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Samstag, 2. September 2006

Wehe der Laden zahlt mir die Reinigung nicht

Mit Blut besprenkelt, mit Bier beschüttet:

Unternehmen Zukunft.
Soll heißen: der Zugbegeleiter wie auch die Bahnpolizei kommt erst in dem fernen zukünftigen Moment, wenn der Nazimob, der während der letzten 10 Minuten der Zugfahrt Jagdszenen nach u.a. der "Judensau" im Zug durchführte, dabei mindestens ein Opfer brutal geschlagen (da waren Blutfleckspuren im Abteil wie in einem billigen Western) und anschließend nach dem gemächlichen Aussteigen in aller Seelenruhe das Gleis hinunterspaziert und gaaanz sicher bereits den Bremer Hbf ungehindert verlassen hat.

5 Minuten später dann, ja, dann darf ruhig mal überhastet von links nach rechts gerannt und in die Funkgeräte gequäkt werden. Macht ja nichts, wenn die Experten nicht nur viel zu spät die Ermittlung aufnehmen, sondern trotz Info meinerseits beharlich am falschen Gleis und dazu auch noch am falschen Ende hin und her jachtern.

Ich als im Zug am Seitenrand sitzender wunderte mich anfangs, als aus dem oberen Abteil des Doppelstockwagens plötzlich Passagiere sehr schnell nach unten kamen.
Kurz darauf kam die Gewalt dann ebenfalls nach unten.

Irgendwann blieb die eine Hälfte der Schlägerei direkt neben meinem Platz stehen, um den Grund auf dem sie standen zu verteidigen. Was die anderen Gewalthohlköpfe dazu animierte, dafür dann aber mal ordentlich mit einer Bierflasche hinzulangen.

Kollateralschaden an meiner Person nahm niemand zur Kenntnis aber dafür jeder gern blilligend in Kauf.

Toll, wenn dann während all der langen Minuten kein Zugbegleiter auftaucht, wenn der Zug schließlich anhält und keine Polizei auf die Täter wartet.

Was wunder, dass ich jetzt nicht schlafen kann.
Das laute Trampeln der an mir wiederholt vorbeistürmenden drei Verbrecher (nachdem eigentlich bereits alle vorbei zu sein schien plötzlich der Schrei: "die Sau da vorne hat ein Telefon: der ruft die Bullen an. Los, kommt!") werde ich jedenfalls wohl so schnell nicht mehr vergessen können.

Scheiß Nazigesocks. Scheiß Staat, der mit dem Gesindel nicht aufzuräumen wagt.

AAARGH! ZISCH! KNURR! | 04:58h | 0 Kommentare |comment

 

 

Donnerstag, 31. August 2006

Sachen, die man nicht sehen möchte

Erst dachte ich ja, dass mein Abend ein paar Abstriche in der B-Note durch das fallengelassene Pflaumenmusbrot erhalten würde

mmmh, lecker (boah, ey)

(versteht sich von selbst, dass diese Dinger grundsätzlich mit der falschen Seite aufprallen, erst Recht, wenn man im Reflex danach greift und es sich dadurch dann frontal auf T-Shirt und Schmusedecke klatscht).


Und dann sah ich gegen 00:00 h im NDR eine Reportage aus dem iranisch-afghanischen Grenzgebiet aus dem Jahr 2002.

Es ging um Kinder, die außer dem Koran so gut wie nichts lernen können.

Ich war völlig am Ende, als sich in der einen kleinen Mädchenschule ein totalverhülltes Mädchen weigerte, für den (reinen Mädchen-)Unterricht ihr Gesicht zu entschleiern. Das wäre Sünde.

"Der Prophet hat für seine Frau eine Kiste gebaut und sie dort eingesperrt.
Ab und zu kam er vorbei und roch an der Kiste.
Hat Mullah Omar gesagt. "

Den eigenen Namen nennen? "Sünde."
Das Gesicht zeigen? "Sünde."

Warum?
"Der Prophet hat für seine Frau...
Hat Mullah Omar gesagt."

Irgendwann am Ende des Beitrages hat das kleine Mädchen dann doch das Gesicht entschleiert. Die beste Freundin hatte vorher alles versucht, sie umzustimmen ("Ja, es ist eine Sünde, aber sprich doch nach der Schule am Grab deines Vaters 10 Gebete, dann wird Allah dir vergeben"), da ohne freie Sicht nach vorne am Unterricht nicht teilgenommen werden durfte (zurecht).

Mit dem unverschleierten Gesicht endeten die bewegten Bilder.
Diese Kinder hatten das Pech, in Afghanistan geboren worden zu sein.


Ich wünschte, dass meine Regierung mehr für diese Kinder tun würde.
Deutsche Schulen für die Welt. Warum machen wir das nicht.

Mullah Omar. War vemutlich selber mal ein kleines hilfloses Kind, dass in einer dieser verdammten Koranschulen schon im zartesteten Kindesalter konditioniert wurde.

Solange diese armen, armen Menschen dort weiterhin flächendeckend arm und ungebildet bleiben, dabei weiterhin noch obendrein dermaßen verdorben werden, solange kann es einfach niemals ein friedliches miteinander der Menschen dieses Planeten geben.

Absolut unmöglich.

Ich hoffe um dieser armen, armen Menschen willen, dass der Iran-Atom-Konflikt nicht durch eine Invasion des Iran beendet wird.

Da ich allerdings auch nicht glaube, dass dieser iranische Dr. Strangelove jemals für logische, vernünftige oder sonstwelche Argumente zu gewinnen sein wird, bleibt da ein ungelöstes Dilemma.

Ich wünschte, ich hätte eine gute Antwort.
Aber die einzige, die mir einfällt -

Wie gesagt: und ich dachte schon, dass mir ein an die Brust gepatschtes Pflaumenmusbrot heute den Abend vermiesen würde.

Weit gefehlt.

genervt und ungerecht | 03:18h | 2 Kommentare |comment

 

 

Sonntag, 27. August 2006

Sensationelle Neuigkeit

Endlich:
Friedenslösung für den Nahen Osten, ach was red ich, die ganze Welt gefunden!

Guckst du selbst.

dunkle Vorahnungen | 13:56h | 3 Kommentare |comment

 

 

Freitag, 25. August 2006

Frosches Wochenende!

Freut euch mit mir, und ausserdem ist gleich Wochenende.

:o)

Alles was (DSL-) Modem hat, lobe den Herrn | 15:35h | 0 Kommentare |comment

 

 

Freitag, 25. August 2006

Von Zwergen und Planeten

Ein Bild sagt einfach doch mehr als 1000 Worte .

wieder was gelernt | 01:18h | 0 Kommentare |comment

 

 

Saure Äpfel

Kann mir jemand verraten, wie ich im amerikanischen iTunes-Shop einkaufen kann?
Geht das wirklich nur unter Vorspielung falscher Tatsachen (eigene US-Adresse vorgaukeln) und der Verwendung von im Internet ersteigerten Geschenkgutscheinen?

Soviel zum Thema "freier Handel", grummel.

AAARGH! ZISCH! KNURR! | 04:16h | 0 Kommentare |comment

 

 

Mittwoch, 23. August 2006

Schlaune Lechte

Mir gefällt es nicht, dass hier islamistische Wirrköpfe studieren, die ab und an mit Bomben spazierenfahren.
Mir gefällt es nicht, das islamische Würdenträger Stützen beim organsierten Massenaufruhr gegen dänische Karikaturen und Träger im Verurteilen von Gewalt und Selbstmordattentaten sind
Mir gefällt es nicht, dass eine den Holocaust leugnende Regierung ihre Atomforschung mit der linken Hand für friedliche Nutzung verteidigt und mit der rechten den Jackpot an die Hinterblieben von sogenannten "Märtyrern" auszahlt.
Mir gefällt es nicht, wenn meine Regierung (ausgerechnet) Appeasement für eine Lösung hält.
Mir gefällt es nicht, überall von Videokameras beobachtet zu werden.
Mir gefällt es nicht, in Bahnhöfen und Zügen zu mehr Wachsamkeit aufgerufen zu werden. Dazu jetzt mal ein kleiner Tipp, liebe Behörden: der Feind hört mit. Während ihr den nächsten Kofferträger durch die Straßen der Stadt jagt, steigt der Herr mit dem am Körper getragenen Sprengstoffgürtel iin naher Zukunft vermutlich unbehindert ins Abteil seiner Wahl.
Mir gefällt es nicht, dass ich nun stellenweise schon selber sicherlich äußerst liebenswerte Mitmenschen misstrauisch zu beäugen beginne.
Mir gefällt es nicht, dass ich durch solch gegnatztes und unbarmherziges Gekritzel soviel Zeit verbraten habe.

Und das darüber nun auch noch mein Tee und die Toastscheiben in der Küche kalt geworden sind.

Montag, 21. August 2006

Altersarmut vermutlich

Nachdem ich den Alterstransformer, den ich via Herrn kaliban entdecken konnte, ausprobierte, blieb mir für meinen späteren Werdegang im gehobenen Alter nur eine Deutung übrig:

deine Zukunft sieht irgendwie dreckig aus, mein lieber Claus.

Schreck lass nach: Wasser ist in der Zukunft tatsächlich ein knappes Gut!

dunkle Vorahnungen | 02:26h | 4 Kommentare |comment