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Samstag, 31. Juli 2004

Auf den Hund gekommen?

If you want someone who will bring you the paper without first tearing it apart to remove the sports section:
Buy a Dog.

If you want someone willing to make a fool of himself simply over the joy of seeing you:
Buy a Dog.

If you want someone who will eat whatever you put in front of him and never says it is not quite as his mother made it:
Buy a Dog.

If you want someone always willing to go out, at any hour, for as long and wherever you want:
Buy a Dog.

If you want someone who will never touch the remote, doesn't give a shit about football and can sit next to you as you watch romantic movies:
Buy a Dog.

If you want someone who is content to get up on your bed just to warm your feet and whom you can push off if he snores:
Buy a Dog.

If you want someone who never criticizes what you do, doesn't care if you are pretty or ugly, fat or thin, young or old, who acts as if every word you say is especially worthy of listening to, and loves you unconditionally, perpetually:
Buy a Dog:

But on the other hand, if you want someone who will never come when you call, ignores you totally when you come home, leaves hair all over the place, walks all over you, runs around all night and only comes home to eat and sleep and acts as if your entire existence is solely to ensure his happiness........

Then my friend,

Buy a Cat!

Einsichten der Nacht | 01:41h | 0 Kommentare |comment

 

 

Freitag, 30. Juli 2004

Brainstorming im Englisch-Unterricht

Location: finstere Ecke einer pakistanischen Teestube.

Zeitpunkt: ein Freitag, nach dem wöchentlichen Friedensgebet der islamischen Weltgemeinschaft

Zuschauer: Ali Baba und seine vierzig Halsabschneider

Der Teestubeninhaber holt unter seinem verfilzten Bart eine Packung Streichhölzer hervor und zündet in der finsteren Ecke die von der Decke baumelnde Öllampe an.

Aus dem Dunkel tritt eine weiß gekleidete, hagere Gestalt hervor.

Alsbald setzt wie aus dem Nichts die so seltsam vertraute Musik ein.

Baba und seine 40 Krumdolchträger kräuseln die wulstigen Augenbrauen grimmig zusammen und zischen sich harte Wortfetzen zu.

Aber dann erkennen sie den Mann in Weiß, bei Allah! Er ist es wirklich, der gerechte Held des Propheten, ja, es ist Osama Bin Laden!

Begeisterungsrufe brechen aus, als der weise Führer ein Lied anstimmt und in den Lichtschein des schummrigen Ölflämmchens tritt.

Osama macht eine schnelle Drehung auf der eigenen Achse und hebt mahnend die rechte Hand, mit der Fingerspitze gen gestampfter Lehmdecke, ja!, gen Himmel weisend. Geblendet von dieser wundervollen Einlage ertönt der manigfaltige Begeisterungsruf aus den Kehlen aller anwesenden Rechtgläubigen:

"Inschallah!" und "Gott ist groß", sowie "Beim Barte des Propheten".

Denn da steht er, der Erleuchtete:
mit gespreizten Beinen, heute im hautengen Hosenanzug, besetzt mit glitzerndem Glitter, und schmettert seinem Publikum in hoher Stimmlage seinen einen großen Hit entgegen:

"uh - uh - uh, staying alive, staying alive,uh - uh - uh, STAYIIIING ALIII- hahahiiii - hahahiii - hahahive..."



Schon erstaunlich, was bei 90 Minuten Englischunterricht neben Sprachübungen, Grammatik und Vokabeln alles noch so rauskommen kann.
;)

wieder was gelernt | 01:48h | 0 Kommentare |comment

 

 

Mittwoch, 28. Juli 2004

Gedankenblasen online

Ob mich die Zahnärztin anders behandeln würde, wenn ich sie jetzt gleich bäte, mich zu heiraten?

Nein, lieber nicht, dass kann auch nach hinten losgehen.

Hör auf zu bohren, kleines Ekel, ich habe da doch nur noch so wenig Zahn.

Entspann dich Claus, pfhh, die Betäubung wirkt doch wunderbar, pfhh.

Absaugen, alles jetzt bitte mal absaugen, ich will das nicht (gulp) schlucken. Gna.

Grüne Augen hat sie. Schnell wegschauen, bevor sie bemerkt, dass ich sie anstarre.

Einfach Augen zu, einfach Augen zu. Dann seh ich euch nicht, und ihr mich nicht. Mhm, ok, ihr dürft mich ruhig weiter sehen.

Einen extra Termin, nur für die KOSTENplanung? Uh - oh.

Zahn sieht ja wieder klasse auch. Egal, dass die Zahnärztin keine Garantie abgeben mag, wie lange (oder kurz) diese Lösung noch halten kann.

Das Strahlen auf meinen Gesicht hat sich die Gute verdient. SMILE.

Wo ist eigentlich die Zahnarzhelferin mit dem Zungenpiercing hin?

Schöne Praxis hier, auch wenn statt eines Kaffee- besser ein Wasserspender aufgestellt werden sollten.

Die Welt ist gut.

dunkle Vorahnungen | 23:36h | 0 Kommentare |comment

 

 

Dienstag, 27. Juli 2004

Gedenken an Verdun

Kennen Sie das unangenehme Gefühl, wenn Sie beim Schokoladevertilgen plötzlich etwas sehr hartes, klein-krümeliges mit Ihrer Zunge ertasten, dass eigentlich nicht zu Schokoschmelz und Gaumenfreude passen kann?
Normalerweise gibt es dann ja immer nur wenige Alternativen:
-ein alter Essensrest, aus den unendlichen Weiten Ihrer Mundhöhle zurückkehrt
-ein Sandkorn, das weiß der Kuckuck wie den Weg in Ihren Schlund gefunden hat
-ein Zuckerkristall aus der Schokolade ("pöh,wie kann man den bloß Schokolade so verkrümelt auf den Markt bringen").
Und dann noch die eine letzte Alternative, die man möglichst lange aus dem Bewußtsein verbannt: Ein Teil einer Ihrer Zahnfüllungen hat sich für unabhängig erklärt und die alte Heimat für immer verlassen.
Im Schokoklump fängt die hektische Suche nach dem harten, kratzigen etwas an, immerhin könnte eine Augeninspektion möglicherweise Klarheit schaffen.
Hat man den Störenfried dann zwischen den Fingern ("hoffentlich hat keiner gesehen, wie ich mir im Mund herumgestochert habe"), wird dieser gedreht, gedrückt, gerieben.
"Was hat es es da in seiner Hand?"
Wirkliche Sicherheit bringt das natürlich auch nicht. Folglich kommt jetzt die Phase II (wo sich bereits alle die befinden, die das krümelige Kleinod nach einem unbedachten Schokoschluck ["Gulp"] nicht mehr finden konnten).
Nun werden penibel und misstrauisch die Zahnreihen mit der Zunge abgetastet und auf uneingeschränkte Geschmeidigkeit getestet.
Jede noch so kleine Kante wird spätestens nach dem zehnten Abtasten zum Mariannengraben (im Mund fühlt sich halt immer alles so RIESIG an), und wehe, es entsteht der Verdacht, dass man ein LOCH entdeckt haben könnte. Zweitausendundsiebenunddreissig Abtastungen später verwirft man schließlich trotzig den Gedanke an ein Stück verlorener Füllung und wendet sich wieder seiner Schokolade zu.
Oder aber man ist sich nicht wirklich sicher.
Dann startet man Phase III:
Die Zunge rotiert im Dauerbetrieb um den verdächtigen Zahn und beim Griff an die eigene Stirn bemerkt man plötzlich kalten Angstschweiß.
Zu diesem Zeitpunkt versucht man sich dann künstlich zu beruhigen. Zwingt sich, die Zunge stillzuhalten.
Was dazu führt, dass man halt -wo möglich- mit der Lippe, der Wange und sonstigen Hilfsmittel den Zahn bearbeitet. Hierbei sieht man für gewöhnlich äußerst albern aus, also obacht, falls sich ein Passant in der Nähe befindet (Merke: guter Platz: abgeschlossene Toilette. Schlechter Ort: vollbesetztes Zugabteil).
In diesem Stadium befand ich mich, als ich meinen verdächtigen Schneidezahn mit der glatten Seite meines Daumennagels abstrich und mir dieser einen kleinen Kratzer in die Oberfläche des Nagels riss: So eine Art Riß, die ansonsten nur Schlittschuhe auf frischen Eisflächen hinterlassen.
Jammer, Klage, Zeter: Da war wirklich eine scharfe Kante an meinem Zahn.
Hatte sich was mit Einbildung.
Kurz darauf fiel mir dann ein erbsgroßes Stückchen Füllung aus dem Zahn entgegen (schluchz).
Nun sitze ich hier als Träger des hippen Verdun-Gedenkzahn: mit Krater.

Kurze laienhafte Beschreibung zur Krankengeschichte dieses Beißerchens:
Claus, 14 Jahre, Schulsport, Ellenbogenschlag ins Gesicht, halber Schneidezahn abgebrochen, Zahnarzt, künstlicher Aufsatz irgendwie draufgepeppt, einmal renoviert ("nein, ich will da KEINE Krone!), and now: in ruins.

Ich muss morgen also zum Zahnarzt. Doch zu welchem? Ich habe mich die letzten 2-3 Jahre gedrückt. Es gab da schließlich diesen üblen Abzockversuch beim letzten Mal:

Untermotorisierter Yachtbesitzer: "Krone?"
Geldesel: "NEIN"

Urlaubsreifer aber klammer Praxisbesitzer:"Da muss aber mal was gemacht werden"
Nächster Urlaub auf Ibiza:"Also, solange ich keine Problem mit dem Zahn habe, möchte ich keine Krone. Wozu auch."

Aktienspekulant mit einer Pechsträhne:"Wenn man das zulange schleifen lässt, kann der Zahn mal ganz kaputt gehen"
Störrischer Hauptgewinn:"Nein, das möchte ich jetzt nicht. Ich denke da lieber noch einmal in Ruhe drüber nach."

Ein Monat später dann der Anruf von der bezaubernden Zahnarzthelferin aus der Praxis des Hörrn Doktah:

Gurrendes Täubchen: "Hallo Herr Cla - haus (Name geändert und der Redaktion bekannt). Ihr Behandlungsplan wurde heute von Ihrer Krankenkasse bewilligt. Wann möchten Sie denn den ersten Termin haben, trallala?"
Verstörter Patient: "Äh, welchen Behandlungsplan denn?"

Chefin im Ring, leicht besorgt und irritiert: "Na, ihr Behandlungsplan. Für ihre KronEN."
Großes Fragezeichen: "KronEN? Was für Kronen?"

Doktors beste Kraft: "Sie haben doch mit Herrn Dr. bereits alles besprochen, ihre zwei Zähne sollen doch überkront werden."
Verunsichertes Häschen: "Nein, sollten sie nicht. Ich hatte gesagt, dass ich erstmal keine Krone will und darüber nachdenken möchte."

Abtissin vom Orden der dauergewellten Gehirnschmelze: "Ihr Behandlungsplan wurde doch jetzt aber endlich bewilligt u..-"
Misstrauisches Spitzohr: "Halt. Moment. Welcher Behandlungsplan eigentlich? Ich habe doch gar keinen Behandlungsplan unterschrieben oder bei meiner Krankenkasse eingereicht?"

Unschuld vom Lande: "Nein, das habe WIR für sie erledigt, und nun ist er zurück. Könnten wir jetzt bitte anfangen die Termine zu plan-"
Häuptling rot anlaufender Kopf: "Sie haben WAS? Ohne meine Einwilligung? Zu welchem Satz würde die Kasse denn jetzt überhaupt die Kosten übernehmen? Sie hatten doch gar nicht mein Bonusheft!?!"

Christel von der Post: "Äh, nein, hatten wir nicht, und darum bekommen Sie auch nur den Mindestsatz."
Heiliger Zorn und Rächer der Unterdrückten: "*#&%§*<" (zensiert)

Das war es dann. Nachdem ich sehr deutlich von mir gab, was ich von dererlei Bevormundung / Entmündigung / Unverschämtheit hielt, bin ich nie wieder zu diesem Zahnarzt gegangen. Und auch zu keinem andernen seiner Berufgenossen mehr.

Und jetzt, jetzt bräuchte ich doch wieder einen Dentisten. Dringend.

Am liebsten einen von der Sorte Menschenfreund. Mit Moral.
Der Morgens aus seiner kargen Steinhöhle in alten Jutesäcken gewandet tritt, um voller Elan und Schaffenskraft sich zur Arbeit in seine High-End- / State-of-the-Art-Praxis zu begeben. Zum Wohle seiner Patienten. Und mit großzügigen Öffnungszeiten. Auch Mittwochs.

Wie die Geschichte ausgegangen ist: demnächst hier, in diesem Theater

wenn es wieder heißt:

Schweine im Weltall, Folge 37:
Leontes te devorant (Die Löwen fressen dich auf [Danke, Asterix]).

Seufz.

dunkle Vorahnungen | 23:36h | 0 Kommentare |comment

 

 

Montag, 26. Juli 2004

Mitternachtssonne

20 Jahre Cirque du Soleil.

Läuft momentan im ZDF.

Einschalten, umbedingt.

Arbeit, Schlaf und der ganze andere Rest muss jetzt einfach warten.

Wahnsinns-Show.

Mund zu Claus, es zieht ...

Fernsehen | 03:25h | 1 Kommentar |comment

 

 

Sonntag, 25. Juli 2004

Waterfall

"Far from compassion
away from the truth
Drifting aimlessly
on my own ways
Far from the time of my youth
when i walked
with the ancient of days

Like ground that was
hardened from years
without rain
Cracked and drying
beneath cloudless skies
So was my unbroken
heart
Until you brought the
tears to my eyes

And you broke forth in
the secret places
With a storm of your
most tender mercies

And the light of the Son
shone upon my face
How my joy is renewed
as your love flows down

Just like a waterfall
Flowing over me
Just like a waterfall

Far from the morning
away from the light
Others have fallen again
Lost in the cold desert night
Of confusion, resentment
and pain

I can see where a river
once ran from the source
Through a land of contentment
and peace
But the pride of an
unbroken heart
Stopped the flow
of Your spirit's release

How I pray You break forth
in the secret place
With a storm
of Your most tender mercies
May you reign in our hearts with
Your precious grace
How my joy is renewed
when your love flows down

Just like a waterfall
Flowing over me
Just like a waterfall
Flowing over me
Just like a waterfall!

(Lyrics / Waterfall / Matthew Ward: Point of a view)

Dies war meine wöchentliche gute Tat, mit der ich eine schlimme Lücke im Internet gestopft habe. Gab es doch tatsächlich nirgends die Texte zu einen meiner aktuellen Lieblingslieder online zu finden.
Unglaublich. Und empö - rend.

Das Wort zum Sonntag | 21:48h | 0 Kommentare |comment

 

 

Ha- Ha- Hamburg

So, Hamburg hatte also das größte Passagierschiff der Welt für einen lausigen Tag zu Besuch, ja? Booooo - ring.
Diese neureiche Hamburger Emporkömmlinge aber auch. Was war das für ein Geschrei um diesen durchgestylten Pott, entwickelt für gelangweilte, schwerreiche Senioren. Andererseit: passt wie Faust aufs Auge zum ollen HSV. Der verbrennt ja bekanntlich auch Jahr für Jahr nutzlos jede Menge Geld, hat dabei 'ne große Klappe und gewinnt trotzdem keinen Blumentopf.
Geld weg, Schiff weg, Ölfleck (im Hafenbecken).

All dieses aufgeplusterte Getue kann Bremen doch locker übertrumpfen, werte Leserschaft.

Und zwar mit dem ältesten Hochseepassagierschiff der Welt. Und natürlich dem Double-Gewinner SV Werder Bremen.
Hehe.

Klein aber fein. Genau wie Bremen.

Zur doofen Queen Mary fallen mir übrigens noch einige meiner Hamburger Kollegen ein, die sich frühmorgens an die Elbe schleppten, nur um einmal in ihrem Leben das größte seegängige Altersheim aus nächster Nähe vorbeifahren zu sehen.

Tja-tja. Leider war es nun einmal sehr nebelig an diesem Morgen.
An der Elbe.
Zu nachtschlafender Stunde.
Hat hier grade jemand Waschküche gesagt?
Hihihi.

Das Wort zum Sonntag | 14:00h | 0 Kommentare |comment

 

 

Freitag, 23. Juli 2004

There is a party in heaven

Bodo H. Hauser

ER brauchte einen Moderator, keinen Pantomimen.


Freud und Leid | 21:04h | 2 Kommentare |comment