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Montag, 10. Oktober 2005

Nur mal so auf die schnelle kurz eingeworfenes

Das Silmarillion-Hörbuch ist so unendlich erhaben, besitzens- und hörenswert.
1 A mit *chen.

Die Sommer-Mettwurst aus der Fleischerecke vom Euro-Spar am Hbf schmeckt tatsächlich wie eine Mettwurst aus dem Sommer: alt, muffig, speiwürg.

Als ich heute morgen den extra-frühen Zug genommen hatte (ich wollte diesen Montag mit einem herzhaften Egg & Bacon-Frühstück bei McDoof zelebrieren), setzte sich auf halber Strecke so ein junges Ding neben mich, das unwahrscheinlich gut geschnuppert hat. Gut, dass sie die ganze Zugfahrt über mit ihrer Platznachbarin von der anderen Sitzreihe gegenüber nur hohles Gewäsch ausgetauscht hatte. Verstand und guter Geschmack haben dadurch meinen Geruchsinn wieder in seine Schranken verweisen können.

Rührei und Schinken, mjam. Sehr lecker.

Bin nachmittags schließlich auf den Hund gekommen und habe meinen nicht vorhandenen Reichtum in einen Nintendo DS samt Labrador-Kuschel-Modul investiert. Momentan als Set bei Saturn für 144 Euro zu bekommen.

Roma, Romaa, süßes A-Rooma, im herlichen Wein (jaja, das Zitat habe ich hier bereits einmal gebracht, weiß ja, weiß ja).

Jetzt gibt es für den Rest des Abends noch heißen Tee, Marzipankuchen, die Nanny (nix mit Super, ich besteh auf Fran Fine) und auf dem Sofa unter einer flauschigen Wolldecke ausstrecken.

Hicks.

Belanglose Nichtigkeiten | 22:45h | 2 Kommentare |comment

 

 

WISO: Hamburg gewinnt unerwartet Bremer Sympathiepunkte!

Was kann man an einem Sonntagabend noch nützliches anstellen?

Richtig, man kann die unlängst erworbene WSIO-Software installieren.

Und damit die Steuererklärung 2004 erledigen.



Eigentlich halte ich ja nichts von Weissagerei, aber das hier

Hamburg, meine (huestel) Perle...

werde ich in einigen Wochen von denen hier

Freunde!

wiederbekommen.



Wunderbar | 03:18h | 0 Kommentare |comment

 

 

Montag, 10. Oktober 2005

Herbstliche Verwandlung

Mitunter verhält sich Musik scheinbar wie ein guter Tropfen Wein.

Während eine 1997 gekauft CD beim Erstkonsum anno dazumal nicht wirklich überzeugen konnte, hat sie sich jetzt nach acht Jahren der abstinenten Lagerung zu einem wahrer Genuß entwickelt.

Erstaunlich, wie weit sich der eigene Geschmack von Erwartung und Erfahrung beinflussen lässt.

Eben mal wieder: aus einer ehemaligen "one-hit-wonder"-Ausbeute-CD hat sich über die Jahre doch glatt eine "alles bis auf eins"-CD entwickelt.

Also Sachen gibts, also, also

Sehr, sehr erstaunlich.

Geschichten die das Leben schreibt | 00:17h | 0 Kommentare |comment

 

 

Samstag, 8. Oktober 2005

Der grosse patriotische Flash

Für alle Geschichtsinteressierten hier eine sagenhafte russische (englische Sprache dankenswerter Weise vorhanden) Seite, die den Verlauf des zweiten Weltkrieges aus (Sowjet-) Russischer Sicht beschreibt.
Viele Zeitzeugen, Videos, Bilder und Texte.

Sehr schön gemacht, und informativ obendrein:

Zum Gedenken an das Kriegsende vor 60 Jahren.

Alles was (DSL-) Modem hat, lobe den Herrn | 00:53h | 0 Kommentare |comment

 

 

Freitag vormittags im Büro

"Homeward bound,
I wish I was,
Homeward bound,
Home where my thought's escaping,
Home where my music's playing,
Home where my love real life lies waiting
Silently for me.

(frei nach Paul Simon)

Hört dieser Arbeitstag bitte jetzt baldschnellaberzackzackhopphoppnuaber gleichmal auf?

Freudige Erwartung | 12:52h | 0 Kommentare |comment

 

 

Mittwoch, 5. Oktober 2005

Oktoberabend-Träume

"Warmer Tee", sagte er sich, "und vieleicht dazu, ach nein: ganz sicher dazu ein schönes Stücken Marzipankuchen. Den mit dem leckeren Schokoguß drumherum. Bahlsen, Ehrensache".
Je länger er an Tee und Gebäck dachte, je mehr der Sabber seine Mundhöhle füllte, desto mehr schmückte sich das Bild, dass immer detailreicher vor seinem geistigen Auge erschien.
"Heißer Tee. Definitiv heißer Tee. Dampfen muss er beim Einschenken, und zwar nicht zu knapp."
Ein Teestövchen: der rötlich-braun schimmernde Schein eines Teelichts, das eine Teekanne voll des kräftigen Ostfriesentees von unten erhellt, erhellt und zum Mittelpunkt eines einsamen Zimmers in einer von matter Dunkelheit umgebenen Wohnung werden lässt. In dessem schwachen Schimmer eben noch der Teebecher, die Milch und der Berg Gebäck zu erahnen wäre. Eine Hand greift den Keks, ein leises Knuspern, gefolgt von eifrigem Schmatzen, kurze, aber doch so glücklich-andächtige Stille, und dann das sonore Glug-glug-glug, wenn der mit Milch perfekt gemischte, wohltemperierte Tee die Gurgel gen Magen hinunterströmt...

Für den nächsten Einkauf hatte er sich jedenfalls bereits eine intensivere Suche nach köstlichen Haferflockenkeksen versprochen. Nicht nach diesen billigen Dinger, die zur Namenserlangung lediglich nur kurzfristig neben einer Kölln Haferflockenpackung gelegen hatten (und jetzt in der angebrochenen Packung auf seinem Wohnzimmertisch ihrer Entsorgung entgegensahen), nein! Er wollte den ganzen Genuß: die Haferflocke, in der Mundhöhle spielerisch-leichtfertig mit der Zunge aus dem Teig herausgelöst - zuerst noch mit etwas Biss, aber dann zart auf der Zunge zerschmelzend. Die gesamte Mundhöhle gefüllt mit Haferflocken und köstlichstem Teig. Uh-ooooh.

Eines Tage, da war er sich mittlerweile relativ sicher, würde er entweder durch eine neuartig-heimtückische Keksfalle oder der Kombination aus Teigschock und Verfettung sein Leben lassen müssen.

Rest in pieces. Of cookies. Covered by Tea & Milk.

Lang und schmatzig | 22:58h | 0 Kommentare |comment

 

 

Mittwoch, 5. Oktober 2005

Ich sitze hier völlig nüchtern

und bin trotzdem nur noch albern am gackern:

die Süddeutsche mit ihren 10 hässlichsten LP/CD-Hüllen:

"Horror-Hüllen, The Worst Ten"

In den Nachrichten | 00:13h | 1 Kommentar |comment

 

 

Der kleine Pizzabäcker

Verbrannte Haut riecht exakt wie verbrannte Fingernägel.

und es machte Dampf!Zisch!

Merke: Genauigkeit ist beim Greifen in einen 225° Celsius heißen Ofen von elementarer Bedeutung...

wieder was gelernt | 11:32h | 3 Kommentare |comment

 

 

Montag, 3. Oktober 2005

Sie fällt. Und fällt. Und fällt. Armes Ding. Und fällt. Und fällt.

Aua...

Erschreckend | 14:51h | 1 Kommentar |comment

 

 

Sonntag, 2. Oktober 2005

Kinder, Kinder

Ob diese Kinderfragen bzw. Botschaften an Gott wirklich echt sind oder nicht: ich weiß es nicht. Putzig sind sie jedoch allemal:


1. Dear God,
Please put another holiday between Christmas and Easter. There is nothing good in there now.
Amanda

2. Dear God,
Thank you for the baby brother but what I asked for was a puppy. I never asked for anything before. You can look it up.
Joyce

3. Dear Mr. God,
I wish you would not make it so easy for people to come apart. I had to have 3 stitches and a shot.
Janet

4. God,
I read the bible. What does beget mean? Nobody will tell me.
Love Alison

5. Dear God,
How did you know you were God? Who told you?
Charlene

6. Dear God,
Is it true my father won't get in Heaven if he uses his golf words in the house?
Anita

7. Dear God,
I bet it's very hard for you to love all of everybody in the whole world. There are only 4 people in our family and I can never do it.
Nancy

8. Dear God,
I like the story about Noah the best of all of them. You really made up some good ones. I like walking on water, too.
Glenn

9. Dear God,
My Grandpa says you were around when he was a little boy. How far back do you go?
Love, Dennis

10. Dear God,
Do you draw the lines around the countries? If you don't, who does?
Nathan

11. Dear God,
Did you mean for giraffes to look like that or was it an accident?
Norma

12. Dear God,
In bible times, did they really talk that fancy?
Jennifer

13. Dear God,
How come you did all those miracles in the old days and don't do any now?
Billy

14. Dear God,
Please send Dennis Clark to a different summer camp this year.
Peter

15. Dear God,
Maybe Cain and Abel would not kill each other so much if they each had their own rooms. It works out OK with me and my brother.
Larry

16. Dear God,
I keep waiting for spring, but it never did come yet. What's up? Don't forget.
Mark

17. Dear God,
My brother told me about how you are born but it just doesn't sound right. What do you say?
Marsha

18. Dear God,
If you watch in Church on Sunday I will show you my new shoes.
Barbara

19. Dear God,
Is Reverend Coe a friend of yours, or do you just know him through the business?
Donny

20. Dear God,
I do not think anybody could be a better God than you. Well, I just want you to know that am not just saying that because you are already God.
Charles

21. Dear God,
It is great the way you always get the stars in the right place. Why can't you do that with the moon?
Jeff

22. Dear God,
I am doing the best I can. Really !!!!
Frank

23. Dear God,
I didn't think orange went with purple until I saw the sunset you made on Tuesday night. That was really cool.
Thomas

(alles aus einem Forumsbeitrag kopiert, der als Quelle eine Lehrerin angibt, deren recht junge Schüler eine kurze Nachricht an Gott schreiben sollten).

Das Wort zum Sonntag | 18:53h | 1 Kommentar |comment