Montag, 10. Januar 2005
Entzückende Vorstellung
An einem außerordentlich leichtfüßig wie beschwingt tanzenden Nilpferd
ist meiner Meinung nach nichts auszusetzen:

Go Beserk!
:o)
Sonntag, 9. Januar 2005
Was für ein Sci-Fi-Spektakel!
Wer braucht auf StarWars Episode 3 zu warten oder auf irgendeinen 100 Euro StarTrek-DVD-Murks sparen, wenn er z.B. bei play.com für lausige 8,99 Pfund die

Battlestar Galactica (2003 Mini Series) kaufen und sehen kann?
Meine Güte, das ist aber was ganz feines!
Hoffentlich gibt es die folgende Serie bald auf RC2-DVD käuflich zu erwerben.
Sonntag, 9. Januar 2005
Kurze Momente des Glücks
Für einen kurzen Moment waren der Schaffner und ich beide sehr glücklich, was sich rein äußerlich dadurch bemerkbar machte, das wir uns gegenseitig breit angrinsten, als er meine Fahrkarte kontrollierte.
Eben war die vormals so oberflächlich heiter wie ausgelassene Gruppe von knapp 10 Erwachsenen mittleren Alters bedröppelt aus dem Zug gestiegen.
Vorgeschichte.
Gruppe, laut, beschwingt, zum Erbrechen gut drauf.
Hanswurst im beigen Anorak:
"HA - HA - HA murmelmurmelwasbinichdochfüreinlustigerKerl - HA - HA - HA"
"hö - hö - Wirsindheuteallejasounglaublichkomisch-Gruppenstandardantwortlachen - hö!"
Schaffner betritt das Abteil und bittet um die Fahrkarten, nähert sich der "hier her, zu den Plätzen mit den ulkigen kleinen Tischen"-Gruppe.
Der momentane Spaßvogel vom Dienst haut den nächsten Joke raus:
"tuuut mir leid, wir -höhö- haben alle keine -gacker- Fahrkarten".
Gruppe antwortet ob der wirklich gelungenen Verarsche des Schaffners mit prustendem Lachen.
Ein immer genervterer Schaffner erreicht die Plätze der Gruppe, deren Mitglieder alle stolz wie Oskar ihre Tickets emporhalten.
Und da die leider nur -"wieso hat uns der Mensch im Reisebüro das denn nicht gesagt?"- für den Regionalverkehr gültig waren und nicht für den INTERCITY, in dem sich der Tagesauflug der Clownschule befand, stieg die Meute dann in Hamburg Harburg wieder aus.
Der Schaffner hatte nämlcih zuvor mit sichtlich steigender Laune für eine mögliche Weiterfahrt über 20 Euro pro Nase verlangt.
Und weil niemand aus dieser Bande ("soviel?" "hättest du doch..." "wären wir nur..." "und ich sach noch...") soviel zahlen wollte, musste der ganze Verein in Harburg ("kommen wir denn per Regionalverkehr auch gut wieder von hier weg?" Antwort Schaffner, sichtlich zufrieden den aussteigenden hinterherrufend: "keine Ahnung!") leider, leider den Intercity verlassen.
Der glücklichen Wendung des Schicksals dankend genoß ich dann die folgenden 50 Minuten voll Ruhe und Erholung in einem Großraumabteil nur für mich alleine.
Fazit:
Nach zwölf Stunden Büro können solche "dann steigen Sie hier bitte aus"-Kleinigkeiten entscheidend zur Steigerung des persönlichen Wohlbefinden beitragen.
Samstag, 8. Januar 2005
Claus, heute mal wieder ohne jegliches Niveau
Dreimal
Blöd
Blöd², ganz schlimm, warum stelle ich bloß den Link hier her? Grübel, grübel - achja: weil dieser Film praktisch genauso übel wie Blöd³ ist
Blöd³:
Ich muss am Wochenende wieder arbeiten, mein Kollege geht, und meine Vorgesetzten denken ernsthaft, ich könnte deshalb ab sofort für zwei arbeiten.
Wird Zeit für unangeforderte schriftliche Stellungnahmen und Betriebsratbesuche...
Donnerstag, 6. Januar 2005
Zug um Zug
Laut hervorgluckerndes Kinderlachen, albern zwar - aber doch aus vollem Herzen. Diese unbeschwerte Freude, nicht durch Sarkasmus oder Ironie genährt: Man horcht auf, hört zu, und wird schon sogar ein wenig neidisch.
Wann hat man schließlich selber das letzte mal so frei und anhalten lachen können?
Anhaltendes Kinderlachen, dass alle vorgetragenen "Schs!" und "Leise!" aus elterlich-mahnenden Stimmbändern fröhlich ignorieren kann:
Man hört es und denkt: die wahre Freude, wer vermag ihr Einhalt zu gebieten?
Halbstündig-meckerndes Kinderlachen, das mit der Ausdauer der frühsten Jugend scheinbar endlos sprudelt und alle Weisungenen der waschlappigen Eltern ignoriert, führt zu nervösen "wo hocken die Blagen eigenlich"-Blicken eines dunkelhaarigen Fahrgastes, der bereits Minuten vorher beim Thema " Freude" nur noch an Götterfunken (hoffentlich fallen die bald schon nach da vorne, dann wäre dort endlich mal Ruhe im Karton, damned!) zu denken bereit war.
Endlich hält derr Zug. Mehrere Rucksackdeppen steigen aus , stehen nutzlos im Weg herum und versperren jemanden nachhaltig den Weg.
Als der Weg frei ist, geht diese Person an stinkenden Imbiss-Ständen, besoffen-gestikulierernden Dönerkunden sowie Damen mit hässlichen Ohrringen vorbei und ärgert sich über rauchende Passanten, die er aus dem Augenwinkel beobachtend in einem Cafe sitzen sieht ("wegen euch kann man nirgendwo hingehen ohne nicht anschließend wie Otter nach Qualm zu stinken")
Am Taxistand steht als nächstes Fahrzeug ein KIA. Ein lausiger Kia als Taxi.
Sicher mit diesen Anblick einen weiteren Beweis für den Verfall des Abendlandes erblickt zu haben, stapft der Fußgänger an den weiß-wartenden Wagenkolonnen vorbei.
Endlich daheim, die Arbeitsklamotten, den dunkehaarigem Fahrgast und den Fußgänger abgelegt, sitze ich schließlich auf dem Ehrenplatz vor meinem Monitor, öffne eine Flasche Beck's, reiße die Tüte NicNacs auf und
freue mich still in mich hinein, dass ich im Feierabend angekommen bin.
Und wenn ich das Bier ausgetrunken habe, schaue ich noch mal zwischen meiner Arbeitskleidung nach. Sollte ich da irgendwo noch den Fahrgast, "jemand" oder den Fußgänger finden, dann schnappe ich mir die Ekelpakete und schmeiß sie im hohen Bogen aus meiner Wohnung raus.
Ich kann diese Kerle einfach nicht ausstehen.
Mittwoch, 5. Januar 2005
Null Uhr und fünf
und ich bin wieder von der Arbeit zurück.
Toll.
Die Links vom Vortag gehen nicht mehr.
TollToll.
Gna.
Egal jetzt, Mund abwischen und weitermachen, oder wie hat es Oliver
Heute im Bahnhof wieder was putziges bemerkt.
Wenn der eigene Zug noch nicht da ist und man aus diesem Grund in den am Nebengleis wartenden Zug einsteigt und eines der Bord-WCs benutzt, dann hat man beim Verrichten des "Geschäfts" (ähem) irgendwie immer den Eindruck, dass sich der Zug just in Bewegung gesetzt hat.
Muss vermutlich was mit den milchigen bzw. undurchsichtigen Fenstern und der eigenen Phantasiekraft zu tun haben.
Nach dem Verlassen des WCs bin ich jedenfalls immer gleich doppelt erleichtert (tum-di-dum), wenn der Zug noch am gleichen Gleis und an der gleichen Stelle wie zuvor steht.
Montag, 3. Januar 2005
Ok, Ok, Ok.
Ja, das Jahr fängt saumäßig an. Wieder zu lange arbeiten müssen. Trotz Schmerzen.
Ja, das alte Jahr hat noch be*ch*ssener aufgehört. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Aber noch immer gibt es Hoffnung, noch immer ein zarter Lichtstrahl am Horizont.
Am Ende des Tages durfte ich noch einmal lachen.
Und dieses eine Mal hat gereicht, um jetzt doch noch glücklich einschlafen zu können:
Danke, Rocky!
Danke, Colt!
Da gibt es noch tonnenweise weitere Clips, einfach nur die Zahlen am Ende des Links ändern.
Den schlechten Ton verzeihe ich da dann auch gerne mal großherzig.
;)
