Mittwoch, 21. April 2004
Give me strength
Ruhige Momente. Nüchtern. Unterlegt von verträumter Musik, die zart und vorsichtig Traurigkeit freispült.
Einlullend schön. Gleichzeitig fühle ich mich nur leider dabei auch wie ein Schmetterling, der den verlockenden Düften immer weiter in den geöffneten Rachen einer fleischfressenden Pflanze folgt.
Schnuppern ist erlaubt, aber folgen nicht ratsam. Sonst droht schleichende Auflösung im Sud des Selbstmitleids.
Los, flatter weiter, kleiner Claus.
Mach dir doch einfach einen leckeren Salat (mjam) und leg mal was aufmunterndes in den CD-Spieler.
Over the Rhine, dein Name sei wunderschöne Depression.
Dienstag, 20. April 2004
Die waren zweimal da
Mein heutiger Forums-Besuch hat sich mal wieder gelohnt:
Für das Cover zur Doppel-CD dieser Sendung hat sicher irgendein(e) Kreative(r)
lange arbeiten müssen.
Hoffentlich gab es dafür gutes Geld (hm, sollte es womöglich silly money gewesen sein?).
Vorläufiges Cover hin oder her: Viele Folgeaufträge kann so ein "Kunstwerk" doch nicht einbringen, oder?

Forums-Zitate:
"Hmmm, hab die Sendung zwar nicht gesehen, aber vielleicht waren Die Puhdys, ZZ-Top und Elvis ja zweimal da"
und
"durch die kleinen grauen flecken, sieht das wort ROCK (das kleinere ROCK! unten rechts) aber aus etwas größerer entfernung nach einem GANZ ANDEREN WORT aus..."
Montag, 19. April 2004
Mit den Nüssen spielen ...
Eben in "meinem" Stamm-Forum entdeckt:
Pelztreffer sind das Geheimnis für eine hohe Score!
Stolz
Mein kleiner Bruder, der SPIEGEL-Leserbriefschreiber.
Meine treuen Leser kannten bereits am 09.04.04 den ganzen und ungekürzten Leserbrief.
"Was der Laie blögt"-Leser: dem Spiegel-Konsumenten erstmals eine Nasenläge voraus...
;)
Sonntag, 18. April 2004
Schach und Würfel
ist eine Kombination, die ziemlich wenig Sinn ergiebt.
Hier eine weiteres Beispiel:
Während ich surfte und über meinen Blogbeitrag brütete, wandelte ich nebenbei CDs in MP3s um, hörte das laufende Radioprogramm mit Fußballberichten und nerviger Popmusik, spielte dabei am Gameboy Advance Wars 2 und trank Tee.
Ergebnis:
genervt (Dudel-Popmusik, und Bremen nur ein lausiges 0:0 gegen Hannover)
gedemütigt (AI watscht meine halbe Aufmerksamkeit locker ab)
gekühlt (der Tee, da ich nicht bemerkte, dass das Teelicht ausgegangen war)
Gespött (ich versuchte tatsächlich, die Gameboy-Einheiten mit meiner PC-Maus zu bewegen, argh)
gestürzt (ab, der PC, mehrmals, warum auch immer, dann halt keine Fotomontage zur Überschrift, gnah!)
Multitasking konnte vermutlich bereits mein alter Amiga 500 besser als ich. Seufz.
Samstag, 17. April 2004
Musik kann so beruhigend sein
Schönes Beispiel dazu bereits in der Bibel, als David König Saul mit Harfenklängen Frieden schenken kann:
1.Samuel 16,23 / Hoffnung für alle:
"Immer wenn der böse Geist über Saul herfiel, griff David zur Harfe und begann zu spielen. Und immer wieder brachte die Musik Saul Erleichterung. Er fühlte sich besser, und der böse Geist ließ ihn in Ruhe".
Wer das selber mal erleben will, dem sei von dieser Stelle Paul Dooley's CD "Rip the Calico" empfohlen.
Wenn Claus diese CD zum Einschlafen auflegt, verwandelt er sich alsbald in König Saul, der müde-ermattet zu seiner Schlafstatt schlurft, das Licht auslöscht und seufzend zurücksinkt, um zu klimpernden Harfenklängen in friedlichen Traumwelten (s.u.) zu entschlummern.
Musik kann übrigens auch äußerst anregend sein.
Beispiel? Aber klar doch:
Wir Deuschen haben ja bekanntlich aus dem C des Ceasar das K des Kaiser gemacht.
Da liegt die Vermutung nahe, dass dieses Hauruckverfahren irgendwann auch mal erfolglos beim C des Claus probiert worden ist. Hat halt nicht funktioniert, so dass wir heute sowohl den C-Claus als auch den K-Klaus kennen.
Ich phantasier einfach mal weiter (Traumwelten halt, s.o.):
a)
Die aufgebrachten Hohepriester der deutschen Sprache waren darüber so erbost, dass sie zur Vergeltung aus dem Cönig einen König machten. Und das mit soviel Grimm und Wut im Bauch, dass der arme Cönig komplett aus dem deutschen Wortschatz verschwunden ist. Vermutlich werden erst spätere Generationen mehrere Säcke voll im Moor versenkter Cönig-Wörter bergen und dieser traurigen Geschichte dadurch den verdienten und vor allem doch auch so offensichtlichen wissenschaftlichen Unterbau liefern.
b)
Wenn ich nun das Wort König so schreibe, wie es sicherlich vor langer Zeit einmal für Jung und Alt Gang und Gäbe war, nämlich mit C wie Cönig, dann würde die Bibel also von Cönig Saul sprechen. Am besten drehen wir die Zeit zurück und ignorieren ab sofort das K, äh, das C, als aufgezwungenen Cunstbuchstaben complett in diesem Beitrag. Eine späte Verbeugung vor unseren längst verschiedenen Urahnen und deren so reinen und überlegenen Sprach-Cultur.
c)
da dieser Eintrag ohnehin bereits viel zu lang geworden ist, cürze ich ab sofort das Wort Cönig mit dem Buchstaben C ab.
Die Bibel würde also von C Saul sprechen, der durch Harfenmusic beruhigt wurde.
d)
Jetzt die Sensation:
CSAUL ist (tadaah) eine Anagram von CLAUS!
Tja, da staunen Sie, nicht wahr?
Ich habe mich in meiner Fehlerhaftigceit und Vorliebe zu Harfen-Einschlafmelodien ohnehin immer an Cönig Saul erinnert gefühlt, aber das mein Name TATSÄCHLICH ein Anagram zu-, also nein, also wirclich, das, ja das übersteigt meine cühnsten Träume!
Music cann ja so anregend sein, jaja.
;) ;) ;)
Mit 99 Jahren, da macht das Fragen Spass
Es gibt offensichtlich einen neuen Radio-Sketch, in dem ein bedauernswerter Polizist mit einer vermutlich gefakten (?) alten Dame zu Tode genervt wird:
MP3-Unwetter-File
edit:Text entnommen, kann man schließlich alles auf der unten verlinkten Seite nachlesen, denn es wurde immerhin auch alles von
dieser Seite entnommen.
Donnerstag, 15. April 2004
Schönes am Donnerstag
-das gute Gefühlt zu teilen, dass bereits Milliarden Menschen seit Einführung der Münzwährungen verspürten, wenn sie viele große Geldstücke in ihrer Hand hin- und herklappern konnten
-die freundliche Begrüßung des Pizzabäckers, der mich seit Jahren mit Doktore und Maestro begrüßt
-der unglaublich wohlige Duft, der im Frühling und Sommer in feucht-frischen, moosigen Ecken vorherrscht
-das Auf! nach zwei Tagen des Tief! zu verspüren
-die edle DVD-Box der SEE-Collectors Editions vom Herrn der Ringe: Die zwei Türme neben die ebenso edle DVD-Box der SEE-Collectors Edition vom Herrn der Ring: Die Gefährten schieben zu können
-bei einem frisch aufgeschütteltem Bett vor Augen in einen frischen Schlafanzug zu hüpfen
hee(Einatmen)-haaaaahhh(Ausatmen) (=entspanntes Seufzen)
:)
edit: und dann wird auch noch Strategic Command II angekündigt. Ausgezeichnet!
:D
Mittwoch, 14. April 2004
Mein Körper
gönnt mir momentan das ganze Spektrum seiner geheimen Funktionen.
Essen nochmal durch den Kopf gehen lassen, frieren, schwitzen, Brummschädel und so manches mehr (naaasty).
Was bleibt sind Arbeit, Pflaumensaft, Kartoffelsuppe und Wärmflaschen.
Wobei letztere drei doch schon Glanzlichter an einen verkorksten Tag sind.
Auf, Töchter, helft mir klagen (oder so ähnlich...).
;)
