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Schlafbutzen und mehr

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von vandag un fröher vor Oogen höllt, kriggt
man rein to väl." Da hat er auch bestimmt recht,
denn wie in den Bauernhäusern an Land gab
es auf den hölzernen Schiffen auch enge Schlaf-
butzen, die mit Stroh gefüllt waren. Durch die
Ritzen in den Bordwänden konnte man direkt
in den Himmel hineingucken. Wie oft ist der Wind
da wohl hindurchgepfiffen! Was muß das immer
ein Fluchen gegeben haben! Das soll aber noch nicht
das Schlimmste gewesen sein. An Bord soll es
auch noch denselben Flohzirkus wie an Land
gegeben haben, der den Butzenraum noch un-
gemütlicher machte als er schon war.
"Aber wie du selber siehst," fing er wieder zu erzählen
an, "sind die Holzschiffe jetzt ganz verschwunden,
und 90% aller Schiffe sind jetzt schon mit einem Motor
versehen; denn, wenn du es noch nicht weißt, ver-
langt der Seehafenverkehr Pünktlichkeit und Schnellig-
keit und ist daher auf die Motorschiffe besonders
angewiesen. Trotzdem werden die Schleppkähne
nicht aussterben. Im Massengutverkehr sind sie
unentbehrlich. 1949 wurde auch die "M. S. Henni"
motorisiert. Für mich als Schiffsführer und für
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M.S. Henni
Freitag, 27. Dezember 2013, 19:15, von claus x | |comment


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