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Freitag, 29. Februar 2008

Radschlag

Seit heute bin ich stolzer Besitzer eines Nabendynamos, der mein Fahrrad ab sofort ohne die geringste zusaätzliche Anstrengung meinerseits mit Licht versorgt, gleichzeitig auch wetterunabhängig bei Schnee, Regen oder Matsch Energie für die Lampen erzeugen kann und dabei auch keinen Krach wie die herkömmlichen Dynamos produziert.

Zusammen mit einer kleinen Reparatur meiner 5-Gangschaltung und dem Umbau des Rücklichts (das durch Kondensatoren jetzt auch noch ein paar Minuten im Stand leuchtet), hat mich der Spaß die Kleinigkeit von 210 Euro gekostet ("...bis auf 25 Euro alles Materialkosten...").
Der recht hohe Preis hatte wohl etwas mit meiner Trommelbremse im Vorderrad zu tun gehabt.

20 Minuten nach dem Bezahlen habe ich dann im Supermarkt um die Ecke neue Billig-Fahrräder für 170 Euro gesehen.

Entweder bin ich schwerreichblöd ,oder alternativ die Käufer, die sich mit Fahrrädern von dieser zweifelhafter 170,- Euro-Qualität in den Straßenverkehr wagen.

Ach, vermutlich stimmt natürlich am Ende wieder einfach beides.

Uga, uga.

Freud und Leid | 23:09h | 2 Kommentare |comment

 

 

Montag, 25. Februar 2008

Ach, Mensch

I'm in the middle of an island
I'm in the middle of a sea
I'm staying here 'cause there's
No place left for me. Yay, yay, yay.

I'm a lonely boy in a lonely world
There's no place left for me
I've been everywhere in the world there is
I've sailed the seven seas.

But when I return it's always the same
No one's waiting for me
I'm a lonely boy in a lonely world
So now I'll sail the seas once more
Now I'll sail the seas.


(Larry Norman, 8.04.47 - 24.02.08)

ganz unten | 22:57h | 0 Kommentare |comment

 

 

Donnerstag, 14. Februar 2008

Das lern ich auch noch

"Oho, Blumen! -
Ach ja, Vallentinstag, was?"

sprach ich in der S-Bahn zum Kollegen mit dem Blumentstrauss in der Hand.

Der daraufhin den vorher noch nach unten gehaltenen Strauss nach oben schwang, drann roch und mir verzückt grinsend entgegnete :

"Ja, das lernen Sie auch noch mal eines Tages" und glücklich ein "haha" folgen ließ.

Und ja-ja, hoffentlich lerne ich es eines Tages.

Mir dumme Fragen zu verkneifen, die mir durch plötzliches hochreissen von Blumenträußen üppigst Blumenwasser ins Gesicht spritzen.

Ja, das wäre schön, wenn ich das mal lernen könnte. Hm-mh.

Pfüaäääh.

wieder was gelernt | 20:48h | 0 Kommentare |comment

 

 

Montag, 11. Februar 2008

Verhört?

Ansage im Metronom bei Einfahrt in den Bremer Hbf:
"Sehr geehrte Fahrgäste, der Ausstieg ist in Fahrtrichtung Linz".


Beim Einkauf, zur Verkäuferin mit dem vermutlich asiatischen Familienstammbaum:

Ich: "Haben Sie auch Müllbeutel?"
Sie (mit erstauntem Ausdruck im Gesicht): "Gemüsebongs?"
Ich: "MÜLL - BEU - TEL"
Sie, freundlich lächelnd: "Nein".

hm, naja und so | 20:06h | 1 Kommentar |comment

 

 

Donnerstag, 7. Februar 2008

Grglglgl

Momentan frisst mich meine Arbeit einfach mit Haut und Haaren auf, nur um mich dann anschließend voller Abscheu in tiefster Nacht wieder bei mir zuhause auszukotzen.

Herz, was willst du mehr.

Kleine Freude des Tages: 15 Minuten die Becks-Flasche umklammern und tiiief in die Vergangenheit zurücksehen.

Das geht ausgebrannt und mit dumpf-dröhnender Leere im Schädel eindeutig besser als im agilen, aufgeweckten Lebensfreudemodus.

Aber sehen Sie selber:

Farbdias-Show aus den 30-40er Jahren des letzten Jahrhunderts.

Beobachtungen | 23:13h | 0 Kommentare |comment

 

 

Mittwoch, 30. Januar 2008

Heute mal die eigene Existenz gerechtfertigt

Vor mir im IC, nahe der Waggontür nach draussen, ein Mutter mit ihrem geschätzt 4 jährigen kleinen Mädchem, dass sie in der einen Hand festhält während sie mir der anderen ihren Koffer und eine recht großte Tasche durch den Waggon buggsiert.

Bewundernd schaue ich mir das kleine Kind an, dass seine recht große gelb-weißes Stoffmaus an sich schmiegt.

Der IC hält, das kleine Kind balanciert Schritt für Schritt die langen drei Stufen zum Bahnsteig herab, dicht gefolgt von der Mutter.

Beim nächsten Blick steht das kleine Kind auch schon auf dem sicheren Bahnsteig.

Aber wo war die Maus geblieben? Die Hände des Kindes plötzlich so grausam leer.

Als ich ausstege, sehe ich es im Gleisbett unter den Tritt des Waggons hell schimmern.

Und dann bin ich auch schon in den Spalt zwischen (Kids, don't do this at home!) Bahnsteig und stehendem Zug geglitten und hebe mich unter die Trittroste einem weinenden Kind seine knuffige gelb-weiße Stoffmaus heraus.

Die Mutter sagt Danke!, das Kind weint weiter und eine Passantin bietet mir ihre Hand an, um mir beim Verlassen der Gefahrenzone behilflich zu sein.

Klar, dass man dann vor lauter Edelmut auch auf diese Hand verzichtet und alleine wieder den Meter zurück nach oben klettert.

Danach ist für wenige Momente die Welt wieder in Ordnung und ins rechte gerückt.

Heute nacht werde ich gut schlafen. Und vieleicht auch von gelb-weißen Stoffmäuschen träumen.

Wunderbar | 23:57h | 4 Kommentare |comment

 

 

Dienstag, 29. Januar 2008

Meine schönen Steuergelder

Nachdem der Spiegel drüber berichtete und es jetzt auch ausschnittsweise bei SpOn verlinkt wurde, musste ich mir das Video mal gänzlich zu Gemüte führen.

Wenn Deutschland so auch am Horn von Afrika verteidigt wird, dann, dann, dann, ach, dann bin ich doch froh, dass die Jungs uns nicht mehr in Deutschland verteidigen.



Alles was (DSL-) Modem hat, lobe den Herrn | 02:19h | 0 Kommentare |comment