Donnerstag, 21. April 2005
Ade, ade
-Magenkrämpfe (oder was auch immer mich da zwei Tage gepeinigt hat): nahezu abgeklungen
-Werder Bremen aus dem Pokal geflogen (das war im LEBEN kein Abseitstor in der 89 Minute! ***":..Schiri, wir wissen wo dein Auto steht..."***).
Na, immerhin war es spannend.
-mein schönes Geld: Amazon, i want my money back! Schluchz. Claus Nimmersatt. Kann es nicht ändern, aber ich bekomme so gerne Post. Und packe mit Freude Pakete aus. Alle im Haus schauen mich bereis halb neidisch, halb anerkennend an. Weil ich soviel Pakete bekomme. Aus der ganzen weiten Welt. Und deshalb soviel auspacken kann. Und Sie nicht. Sie müssen immer nur kucken. Und beim Postbüddel meine Pakete annehmen. Und für mich unterschreiben. Und dann sehen sie vieleicht auch noch, dass Postbüddel in zwei von drei Fällen vergisst, den zu entrichtenden Zoll auch einzukassieren.
Gut, dass mich niemand beobachten kann, wenn ich glücklich lächelnd die Pakete vom Vorflur in meine Wohnung umlagere.
Kannste ohne Sonnenbrille nämlich von blind werden, doh, soviel seelige Zufriedenheit strahlt dann da aus mir hinaus.
;)
Dienstag, 19. April 2005
Endlich wieder ein Deutscher auf den Papststuhl gewählt!
Na denn: Glückwunsch, mein lieber Ratz. Inger.
Das weitere Schicksal von Rübe bleibt dagegen nach wie vor ungeklärt.
Hier gibt es übrigens noch mehr Zeitvertreib zu nostalgischen TV-Sendungen.
Montag, 18. April 2005
Kannte ich noch nicht
Als Nebenprodukt einer kurzen Googelsuche bin ich an diesem Interview aus dem Jahr 2001 hängen geblieben. Kannte ich noch nicht. Interessant jedenfalls, was Tommi und Moppel-Annika zu sagen hatten:
"Nur dieser Affe hat genervt. Herr Nilsson musste uns auf der Schulter festgebunden werden, weil er sonst abgehauen wäre. Das hat ihm natürlich nicht gepasst, deshalb hat er uns gelegentlich geschlagen oder an den Haaren gezogen. Und leider hat er nicht Bescheid gesagt, wenn er mal musste."
edit
Grosser Spaß: sich die Pippi Langstrumpf-Song in den verschiedensten Sprachfassungen anzuhören.
Die englische Version hätte mich als Kind übrigens sicher nicht vor den Fernseher locken können...
;)
Und das schwedische "tjolahopp" ist ja einfach goldig, hahaha
Eben nach dem Kinobesuch
Beim Blick in den Sternenhimmel habe ich immer den Eindruck, als würden alle Generationen, die vor mir diesen Blick gen Himmel warfen, jetzt auf mich herunterschauen.
Oder als wenn der Platz noch warm wäre, von dem ich jetzt meine Sehnsucht ins endlose schwarzblau werfen würde. Nehmen Sie Platz, ihr Vorgänger hat ihn grade eben erst verlassen.
Endlos. Schön. Erhebend. Verzaubernd. Träumend. Anfang und Ende.
Samstag, 16. April 2005
Zwitschern, die Musik des Himmels
Erstaunlich, was Singvögel aus einem so kleinen Lungenvolumen und einem derart winzigen Schnabel herauspowern können.
Ich habe mir heute auf dem väterlichen Terassenbalkon nach einem reichlichen Essen die Sonne auf den bedrohlich wachsenden Bauch scheinen lassen.
Dazu haben mich die unterschiedlichsten gefiederten Freunde angenehm in einen leichten Mittagsschlaf gezwitschert.
Als ich dann so langsam im Liegestuhl vor mich hindöste, sinnierte ich so über das eine
Frage (hier: Sorge) Nr. 1: wie schrecklich wäre die Welt OHNE den Gesang der kleinen Federknäuel?
und das andere
Frage (hier: Alptraum) Nr. 2: wie schrecklich würde es klingen, wenn dort Menschen im Zweigwerk hockend ihr bestes geben würden?
Dialoge aus der Hölle:
"Hören Sie mal, Sie sind ja ein ganz häßlicher Vogel, Sie!
Und es wird jetzt nicht mehr gesungen, ist das klar!?!"
Samstag, 16. April 2005
Frühlingsgefühle
Im Vorbeigehen mit der blanken Innenhand über jung gesprossene, weich-zarte Blätter einer Hecke streicheln und sich einbilden, dass diese Pflanze darüber vor Freude alles harte, kratzige oder borstige zurückhält und den Flauschkontakt 1:1 erwiedert.
Freitag, 15. April 2005
Was passiert, wenn Politiker schlecht werden
"Als Joschka Fischer ans Rednerpult tritt, hat Gerhard Schröder den Reichstag schon wieder verlassen. Fischer versucht im Plenum des Bundestages gerade zu begründen, was es für die deutsche Außenpolitik bedeuten könnte, dass der Außenminister in der Frage des EU-Waffenembargos gegenüber China eine "skeptischere Haltung" hat als sein Bundeskanzler. Mit dieser Interviewäußerung hatte Fischer vor einer Woche den Dissens zwischen den beiden Chefaußenpolitikern der Nation ja erst amtlich gemacht. Aber ausgerechnet jetzt, da der China-Streit ausgetragen werden soll, ist der Kanzler abwesend.
Das erbost natürlich die Opposition. Der Außenminister tut ganz souverän. Der Kanzler habe einen unaufschiebbaren Termin, stellt Fischer klar. "Er ist bei den Kirchen." Nein, korrigiert die Oppositionsführerin Angela Merkel. "Der Kanzler ist nicht bei den Kirchen, sondern beim argentinischen Staatspräsidenten, und der heißt Kirchner."
Ich habe eben auf Phoenix die Zusammenfassung der heutigen Chinadebatte gesehen: was für ein lausiges, verdorben-verkommenes Spiel der Regierung.
Waffen für China, hurra. Genau das, was jetzt noch gefehlt hat.
Wenn heute somit ausgerechnet Angela Merkel als Engel des Friedens auftreten kann, dann spricht das ja wohl Bände über den moralischen Ausverkauf von Rot-Grün.
Den aktuellen Treppenwitz der Zeitgeschichte hat dann der Herr Außenminister selber getextet (s.o.).
Waffen für die Volksrepublik China, und anderesollen das dann später wieder ausbaden, ausbluten, aussterben, oder was, oder wie?
"The germans to the front" hieß es bereits vor 105 Jahren in China.
Gleiches sollte dann auch im drohenden Taiwan-Krieg gelten, wenn unsere Regierung (=somit wir alle, ist ja immerhin von der Merheit gewählt) für Waffenlieferungen an die größte Diktatur der Welt wirbt.
Ich kann gar nicht so viel essen wie ich kotzen möchte.
Dieser Franz, ts-ts-ts
Öffnen Sie ein neues Word-Dokument, nehmen Sie folgende Eintragung vor
= rand (200,99)
und drücken Sie dann Enter (bitte Komma schreiben, keinen Punkt).
Anschließend bitte etwas Geduld.
Mittwoch, 13. April 2005
Ich seh mich schon fluchend durch die Wohnung rennen
Wenn dieses Wunderwerk der Technik erstmal käuflich zu erwerben ist und Technikjünger Claus sein Exemplar in Betrieb genommen hat, dann, ja dann wird Bremen zur Morgenstund erschauern ob der obszönen Flüche, die aus der bahnhofsnahen Wohnung unseres allseits beliebten aber hektisch suchenden Laien erschallen.
Interessanter Ansatz. Wie wäre es denn anschließend mit sich versteckenden Fettmachern, dem Benutzer hinterhemaulende Zahnbürsten ("hiergeblieben, du schuldest mir noch zwei Minuten") und Fernbedienungen, die einem beim Betreten des Zimmers immer jubelnd entgegenlaufen?
