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Dienstag, 13. Juli 2004

Die modernen Pharisäer der Tierwelt

Das sind diese
dämlichen Tauben,
die Ihrem Nachwuchs erzählen,
dass ein erfülltes Leben
als ZUGVOGEL
möglich ist,
jedoch nur
in Bahnhofshallen.


Diese Viecher
haben mich
heute
in Hamburg
an verschiedenen Orten
im Hbf
gleich zweimal
nur denkbar knapp
mit ihrem Kot
verfehlt.

"Aber ich brauche euch doch gar nicht, um mich in Hamburg beschissen zu fühlen. Ich komme aus BREMEN!"
;)


Um der Ehrlichkeit genüge zu tun: sooo schlimm war es dann doch auch nicht.
Ist immerhin ein gutes Gefühl, wenn man gleich zweimal vor den "Segnungen" dieser gurrenden Pharisäer verschont wurde.

:o)

Ein Reisebericht | 21:43h | 0 Kommentare |comment

 

 

Montag, 12. Juli 2004

Ein kleiner Freudequell bei der täglichen Arbeit

Wer auch immer sich diesen schnuffeligen Freund (tm) ersonnen hat:
ich schmelz dahin

DANKE! DANKE! DANKE!

Die einzig wirkich gelungene Funktion eines ominösen Office-Paketes (tm).
Heute hat mich z.B. Excel (tm) in den Wahnsinn getrieben, als eine Tabelle sich weigerte, nach unten zu scrollen. Die erste von 'zig Seiten blieb & bleibt permanent sichtbar. Keine Fixierung oder sonstige Filterung zu erkennen. Dann kämpft der gewöhnliche Wald- und Wiesenclaus eine kleine Ewigkeit, wird zunehmend unausstehlicher und erspäht plötzlich wieder die virtuelle Katze, wie sie sich grade ihr gelbes Pixelfell sauber schleckt.
Und für den Bruchteil einer Ewigkeit bleibt der Blick gebannt vor Seeligkeit (trotz Excel, trotz Arbeit, trotz Regen) am Bildschirm hängen.

Getoppt wird diese meine Verzückung übrigens nur noch von Werken dieser wundervollen, einzigartigen und unerreichten Dame:
Die Koenigin der gepflegten Unterhaltung
Stilvoll, witzig und xxxelxxEgxAnt.

PS:
Fragen Sie Ethel!
;)

Flauschig | 20:47h | 3 Kommentare |comment

 

 

Sonntag, 11. Juli 2004

Das müssen Sie wirklich mal gesehen haben

von Sven K. habe ich mir diesen Link gemopst:

This land is my land.

Wer Zeit und eine schnelle Internetverbindung besitzt, darf sich dieses Lied samt Animation einfach nicht entgehen.
Warum? Weill Kerry drei Purple Hearts besitzt!
;)

Alles was (DSL-) Modem hat, lobe den Herrn | 02:57h | 0 Kommentare |comment

 

 

Samstag, 10. Juli 2004

Haben Sie eventuell ebenfalls

den Glauben an die Politiker unserer Zeit

und deren Versprechen verloren?

Dann vergessen Sie ab sofort bitte den
Wahl-o-mat und schwenken Sie um auf die neueste Errungenschaft der Forschung, den
GlaubsoderGlaubsnicht-o-mat.


Mein Top-Ergebnis war übrigen eine Punkt-Ziel-Landung:

1. Mainline - Conservative Christian Protestant (100%)
2. Eastern Orthodox (93%)
3. Roman Catholic (93%)
4. Orthodox Quaker (92%)
5. Seventh Day Adventist (90%)
6. Mainline - Liberal Christian Protestants (73%)
7. Church of Jesus Christ of Latter-Day Saints (Mormons) (54%)
8. Hinduism (54%)
9. Orthodox Judaism (47%)
10. Jehovah's Witness (45%)
11. Sikhism (44%)
12. Christian Science (Church of Christ, Scientist) (43%)
13. Islam (42%)
14. Liberal Quakers (41%)
15. Unitarian Universalism (38%)
16. Bahá'í Faith (33%)
17. Mahayana Buddhism (32%)
18. Theravada Buddhism (31%)
19. Jainism (28%)
20. Scientology (28%)
21. Reform Judaism (28%)
22. New Thought (25%)
23. Neo-Pagan (23%)
24. New Age (19%)
25. Non-theist (19%)
26. Secular Humanism (16%)
27. Taoism (14%)

Das Wort zum Sonntag | 22:49h | 3 Kommentare |comment

 

 

Neros vergessene Kinder

Folgendes Szenario:

Sie brennen einen Sampler.
5 bis 10 sichere Kandiaten wandern husch, husch, husch ins Lande Kusch.
Also via Nero ins das Verzeichnis mit den zu brennenden Titeln.

Und dann fallen Ihnen noch ein paar wirklich passende Songs ein, die Sie dann allerdings trotzdem lieber noch einmal vorher probehören.

Ein bis zwei Titel fangen dann am Anfang so gut an oder klingen in der Mitte wirklich superb bzw. haben ein so wunderbares Ende.
Allein, Sie werden nicht verwendet.

"Das kann ich nicht nehmen"
"Das wird wohl niemand verstehen"
"Das passt dann doch nicht"
"Dieses Teilstück mit dem Schlumpfgesang verdirbt einfach alles"
"Das klingt jetzt wiklich zu billig, wenn man es öfter als einmal hört"

Diese armen Stief-Songs gehen dann wieder zurück auf Ihren Platz, erneut ob soviel Ablehnung völlig deprimiert.
Kann eine gefährliche Mischung ergeben, wenn sie dann auf einen depressiven Song treffen, der sich in virenverseuchte Gebiete der Festplatte absetzen will.

Also, Schluss damit, sage ich. Geben wir diesen Songs wieder etwas Würde zurück. Unterstützen Sie diese ärmsten der Armen.

Hier meine Top-3 Vorschläge:

- erstellen Sie auf dem nächsten Sampler ein Hidden Track, exklusiv reserviert für einen abgelehnten Song
- kreieren Sie doch mal mit den Versager-Songs einen "ich habe euch trotzdem lieb"-Sampler. Dafür müsste es doch in Ihrem weiteren Bekanntenkreis genügend Empfänger geben (der ungeliebte Schwager, der herzlose Stiefvater, die nervende Bekannte)
- outen Sie sich im Bekanntenkreis, bei der nächsten Party oder auf Ihrem lokalen Marktplatz ebenfalls lautstark als nicht perfekt, spielen Sie anschließend selbstständig (instrumental oder acapella) einen bisher immer verworfenen Song nach. Nehmen Sie dieses Spektakel auf und fügen Sie es mit dem original Song zusammen dem nächsten Sampler bei. Unser kleiner original Song wird durch den Kontrast / Vergleich dadurch wesentlich mehr Zuneigung bekommen als er es jemals gewohnt war.

Helfen Sie mit, der Welt wieder ein freundlicheres Antlitz zu geben. Danke.

Groessenwahn | 17:14h | 0 Kommentare |comment

 

 

Donnerstag, 8. Juli 2004

Olympia in Bremen

Tausende junge Menschen
zogen lachend, singend und Fähnchen schwenkend eben in einer kilometerlangen Parade an mir vorbei.

Die Welt könnte so schön sein, wenn das Schule machen würde:

Die fröhlichen Untertanen der Erde ziehen glücklich feiernd an Ihrem gütig winkenden Kaiser Claus vorbei...
;)

Am besten gefiel mir übrigens der eine Block aus Südafrika, dessen Mitglieder sich geschlossen bewegten wie Zulus auf Kriegstanz, dabei Ladysmith Black Mambazo-like singend und rufend Black Power austrahlten. Prima Spektakel.

Beobachtungen | 21:32h | 7 Kommentare |comment

 

 

Sweet Lil' Hurricane

Erstmals seit ewigen Zeiten läuft mein Computer wieder anstandslos, zuverlässig und freundlich gnuggernd vor sich hin.

Das führt dazu, dass ich auch mal wieder meine CDs weiter ins Mp3-Format transferieren konnte. Geht dank der neuen CPU auch ein Tickchen schneller als früher.

Ich stelle ich fest: Drei Tage lang Musikkonsum am Abend bei Tee und Brötchen wirbeln Claus drei Nächte nacheinander ins Rythmus-Weltall.
Faszinierend.

Wie hat mir dieses entspannte Musikhören gefehlt. Diese Vielfalt, dank Mp3-Format einfachst abzurufen. Mein PC: die 500+ CD Jukebox.
Ein Traum wird wieder wahr. Der Schrecken der letzten Harddisk-Pest (Massentod von Mp3s durch IBMbautmieseFesplatitis) verblasst bereits wieder in meiner Erinnerung.

Die dunkle Seite dieser Medaille ist dagegen der Umstand, dass es bei mir offensichtlich eine enge Verbindung zwischen allgemeiner Zufriedenheit und funktionierender Technik gibt. Clausborg, sie wurden assimiliert. Jetzt mal ganz im Vertrauen: durchaus mehr, als mir lieb ist.

Ändert natürlich nichts daran, dass Musik ein Geschenk ist. Ein tieferes Geheimnis umgibt sie. Selbst Tiere reagieren auf Musik. Von Pflanzen sagt man ähnliches (auch wenn ich das für ein ziemlich meschuggenes Gerücht halte).

Musik trfft das Herz. Musik und Text treffen die Seele. Nicht zuletzt deshalb meide ich die handelsübliche 08/15 HerzSchmerzWirHörenSieAlle-Musik.

Die Würze sind Songs, deren Texte zum Denken anregen. Und die dazu den richtigen Soundtrack mitbringen, um das Herz ins Denken einzuweben. Wenn dann Seele und Herz zusammen im Gleichklang schwingen: traumhaft.

Mein größter musikalischer Augenöffner war übrigen ein Song von Petra.
Meine Ausbildung anno tobak war für mich kein Zuckerschlecken. Doch Musik und Text von "I am on the rock" konnten bei mir einen Berg von Sorgen und Niedergeschlagenheit in Freiheit (die ich meine) verwandeln. Ein sagenhaftes Erlebnis, wenn aus der Hülle einer ängstlichen, gebückten Kreatur schlagartig wieder ein hoffnungsfroher, vor Freude und Stärke strotzender MENSCH herausgeschält wird.



Einsichten der Nacht | 03:47h | 2 Kommentare |comment

 

 

Mittwoch, 7. Juli 2004

Mönchmeier's Feierabendbrötchen

Kennen Sie auch diese Supermärkte mit angeschlossener Bäckerei?
Embedded, sozusagen.
Und wissen Sie dazu, was für Zeitgenossen vor den Einkaufstempeln mit den billigsten Bier-Preisen herumsitzen und sich volldröhnen?

Dann ahnen Sie sicher, wie seltsam ich mich heute abend fühlte, als ich bei Bäcker Mönchmeier im Eurospar am Bremer Hbf drei Feierabendbrötchen bestellt, die Bäckermeisters Marketing-Schlaubi lustig "Knackis" benannt hat.

"Drei Knackis bitte"
"Oh, bitte bedienen Sie sich selber: es sitzen doch genug von denen vor der Tür herum".

Wobei es trotzdem ein diebischer Spass ist, jemanden um drei "Knackis" zu bitten. Auch ohne Drogie-Assoziation. Kann mir dann immer kaum ein Grinsen verkneifen. Und die Frau Bäckerei-Fachverkäuferin hat heute auch zurückgegrinst.
Hach.
;)

hm, naja und so | 22:41h | 0 Kommentare |comment

 

 

Mittwoch, 7. Juli 2004

!Hero

Nicht, dass ich das Doppelalbum nicht schon hätte,

aber soundtrackmäßig macht diese Webseite wirklich was her,

Freunde der Nacht.


Merke:
Musik hören macht Spass. Und das Leben ist schön

Wunderbar | 00:56h | 0 Kommentare |comment

 

 

Wir schalten um zur Werbung.

Genauer gesagt: zur Autowerbung.
Heute der neue Ka-Spot.
Nach der Taube jetzt mit einer putzigen Katze in der tierisch besetzten Nebenrolle:

Keine Angst, der will nur spielen.

Was für eine Vorgeschichte, puh. So viel Aufwand, nur um das neue Scheibenwisch-System vorzustellen.

Man kann es ja auch übertreiben...

Erschreckend | 23:12h | 1 Kommentar |comment