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Mittwoch, 13. September 2006

Time was not kind

Die Wölfe von Balad Naran, ach, wie lang ist das jetzt schon her, das wir hier Stunden verbrachten...

Schön war die Zeit

...da merkt man erst, wie alt man geworden ist.

Unglaublich, unglaublich.

1990, das ist sehr bald schon zwanzig Jahre her.

hm, naja und so | 00:24h | 2 Kommentare |comment

 

 

Sonntag, 10. September 2006

Das Nichts spüren?

Eine leere Hand zur Pranke mit ausgefahrenen Krallen formen (oder am besten gleich beide Hände!) und diese Haltung unter angespannten Muskeln einfrieren.

Nun rhythmisch die Hände schnell auf und ab bewegen (so 20 -30 cm rauf und runter), anfangs optimalerweise schnell, dabei nicht die Spannung in den Fingern nachlassen (dei Klaue und die imaginären Krallen, Sie erinnern sich, gell?).

Nach wenigen Momenten (knappe Minute würde ich sagen), was spürt man dann?

Werden die Finger langsam taub, ist das das Blut, oder spürt man den Luftzug?

Fühlt sich jedenfalls im Endeffekt sehr weich, ja irgendwie flauschig an.

Belanglose Nichtigkeiten | 21:24h | 1 Kommentar |comment

 

 

Freitag, 8. September 2006

Licht aus?

Jetzt sitz ich hier und mag nicht das Licht ausschalten.

Na toll, Claus.

Da hast du dir ja wieder etwas schönes eingebrockt...

Einsichten der Nacht | 03:53h | 0 Kommentare |comment

 

 

Freitag, 8. September 2006

Er hatte eine schwere Kindheit

Achtlos plazierte Stoffhunde können im Laufe der Tage mitunter ihren Jagdtrieb wiederentdecken:

bedrohliches Dam-dam-daaaam, dam-dam-damdam...

Ein zufällig vorbeigehender Passant sandte uns diese schockierenden Bilder

dramatisches Stakkato-Damdamdamdamdam

Kids, don't allow this at home!

Was man nicht alles so in den eigenen 4 Wänden entdecken kann


Die Faszination des Bösen fesselte meinen Zeigefinger am Auslöser der Kamera

Man mag gar nicht hinsehen...


Ich will gar nicht daran denken, was wohl passieren mag, wenn erst wieder das Licht ausgeht, erwachen im Dunkeln doch bekanntermaßen alles Stofftiere und Spielzeuge zum Leben....

Flauschig | 01:05h | 0 Kommentare |comment

 

 

Endlich da

Nein, ich meinte nicht mich, um 22:15 h wieder von der Arbeit zurück.

Meine heiß- wie langerwartete Battlestar Galactica Staffel Numero zwo ist heute endlich, endlich, endlich angekommen:

Da geht einem doch die Sonne auf

Dank dem ollen Zoll durfte ich hier darauf zwei Wochen länger als gedacht warten.

Dank der Post brauchte ich aber trotzdem keinen Zoll zahlen.

Denn Dank des lokalen Postbüttels wurde das Päckchen einfach brav ohne zu kassieren (schlappe 9 Euro) bei meinem Nachbarn abgegeben. Juch-hu!

Und wie groß war die Freude, als ich im Briefkasten dazu eine Benachrichtigung über ein weiteres am Postamt abholbereit wartendes Paket entdeckte. Und oh wie schnell erstickte der Jubel auf meinen Lippen, als ich ganz unten rechts in der Ecke einen Hinweis auf 18 Euro Zoll entdeckte.

Der Herr hat es gegeben, der Herr wird es (schluchz) nehmen.

Bu-huu.

Freud und Leid | 00:51h | 4 Kommentare |comment

 

 

Montag, 4. September 2006

Immer wieder Montags

Wartend auf die nächste S-Bahn bekomme ich am Bahnsteig beim mürrischen Blick in die Runde der weiteren wartenden Fahrgäste das ungezügeltes, ja grenzenlose Verlangen danach, die Bildzeitungskäufer unter diesen Tränen mit meinem aufgerollten Exemplar des Spiegels davonzujagen ("Aaah, Pöbel, aus meinen Augen!" Patsch-patsch-zackboing).

Erst recht, wenn mir der Wind obendrein auch noch deren Zigarettenqualm um die Nase pustet.

Werd ich Fuchsteufelswild, dann. So innerlich.

Sie sind Lebowski. Ich bin der Claus, Dude. | 21:19h | 4 Kommentare |comment

 

 

Sonntag, 3. September 2006

Ach Jack. Was nun?

Mir gefällt es als Start doch so gut. Hm.

(6-Zack)

Das Wort zum Sonntag | 17:45h | 5 Kommentare |comment

 

 

Gehörige Portion Ungleichgewicht...

könnte man ein (vornehm ausgedrückt) unerhört kühles Stück Pflaumenkuchen nennen, wenn der Caféhaus-Betreiber von der streng inspizierenden Gesundheitsdingsbums-Behörde dazu gezwungen wird, sein Kühlfach runterzukühlen und den Kuchen dann dort drinn vorzuhalten.
Es wäre ja immerhin "Obst" auf dem Kuchen.

Die Verzweiflung und Wut des Mannes ist durchaus nachzuvollziehen, wenn er dann die frostigen Kommentare der Kundschaft zur dargebotenen Speise erhält (da hilft auch kein vorgewärmter Teller), während gleichzeitig riesige Hallen voll Gammelfleisch von den Behörden erst durch anonyme Hinweise besucht und geprüft werden, dass dazu auch nur zögerlich und begleitet von einer Informationspolitik, die Ihres Namens regelrecht spottet.

hm, naja und so | 17:06h | 0 Kommentare |comment

 

 

Samstag, 2. September 2006

Wehe der Laden zahlt mir die Reinigung nicht

Mit Blut besprenkelt, mit Bier beschüttet:

Unternehmen Zukunft.
Soll heißen: der Zugbegeleiter wie auch die Bahnpolizei kommt erst in dem fernen zukünftigen Moment, wenn der Nazimob, der während der letzten 10 Minuten der Zugfahrt Jagdszenen nach u.a. der "Judensau" im Zug durchführte, dabei mindestens ein Opfer brutal geschlagen (da waren Blutfleckspuren im Abteil wie in einem billigen Western) und anschließend nach dem gemächlichen Aussteigen in aller Seelenruhe das Gleis hinunterspaziert und gaaanz sicher bereits den Bremer Hbf ungehindert verlassen hat.

5 Minuten später dann, ja, dann darf ruhig mal überhastet von links nach rechts gerannt und in die Funkgeräte gequäkt werden. Macht ja nichts, wenn die Experten nicht nur viel zu spät die Ermittlung aufnehmen, sondern trotz Info meinerseits beharlich am falschen Gleis und dazu auch noch am falschen Ende hin und her jachtern.

Ich als im Zug am Seitenrand sitzender wunderte mich anfangs, als aus dem oberen Abteil des Doppelstockwagens plötzlich Passagiere sehr schnell nach unten kamen.
Kurz darauf kam die Gewalt dann ebenfalls nach unten.

Irgendwann blieb die eine Hälfte der Schlägerei direkt neben meinem Platz stehen, um den Grund auf dem sie standen zu verteidigen. Was die anderen Gewalthohlköpfe dazu animierte, dafür dann aber mal ordentlich mit einer Bierflasche hinzulangen.

Kollateralschaden an meiner Person nahm niemand zur Kenntnis aber dafür jeder gern blilligend in Kauf.

Toll, wenn dann während all der langen Minuten kein Zugbegleiter auftaucht, wenn der Zug schließlich anhält und keine Polizei auf die Täter wartet.

Was wunder, dass ich jetzt nicht schlafen kann.
Das laute Trampeln der an mir wiederholt vorbeistürmenden drei Verbrecher (nachdem eigentlich bereits alle vorbei zu sein schien plötzlich der Schrei: "die Sau da vorne hat ein Telefon: der ruft die Bullen an. Los, kommt!") werde ich jedenfalls wohl so schnell nicht mehr vergessen können.

Scheiß Nazigesocks. Scheiß Staat, der mit dem Gesindel nicht aufzuräumen wagt.

AAARGH! ZISCH! KNURR! | 04:58h | 0 Kommentare |comment