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Montag, 17. Oktober 2005

Ein flaschiger Sonntag Abend

Erst auf dem Bremer Freimarkt wieder besseren Wissens eine (burp) Curry-Kraukauer gegessen (tu ich eigentlich immer -burp- noch), wieder besseren Wissens am Schmalzkuchenstand neben dem Bayernzelt Schmalzklumpen gekauft (sie waren warm, sie waren heiß, und das war schon alles positive, was ich über sie berichten kann) und dazu noch in der neuen Wasserbahn "Wild 'n Wet" gesessen (Power-Rafting? Pah! Langeweiler bis auf zwei Kurven, 1x und nie wieder).

Dann im Kino Wallace & Gromit die Ehre erwiesen. Ungefähr 5 Lacher, ca. doppelt soviele Schmunzler, und die traurige Erkenntnis, dass die Reihe besser nach dem letzten Teil beendet worden wäre. Ist jetzt nicht ein Flop, aber der wahre Charme, den die ersten drei Filme auf mich ausgestrahlt hatten, den habe ich hier nur noch als Ablklatsch vergangener, charmanterer Zeiten wiederentdecken können

Angesichts des Pinguin-Vorfilms immerhin eitle Freude, in diesem Jahr zumindestens nicht für Madagaskar Geld ausgegeben zu haben.

Jetzt gibt es für mich nur noch das Wochenend-Ausklang Bonbon: Tee, Hörbuch und Schokolade mit 55%igem Glücksfaktor.

edit

wieder erwarten habe ich bereits vor Filmbeginn lachen dürfen. Wer sagt denn, dass deutsche Werbung nicht auch mal komisch sein kann:
4,8 MB, und keine Angst: ist keine Raubkopie...

Einsichten der Nacht | 01:00h | 2 Kommentare |comment

 

 

Ein klassischer Sonntag Nachmittag

bei Tee, einem gemütlichen Sofa, Kerzenlicht, Marmeladenbrötchen und einem wunderbaren Höhrbuch lauschend.

Das Silmarillion Hörbuch: faszinierend, zu Tränen bringend, begeisternd, verzaubernd.

Oh Noldor ...

Ganz große Gemütlichkeit.

Heute abend werde ich dann die letzten drei CDs auflegen.
Und eine Tafel Schokolade zur Genußvollendung verputzen.

Lang und schmatzig | 18:02h | 0 Kommentare |comment

 

 

Donnerstag, 13. Oktober 2005

PÄTTY. - - - PÄÄÄÄÄHTY! - - - PÄT TY. - - - PAETTY? - - - PÄTTIE!

Verwundert?

Dann geht es Ihnen jetzt ähnlich wie meinen Mitreisenden im Metronom gen Bremen, als ich vorhin von meinem Nintendo DS mindestens achtmal nacheinander aufgefordert wurde, den Namen meines Nintendogs in das Mikrofon zu sprechen.

Patty, wie Peppermint.

Du bist ja so schnuffelig!

Knuddelg, wenn dieser virtuelle Grinsbereiter unerwartet an die Bildschirmfläche springt, zuckersüß den Kopf bewegt, ein wenig kläfft und sonstige Albernheiten vollzieht.

Was für ein Kontrast zum dämlich grinsenden Betrachter (vor allem, wenn er im vollbesetzten Zugabteil ständig hörbar "Patty" ruft. Und "Sitz"! Und "Päääätty!" ...).

Wunderbar | 22:53h | 0 Kommentare |comment

 

 

Dienstag, 11. Oktober 2005

Desinformation & Bekämpfung statt Auseinandersetzung.

Interessant, wie sich die Rituale ständig wiederholen, wiederholen und wiederholen.

Bemerkenswert, dass der im Spiegel als "Evolutionskritiker Siegfried Scherer" bezeichnete Gelehrte weder als Professor, noch als Prof. Dr. und erst recht nicht noch als "Prof. Dr. Siegfried Scherer, Leitung Lehrstuhl für Mikrobielle Ökologie d. Technischen Universität München beschrieben wurde - sein evolutionistischer Hexenjäger dagegen als "Biologieprofessor" gehuldigt wird.
Passend hier dann auch, dass der Angeklagte - alles nur bitte das nicht - im Zuge der Berichterstattung keine Möglichkeit für einer Stellungsnahme erhalten hat.
Wobei man DAS ja beim SPIEGEL im Bezug aufs Christentum bereits gewohnt ist. War nie anders, wird scheinbar auch nicht mehr anders.
Schöner Journalismus. Ha!

Schade und irgendwo auch bedrückend, dass eine ergebnisoffene Diskussion zum Thema Evolution in Deutschland nicht möglich ist.

Meiner Meinung nach hält "Der Spiegel" bei diesem Thema die hohe Flamme der Meinungsfreiheit dermaßen verquer, dass ich mehr als versucht bin, dies als unschuldheuchelndes "Feuer gefällig?" innerhalb des jährlichen Nero-Gedenk-Treffens (Motto 2005: "was mach ich mit Büchern, die mir nicht gefallen") zu interpretieren.

Erinnerungen | 23:23h | 9 Kommentare |comment

 

 

Montag, 10. Oktober 2005

Nur mal so auf die schnelle kurz eingeworfenes

Das Silmarillion-Hörbuch ist so unendlich erhaben, besitzens- und hörenswert.
1 A mit *chen.

Die Sommer-Mettwurst aus der Fleischerecke vom Euro-Spar am Hbf schmeckt tatsächlich wie eine Mettwurst aus dem Sommer: alt, muffig, speiwürg.

Als ich heute morgen den extra-frühen Zug genommen hatte (ich wollte diesen Montag mit einem herzhaften Egg & Bacon-Frühstück bei McDoof zelebrieren), setzte sich auf halber Strecke so ein junges Ding neben mich, das unwahrscheinlich gut geschnuppert hat. Gut, dass sie die ganze Zugfahrt über mit ihrer Platznachbarin von der anderen Sitzreihe gegenüber nur hohles Gewäsch ausgetauscht hatte. Verstand und guter Geschmack haben dadurch meinen Geruchsinn wieder in seine Schranken verweisen können.

Rührei und Schinken, mjam. Sehr lecker.

Bin nachmittags schließlich auf den Hund gekommen und habe meinen nicht vorhandenen Reichtum in einen Nintendo DS samt Labrador-Kuschel-Modul investiert. Momentan als Set bei Saturn für 144 Euro zu bekommen.

Roma, Romaa, süßes A-Rooma, im herlichen Wein (jaja, das Zitat habe ich hier bereits einmal gebracht, weiß ja, weiß ja).

Jetzt gibt es für den Rest des Abends noch heißen Tee, Marzipankuchen, die Nanny (nix mit Super, ich besteh auf Fran Fine) und auf dem Sofa unter einer flauschigen Wolldecke ausstrecken.

Hicks.

Belanglose Nichtigkeiten | 22:45h | 2 Kommentare |comment

 

 

WISO: Hamburg gewinnt unerwartet Bremer Sympathiepunkte!

Was kann man an einem Sonntagabend noch nützliches anstellen?

Richtig, man kann die unlängst erworbene WSIO-Software installieren.

Und damit die Steuererklärung 2004 erledigen.



Eigentlich halte ich ja nichts von Weissagerei, aber das hier

Hamburg, meine (huestel) Perle...

werde ich in einigen Wochen von denen hier

Freunde!

wiederbekommen.



Wunderbar | 03:18h | 0 Kommentare |comment

 

 

Montag, 10. Oktober 2005

Herbstliche Verwandlung

Mitunter verhält sich Musik scheinbar wie ein guter Tropfen Wein.

Während eine 1997 gekauft CD beim Erstkonsum anno dazumal nicht wirklich überzeugen konnte, hat sie sich jetzt nach acht Jahren der abstinenten Lagerung zu einem wahrer Genuß entwickelt.

Erstaunlich, wie weit sich der eigene Geschmack von Erwartung und Erfahrung beinflussen lässt.

Eben mal wieder: aus einer ehemaligen "one-hit-wonder"-Ausbeute-CD hat sich über die Jahre doch glatt eine "alles bis auf eins"-CD entwickelt.

Also Sachen gibts, also, also

Sehr, sehr erstaunlich.

Geschichten die das Leben schreibt | 00:17h | 0 Kommentare |comment

 

 

Samstag, 8. Oktober 2005

Der grosse patriotische Flash

Für alle Geschichtsinteressierten hier eine sagenhafte russische (englische Sprache dankenswerter Weise vorhanden) Seite, die den Verlauf des zweiten Weltkrieges aus (Sowjet-) Russischer Sicht beschreibt.
Viele Zeitzeugen, Videos, Bilder und Texte.

Sehr schön gemacht, und informativ obendrein:

Zum Gedenken an das Kriegsende vor 60 Jahren.

Alles was (DSL-) Modem hat, lobe den Herrn | 00:53h | 0 Kommentare |comment

 

 

Freitag vormittags im Büro

"Homeward bound,
I wish I was,
Homeward bound,
Home where my thought's escaping,
Home where my music's playing,
Home where my love real life lies waiting
Silently for me.

(frei nach Paul Simon)

Hört dieser Arbeitstag bitte jetzt baldschnellaberzackzackhopphoppnuaber gleichmal auf?

Freudige Erwartung | 12:52h | 0 Kommentare |comment

 

 

Mittwoch, 5. Oktober 2005

Oktoberabend-Träume

"Warmer Tee", sagte er sich, "und vieleicht dazu, ach nein: ganz sicher dazu ein schönes Stücken Marzipankuchen. Den mit dem leckeren Schokoguß drumherum. Bahlsen, Ehrensache".
Je länger er an Tee und Gebäck dachte, je mehr der Sabber seine Mundhöhle füllte, desto mehr schmückte sich das Bild, dass immer detailreicher vor seinem geistigen Auge erschien.
"Heißer Tee. Definitiv heißer Tee. Dampfen muss er beim Einschenken, und zwar nicht zu knapp."
Ein Teestövchen: der rötlich-braun schimmernde Schein eines Teelichts, das eine Teekanne voll des kräftigen Ostfriesentees von unten erhellt, erhellt und zum Mittelpunkt eines einsamen Zimmers in einer von matter Dunkelheit umgebenen Wohnung werden lässt. In dessem schwachen Schimmer eben noch der Teebecher, die Milch und der Berg Gebäck zu erahnen wäre. Eine Hand greift den Keks, ein leises Knuspern, gefolgt von eifrigem Schmatzen, kurze, aber doch so glücklich-andächtige Stille, und dann das sonore Glug-glug-glug, wenn der mit Milch perfekt gemischte, wohltemperierte Tee die Gurgel gen Magen hinunterströmt...

Für den nächsten Einkauf hatte er sich jedenfalls bereits eine intensivere Suche nach köstlichen Haferflockenkeksen versprochen. Nicht nach diesen billigen Dinger, die zur Namenserlangung lediglich nur kurzfristig neben einer Kölln Haferflockenpackung gelegen hatten (und jetzt in der angebrochenen Packung auf seinem Wohnzimmertisch ihrer Entsorgung entgegensahen), nein! Er wollte den ganzen Genuß: die Haferflocke, in der Mundhöhle spielerisch-leichtfertig mit der Zunge aus dem Teig herausgelöst - zuerst noch mit etwas Biss, aber dann zart auf der Zunge zerschmelzend. Die gesamte Mundhöhle gefüllt mit Haferflocken und köstlichstem Teig. Uh-ooooh.

Eines Tage, da war er sich mittlerweile relativ sicher, würde er entweder durch eine neuartig-heimtückische Keksfalle oder der Kombination aus Teigschock und Verfettung sein Leben lassen müssen.

Rest in pieces. Of cookies. Covered by Tea & Milk.

Lang und schmatzig | 22:58h | 0 Kommentare |comment