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Montag, 24. Oktober 2005

Warum uns der Dezember nicht schrecken kann und sollte

Damen und Herren, es wird Zeit das Santa Claus für den diesjährigen Adventkalender die Werbetrommel rührt:
Um was geht es:

Wir erstellen einen Adventkalender (genau, fühlen Sie sich ruhig angesprochen, war auch so gemeint)

EINEN ADVENTSKALENDER, FÜR MICH?

Genau, richtig gelesen

ÄH, UND WIE FUNKTIONIERT DAS?

Ganz simpel: Jeder Teilnehmer ist für einen Tag des Adventskalenders verantwortlich.

JA, UND DAS BEDEUTET DANN WAS?

Eine kleine Überraschung nach Wahl kreieren, schreiben, kaufen, fangen, malen, kneten, basteln, kochen, stampfen, etc.etc.etc.
Was auch immer es dann ist, einpacken. Für jede teilnehmende Person einmal

ICH SOLL ALSO EIN PÄCKCHEN PACKEN?

Jaaain, Sie sollen ein Päckchen packen. Für jeden Teilnehmer. Und im Päckchen soll immer das gleiche enthalten sein. Bei der angenommenen Höchstzahl an Teilnehmern könnte das im Endeffekt bedeuten, dass Sie 24x die gleiche Überraschung kreieren, schreiben, kaufen, fangen, malen, kneten, basteln, kochen, stampfen, etc.etc.etc. müssen.

UND WIESO?

Damit dann alle Teilnehmer (hier sind sie ebenfalls mit gemeint) an dem Tag, für den Sie zuständig waren, das gleiche Kleinod in seinem Päckchen vorfinden kann.

HUI!

Genau! So ernten Sie an Ihrem Tag von allen Teilnehmern Lob, Dank und Anerkennung. Oder zumindestens die Chance auf eine -hoffentlich positive- Erwähnung im jeweiligen Blog der teilnehmenden Päckchenöffner. :o)

VIERUNDZWANZIG MAL! 24x DAS GLEICHE GESCHENK EINPACKEN, DAS KLINGT NACH MÜHEN, KOSTEN UND DRANGSAL?!?

Korrekt, und gut mitgedacht.
Das bedeutet in der Vorbereitung einiges an Arbeit. Aus der Erfahrung des vergangenen Jahres kann ich aber bestätigen, dass all dieses Leid mehr als aufgewogen wird, wenn man dafür dann jeden Tag ein Päckchen öffnen darf.

ABER VIERUNDZWANZIG MAL!

Schnick-Schnack. Letztes Jahr waren wir 10 Teilnehmer(innen), so dass der Adventskalender dann zum Adventscountdown umbenannt wurde.
Und wenn ich noch einmal aus dem Nähkästchen plaudern darf:
es war so großartig, dass ich dieses Jahr wieder einen Advents-wasauchimmer haben möchte.

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Wer jetzt auch immer noch teilnehmen möchte, melde sich bitte per Email an und trage sich in den Kommentaren ein.

Anmeldeschluss sei hiermit auf den 06. November 2005 festgelegt, so dass wir alle wissen, für wieviele Teilnehmer wir bis spätestens zum 21. November 2005 die Pakete gepackt und versendet haben müssen. Den 21. November deshalb, damit die Pakete beim Weihnachtsonkel (ich schlage für diese Funktion mal wieder mich vor, sofern niemand anders laut "HIER! Ich will!" schreit) eintreffen und rechtzeitig wieder versendet werden können.

Wenn es sich abzeichnen sollte, dass wir (seufz) keine 24 Teilnehmer werden, können wir am Zeitplan gerne auch noch die eine oder andere Anpassung vornehmen.

Ziel ist es, jedem Teilnehmer seinen Geschenkeberg Adventskalender zwei bis drei Tage VOR dem ersten Dezember zuzustellen.

So. Nun aber.

Jetzt sind Sie am Zug.

Bei Fragen: gerne Mail an mich, oder in den Kommentaren loslegen.

Adventscountdown | 00:28h | 58 Kommentare |comment

 

 

Donnerstag, 20. Oktober 2005

Flightplan

(übs.: Fluchtplan, umgehen eines äußerst entäuschenden Streifens)

Rubrik: Filme, die man wirklich, wirklich nicht umbedingt gesehen haben muss.
Siehe auch: du sollst nicht langweilen, Kapitel 2, Absatz 3: erschwerende Logikfehler

Im Kino | 23:52h | 2 Kommentare |comment

 

 

Mittwoch, 19. Oktober 2005

Ich auch, ich auch, ich auch

Der laiende Pfuscher (oder war es andersherum?):.



Selbst wenn man es vermutlich -wenn überhaupt- nur noch erahnen kann:
das war einmal ein Fotomontage, auf der man Frau Merkels Gesicht tatsächlich auch noch erkennen konnte.


Zu mehr reicht der Ehrgeiz heute abend schlicht nicht mehr. Aber danke für die Inspiration, Mal! mal mit meinem neuerworbenen Bildbearbeitungsprogramm die ersten Schritte zu unternehmen.

;)

wieder was gelernt | 01:34h | 0 Kommentare |comment

 

 

Warum es gut war, zum Augentest zu gehen

Eigentlich hatte ich mich innerlich gegen den Besuch des Betriebsarztes gesträubt (was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß, oder einfach kurz: Selbstbetrug).

Immerhin war ein Augentest angesagt.

Da meine lieben Kollegen mich aber hinterrücks angemeldet hatten, stand ich dann doch um 10:00 h pflichtbewußt bem freundlichen Doc auf der Matte.

Ergebnis:
Sehkraft ist tiptop (uff, uff, wer hätte das gedacht?),
aber mein Blutdruck beträgt an beiden Armen 140 zu 110.

Hm. Sowas aber auch.

Da steht wohl mal ein Besuch beim Hausarzt an.

Geschichten die das Leben schreibt | 20:42h | 2 Kommentare |comment

 

 

Montag, 17. Oktober 2005

Der Spiegler

Entschuldigen Sie, aber das hier setzt dort an, wo das wiederum aufgehört hatte.

Da wird vom Feind geredet und mit sonstigen Verschwörungstheorien herumphantasiert, dass es nur so kracht.

"Dem Feind" wird selbstverständlich keine Möglichkeit zu Stellungsnahme gegeben, noch werden ausser düsteren Andeutungen irgendwelche Fakten geliefert.

Selbst Fairness wird in diesem Artikel abwertend mit dem Tribut "angelsächsisch" belegt.

Und natürlich verweigert...

AAARGH! ZISCH! KNURR! | 21:58h | 12 Kommentare |comment

 

 

Montag, 17. Oktober 2005

Ein flaschiger Sonntag Abend

Erst auf dem Bremer Freimarkt wieder besseren Wissens eine (burp) Curry-Kraukauer gegessen (tu ich eigentlich immer -burp- noch), wieder besseren Wissens am Schmalzkuchenstand neben dem Bayernzelt Schmalzklumpen gekauft (sie waren warm, sie waren heiß, und das war schon alles positive, was ich über sie berichten kann) und dazu noch in der neuen Wasserbahn "Wild 'n Wet" gesessen (Power-Rafting? Pah! Langeweiler bis auf zwei Kurven, 1x und nie wieder).

Dann im Kino Wallace & Gromit die Ehre erwiesen. Ungefähr 5 Lacher, ca. doppelt soviele Schmunzler, und die traurige Erkenntnis, dass die Reihe besser nach dem letzten Teil beendet worden wäre. Ist jetzt nicht ein Flop, aber der wahre Charme, den die ersten drei Filme auf mich ausgestrahlt hatten, den habe ich hier nur noch als Ablklatsch vergangener, charmanterer Zeiten wiederentdecken können

Angesichts des Pinguin-Vorfilms immerhin eitle Freude, in diesem Jahr zumindestens nicht für Madagaskar Geld ausgegeben zu haben.

Jetzt gibt es für mich nur noch das Wochenend-Ausklang Bonbon: Tee, Hörbuch und Schokolade mit 55%igem Glücksfaktor.

edit

wieder erwarten habe ich bereits vor Filmbeginn lachen dürfen. Wer sagt denn, dass deutsche Werbung nicht auch mal komisch sein kann:
4,8 MB, und keine Angst: ist keine Raubkopie...

Einsichten der Nacht | 01:00h | 2 Kommentare |comment

 

 

Ein klassischer Sonntag Nachmittag

bei Tee, einem gemütlichen Sofa, Kerzenlicht, Marmeladenbrötchen und einem wunderbaren Höhrbuch lauschend.

Das Silmarillion Hörbuch: faszinierend, zu Tränen bringend, begeisternd, verzaubernd.

Oh Noldor ...

Ganz große Gemütlichkeit.

Heute abend werde ich dann die letzten drei CDs auflegen.
Und eine Tafel Schokolade zur Genußvollendung verputzen.

Lang und schmatzig | 18:02h | 0 Kommentare |comment

 

 

Donnerstag, 13. Oktober 2005

PÄTTY. - - - PÄÄÄÄÄHTY! - - - PÄT TY. - - - PAETTY? - - - PÄTTIE!

Verwundert?

Dann geht es Ihnen jetzt ähnlich wie meinen Mitreisenden im Metronom gen Bremen, als ich vorhin von meinem Nintendo DS mindestens achtmal nacheinander aufgefordert wurde, den Namen meines Nintendogs in das Mikrofon zu sprechen.

Patty, wie Peppermint.

Du bist ja so schnuffelig!

Knuddelg, wenn dieser virtuelle Grinsbereiter unerwartet an die Bildschirmfläche springt, zuckersüß den Kopf bewegt, ein wenig kläfft und sonstige Albernheiten vollzieht.

Was für ein Kontrast zum dämlich grinsenden Betrachter (vor allem, wenn er im vollbesetzten Zugabteil ständig hörbar "Patty" ruft. Und "Sitz"! Und "Päääätty!" ...).

Wunderbar | 22:53h | 0 Kommentare |comment

 

 

Dienstag, 11. Oktober 2005

Desinformation & Bekämpfung statt Auseinandersetzung.

Interessant, wie sich die Rituale ständig wiederholen, wiederholen und wiederholen.

Bemerkenswert, dass der im Spiegel als "Evolutionskritiker Siegfried Scherer" bezeichnete Gelehrte weder als Professor, noch als Prof. Dr. und erst recht nicht noch als "Prof. Dr. Siegfried Scherer, Leitung Lehrstuhl für Mikrobielle Ökologie d. Technischen Universität München beschrieben wurde - sein evolutionistischer Hexenjäger dagegen als "Biologieprofessor" gehuldigt wird.
Passend hier dann auch, dass der Angeklagte - alles nur bitte das nicht - im Zuge der Berichterstattung keine Möglichkeit für einer Stellungsnahme erhalten hat.
Wobei man DAS ja beim SPIEGEL im Bezug aufs Christentum bereits gewohnt ist. War nie anders, wird scheinbar auch nicht mehr anders.
Schöner Journalismus. Ha!

Schade und irgendwo auch bedrückend, dass eine ergebnisoffene Diskussion zum Thema Evolution in Deutschland nicht möglich ist.

Meiner Meinung nach hält "Der Spiegel" bei diesem Thema die hohe Flamme der Meinungsfreiheit dermaßen verquer, dass ich mehr als versucht bin, dies als unschuldheuchelndes "Feuer gefällig?" innerhalb des jährlichen Nero-Gedenk-Treffens (Motto 2005: "was mach ich mit Büchern, die mir nicht gefallen") zu interpretieren.

Erinnerungen | 23:23h | 9 Kommentare |comment