grad" übernommen wurde.
Mein schönes Geld.
And never trust a "cinema.de Filmkritik".
Aber das war ja eh schon bekannt, gell?
Mittwoch, 29. September 2004
Gute Unterhaltung (Brot und Spiele, oder so)
Was habe ich beim Zuschauen gelacht!
Ganz großes Kino:
Ein dickes Danke an Herrn vasili
Wie blöd muss man eigentlich sein?
Mit einem Schlauchboot einen Tigerhai verfolgen!
Da kann man dann doch nicht mehr ernsthaft so einen Artikel schreiben, geschweige denn von einer Hai-Attacke sprechen.
Jedenfalls sind die Hauptdarsteller in diese Posse nur knapp einer Schlagzeile bei den Darwin Awards entgangen.
Schade eigentlich. Diese drei "Experten" hätten sich mit ihrer Aktion den dortigen Eintrag doch nun wirklich redlich verdient, oder ist da draussen jemand anderer Meinung?.
Oh Pein
KNUSPRIGE Pizza, scharf gewürzt, serrrrr heisssss, unschuldiges Zahnfleisch, kräftig zugebissen, Bescherung (da ha'm wir sie).
Nächster Morgen, müde ins Bad, Körperpflege, Zahnbürste, Zahnfleisch,
Ay Carramba!
Dann am Abend, Zitronenkuchen, lecker Milch, in lecker Tee, kochend heiß,
ICH LEBE, ja, ich kann es DEUTLICH SPÜREN.
Oh Mama!
Würde mich wohl morgen evtl. jemand vor mir selber schützen?
Bitte?
Schluchz!
;)
Dienstag, 28. September 2004
Gamestar 05 ?
Auch wenn es vieleicht faktisch korrekt ist, gibt es für die folgende Textpassage trotzdem den laienhaften Doppelseufzer:
"...Und während wir noch warten, setzt melancholische Musik ein - unter der wir fast das RATTERN DER ROTOREN nicht hören...".
Nein, Dark Petra hat keine Hubschraubersimulation getestet, es flogen lediglich einige propellerbetriebene Kampfflugzeuge mit dröhnenden Motoren im Testbericht von "Call of Duty - United Offensive" (Gamestar 11/04, S. 76) vorbei.
Dumdi-Dumdi-Dumdi
"Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von Familienduell! Kommen wir gleich zur ersten Frage":
Werner Schulze-Edel:
"Wir haben 100 Leute gefragt, was Ihnen zu dem Begriff ROTOR einfällt.
Ihre Antwort, Dark Petra:"
Dark Petra:
"Kampfflugzeug im zweiten Weltkrieg!"
Werner Schulze-Edel
"Kampfflugzeuge, hm, mal sehen. Das sagten auch:"
-Dedüdö- (auf der Anzeigetafelerscheint eine 0)
"Leider niemand. Topantworten wären gewesen:"
-Kaschwing-
1. Hubschrauber...97 Leute
2. Gammeliges Fahrgeschäft ("Menschen kleben an der Wand)...2 Leute
3. Russisches Fußballteam...1 armes Würstchen
---
Bei Rattern habe ich eher einen Zug vor Augen, der ratternd über die Gleise donnert. Oder ich fahre mit Toad in SuperMarioKart im Geisterlevel über ratternde Holzschwellen. Maschinengewehre rattern meinetwegen auch.
Flugzeugemotoren /-Propeller haben gefälligst zu vibrieren, hämmern, dröhnen, donnern.
Mhm, bin ich heute morgen möglicherweise mit dem falschen Fuß zuerst aufgestanden?
edit:
mmhm, eventuell bin ich das, ja, kann sein.
Trotzdem: es zeichnet sich klar aber immer deutlicher ab, dass ich scheinbar nach fast 20 Jahren (Gute Güte, oh nein!) keinerlei Anreize mehr sehe, mir weiterhin eine Fachzeitschrift zum Thema Computer-/Videospiele zu erwerben.
Gründe?
1.) das Internet
2.) das Internet
3.) austauschbar bis langweilig-gleich geschriebene Spiele-Tests.
4.) Fixierung auf U20
5.) Multiplayer, Spiele-Ligen, Vorstellung von "Topspielern", Leser-"Tests"
6.) Testen von unfertigen Programmen
7.) etc. etc.
Was mich eigentlich noch zur Zeitschrift greifen lässt, ist das eine oder andere bekannte Gesichte, das Gratis-Spiel und die Spieletest-DVD.
Wenn ich mir überlege, wie oft und wie gerne ich noch vor wenigen Jahren
gelesene Exemplare wieder ausbuddelte um sie mir vergnüglich ein zweites Mal zu gönnen: dahin, dahin, das war einmal.
Ich denke dieses Jahr ist es nun soweit. Abschied vom monatlichen Reflexkauf. Und danach fliegt bis auf die Happy Computer / frühe Powerplay-Ära alles raus, oder besser: zu Ebay.
Ausnahme: Die sechs PC-Xtreme Hefte von 1997. Denn von diesem Pracht-Magazin könnten sich selbst 7 Jahre nach dessen traurigem Ende noch alle zur Zeit erhältlichen Heftchen mehrere Seitchen abreissen, ähem, Scheiben abschneiden.
Vorsatz: Nur noch Spiele-Zeitschriften kaufen, wenn das beigefügte Gratis-Spiel überzeugt.
Gelangweilt durchblättern wie zuletzt kann ich das Ding auch genausogut im Bahnhofsbuchhandel.
