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Freitag, 11. März 2005

Quarksalber

Wie ich unlängst unflätig anmerkte, hat die Firma Milram in ihrer endlosen Weisheit bodenlosen Frechheit beschlossen, die Marke BREMERLAND auf Nimmerwiedersehn einzustampfen und von der Bildfläche verschwinden zu lassen.

Anhand meines seit kühnster Frindheit innig geliebt wie verzehrten Nuss-Karamell-Joghurts hier die schrecklichen Folgen und verwerflichen Lügen der Firma Milram im Bild erläutert:

So sah er einmal aus, der Leckerbissen für zwischendurch:

Ade, Bremerland.
Und hier sehen Sie den Deckel, den die unsensible Firma unter ihrem eigenen Label Milram dafür neu gestaltet hat: Quak!
Und siehe da: Der neue Werbeslogan ist von vorn bis hinten ERLOGEN!

So können ganze Völker aussterben, meine Damen und Herren, jawohl!

Auf nichts kann man sich mehr verlassen!
Wie oft las man schon von Indianern oder Ureinwohnern, die sich nach Verwendung von irgendwelchen Wundertränken, -Tinkturen oder -Hemden für unverwundbar hielten, in den Kampf gegen einen übermächtigen Feind zogen und ob des wirkungslosen Hokus-Pokus a) sehr schnell ziemlich sauer auf ihren Medizinmann und b) noch eine Winzigkeit fixer leider auch mausetod waren? Genau!

Ich klage an:

Milram gefährdet die Gesundheit leichtgläubiger Indianer auf Kriegspfad:

Und überhaupt: mit BREMERLAND wäre das alles nicht passiert.

Maul.


edit 19.10.2017

just for the record: mittlerweile gibt es diesen köstlichen Joghurt überhaupt nicht mehr zu kaufen.
Was lernt uns das?

Zum einen: alles ist endlich, so dass auch wir alle sterben werden. Ich in meinem Fall erst nach dem Tod dieser wunderbaren Joghurte, was in all dem Elend dieser Welt immerhin ein winzig kleiner Trost ist.
Ansonsten soll die Verantwortlichen der Blitz beim Schei*en trefen. Aber sowas von.
:(

wieder was gelernt | 22:22h | 2 Kommentare |comment

 

 

Donnerstag, 10. März 2005

Es geht weiter, es geht weiter!

Sitzenmachen!


Gedrucktes | 01:55h | 3 Kommentare |comment

 

 

Dienstag, 8. März 2005

Eiserne Disziplin rettete mir mein junges Leben

"Also seit gestern?" lag mir so brennend auf den Lippen, wollte über meine Stimmbänder so sehnlich in die Freiheit springen, kämpfte den Kampf mit meinen Geist, meinem Verstand, meiner Vernunft.

Ich gewann und verkniff mir diese Frage, als ich beim Eurospar hinter einer Gruppe brutal aussehender Bullies stand, und der eine glatzköpfige bomberschwarzgejackte Schlägertyp über den anderen zu seiner Freundin erzählte: "der kennt mich schon als ich noch in die Hosen geschissen habe".

Freundin Springerstiefel nickt gebührend beindruckt und wechselt zum Thema Fußball. "Wedda muss 4 gewinnen", sprach sie, und der Freund vom Freund antwortet "gestern haben "SIE" noch gesagt, das drei auch reicht", worauf die dicke Kassiererin ergänzt, das ein 4:1 ja zum Gewinnen reiche. Daraufhin Goldilock entrüstet: "Wedda muss VIER gewinnen!".
Der Stubenreine bringt dann mit einem: "Hauptsache Werder kommt weiter" alle Beteiligten auf seine Seite und beendet dieses beeindruckende Fachgespräch.

Naja, das "Wunder von der Rhone" wird wohl nicht stattfinden (eher ein "wie gewonnen so zerRHONEn"), da das heute für Brermen zur Verfügung stehende Wunder bereits von mir aufgebraucht wurde. Ich hielt nämlich die ganze Zeit über den Schnabel, lebe somit noch und entschuldige mich hiermit ausdrücklich bei allen Werder Bremen Fans dafür, dass ihr Klub heute leider meinetwegen aus der Champions League ausscheiden muss.

Geschichten die das Leben schreibt | 21:11h | 2 Kommentare |comment

 

 

Sonntag, 6. März 2005

Langsam wirkendes Gift, oder was ich in Foren ständig lese

"Himmler ist ganz prinzipiell in seiner Antwort geworden und hat davon gesprochen, daß das Christentum eine Seuche sei, die eliminiert werden müsse."


Wenn Himmler geahnt hätte, wieviele Menschen sich heutzutage offen oder unterschwellig zu einem Zitat bekennen würden, er hätte beim Selbstmord vor Erregung die Arschbacken zusammenkniffen. Ganz fest.

Das Wort zum Sonntag | 03:56h | 0 Kommentare |comment

 

 

Samstag, 5. März 2005

Ich wach auf am Freitag, den Samstag im Sinn,

ich bleib länger liegen, faul wie ich bin.

fürs Duschen reicht die Zeit nicht mehr, oh welche Pein,
also Kopf unterm Wasserhahn, denn Haare waschen muss sein.

dann putz ich die Beisserchen, danach schnell die Rasur,
also Schaum ins Gesicht, dann begann die Tortur.

Ich war grade fertig, nur noch unter der Nas'
ein Strich, ein Schrei, gute Güte: das saß!

Das Blut fliesst in Strömen, wieso hört das nicht auf?
ich pack Damenbinden Taschentücher, und ich press sie fest drauf.

Ich ziehe mich fix an, denn der Zeitdruck ist groß,
der Zug fährt bald ab, hoffentlich schaff ich den bloß.

Ich verlasse das Haus, und das Blut strömmt noch immer,
Schnee lag überall, und dann kam es noch schlimmer.

Poetische Gedanken, beim Anblick des Weiß,
dann rutschte ich aus, auf der Straße lag EIS.

das Bein, es fliegt hoch, der Hintern fällt runter,
ein dumpfer Aufprall, autsch!, schon war ich munter.

Ich glitschte zum Bahnhof, das Gleis, das war leer,
die Bahnhofsdurchsage, die bedauerte es sehr,

"der IC blablabla, braucht noch dreissig Minuten,
die Ansage endete mit einem albernen Tuten.

Und jetzt Schluß mit den lausigen "one-two-three-four, i love the marine corps!"-Reimen.

Ich nahm dann den späten Bummelzug, der mir natürlich -hätte ich ihn denn von vornherein eingeplant- ein wohliges Duschbad, eine Politik Rasur der ruhigen Hand und ein Milchkaffee mit Blaubeermuffin erlaubt hätte. Erstaunlicherweise kam dann nichts mehr nach. Vermutlich hatte das Universum genug über mich gelacht und war meiner müde geworden.
Es folgte nämlich ein Bahnfahrt durch tiefverschneite Landschaften, über denen Morgennebel und tiefliegende Wolken lagen, während am Horizont langsam die Sonne emporstieg. Ein Bild zum Verweilen, herzzerreissend schön.

Dann spulte sich ein bemerkenswert ruhiger Arbeitstag ab, gefolgt von einem pünktlichen Feierabend. Hinterher ein Frisörbesuch mit Kopfmassage (mein Frisör lachte zufrieden, als ich ihm sagte, dass diese Kopfmassage für mich immer das Highlight beim Haareschneiden darstellt). Ein ausgiebiger Bummel durch die DVD- und Videospielabteilung von Saturn. Ein schöner Filmabend mit Pizza, Wein und NicNacs. Alles so gemütlich, dass ich mal wieder vor laufendem TV auf dem Sofa eingeschlafen war und erst am Samstag gegen 04:00 h aufwachte, nur um husch-husch ins Flauschebett überzuwechseln und weitere acht Stunden unter meiner Kuscheldecke weiterzuschlummern.

Die Schnittwunde ist übrigens wieder am verheilen. Alles wird gut.
Auch wenn das Foto etwas anderes zu sagen scheint: Keine Angst, ich lebe.

Freud und Leid | 21:32h | 3 Kommentare |comment

 

 

Freitag, 4. März 2005

Die unendliche Zoomerei des Tages

Uff!


Links | 22:31h | 1 Kommentar |comment

 

 

Donnerstag, 3. März 2005

Ob ich mir vieleicht doch die Gamecube-Bongos kaufe?

Das hier mach jedenfalls erstaunlich viel Spaß:

Weezer Jam Session


Links | 23:51h | 9 Kommentare |comment