home topics rss search mail to claus
Dienstag, 18. Mai 2004

Danke Anke,

aber mir reichte es bereits kurz vor Beginn der ersten Werbepause.
Uninspiriert, uninteressant, unglaublich überflüssig.
Evtl. schaue ich in ca. zwei Jahren mal wieder vorbei, aber deine ersten fehlgeleiteten Versuche diverse LateNightShows nachzuäffen erspare ich mir dann doch lieber.

Machst du die Sendung nur, weil dich jemand gefragt hat oder weil sonst niemand so verrückt war zuzusagen?
Sah zumindestens so aus.
Da schaue ich doch lieber weiter Conan auf NBC oder Harald aus der Konserve.
Da feuerte ja bereits die ARD zu seeligen Harald & Feuerstein-Tagen bessere Breitseiten ab.

Gute Besserung

Claus

genervt und ungerecht | 01:36h | 0 Kommentare |comment

 

 

Sonntag, 16. Mai 2004

Trotz Spiegel Online

Wenn man schon über andere herzieht,
dann sollte man zumindestens einmal Korrektur lesen und - ach, was rede ich hier so lange, schauen Sie doch einfach selber hin:

ts, ts, ts
Watt wär' mir das jetzt peinlich, oh-oh-oh.

Claus sitzt im Glashaus und findet ploetzlich Steine | 19:22h | 1 Kommentar |comment

 

 

Samstag, 15. Mai 2004

"Roma, Roma

süßes A-Roma, im herrlichen Wein..." sangen einst Comic-Legionäre bei Asterix & Obelix.

Fiel mir eben wieder ein, als ich die Glotze anschaltete.
Will ja auch Max beim Singen in Istanbul sehen.
Und der ganze Budenzaube dort ist für mich nun einmal nüchtern nicht erträglich.
Aber angeschwipst, tja, dann passt das auf einmal wieder alles.

In diesem Sinne: Prost und viel Spaß beim Mitpunkten.

Fluessiger als fluessig | 22:57h | 0 Kommentare |comment

 

 

Samstag, 15. Mai 2004

Das Federvieh macht langsam ernst

Neulich,
Hamburger Hbf, Pizza Hut:
Ich bestelle eine Pizza, als urplötzlich so ein Vieh von Bahnhofstaube hinterm Tresen (im Ofenbereich) hochflattert. Flügelschlagend zischt sie dann in Augenhöhe an mir (vor Schreck erstarrt) und der ebenfalls geschockten Bedienung vorbei.
Dieses Stück muss sich tatsächlich vorher im Inneren des Lokals unbemerkt den Wanst mit Pizzateigkrümeln vollgeschlagen haben.

Gestern,
vor dem Euro-Spar am Bremer Hbf:
Ente und Erpel watscheln in aller Seelenruhe vor dem gemeinsamen Ausgang von Spar, Aldi und Bäcker hin und her.
Beine, Fahräder und Autos werden von Bonnie Duck und Clyde Quack ignoriert. Ihre Gedanken sind an ganz anderer Stelle:
Ente springt vom Bürgersteigt und läuft mit gesengtem Köpfchen am Straßenrand auf und ab, während Erpel mit langem Hals die Wacht hält. Gut geplant: bereits Sekunden später kam der Verkehr zum Erliegen und eine vorbeikommende junge Dame verfüttert ihr AbendBROT an die Schnabelgangster.

Und dann heute,
am Parkplatz des McDrive Habenhausen:
Ein blauer Golf, drinnen zwei Personen beim FastFood spachteln.
Aus heiterem (?) Himmel erscheint ein Schwarm von acht bis zehn Spatzen. Auf dem Dach landend, über die Windschutzscheibe und Motorhaube rennend, die Türen belagernd. Die Meute hatte Blut gerochen, oder besser: Brötchen.

---

Ob die Vogelwelt in 20 Jahren wohl bereits herausbekommen hat, wie sie einen Pizza Hut erobern, Bäckerei-Verkäuferinnen vertreiben und Autotüren öffnen kann? Wird womöglich grade heute, wo Sie hier noch unschuldig lesen, der eine Anführer ausgebrütet, der die Vogelwelt unter seinen Schwingen vereinigen wird?

Was passiert dann mit blökenden Laien, die Zeitlebens so gerne in FEDERBETTEN geschlafen haben? Wird die ehrenwerte und gerechte Glucke mir zur Strafe alle Haare einzelnd ausrupfen? Oder blüht mir gar die lebenslange Sklavenarbeit auf den Getreideplantagen?

Ich werde da mal weiter drüber nachdenken, jetzt wo endlich

("auf der Stelle einmal um mich selber tanz")

WOCHENENDE!!! ist.

;)

Genießt es, liebe Leute!

Erschreckend | 01:33h | 3 Kommentare |comment

 

 

Gleich

wie der Hund meines Kollegen den Ausklang eines dänischen Frühlingstages beobachtet
Collie und Sonnenuntergang
sitze ich in der Donnerstag-Nacht vor dem Monitor und kann es nicht erwarten, diese arbeitsreiche Woche endlich im Meer des Wochenend' ertrinken, äh, versinken zu sehen...

Einsichten der Nacht | 02:17h | 0 Kommentare |comment

 

 

Mittwoch, 12. Mai 2004

Wenn es während der Zugfahrt

nervtötend im Grossraumabteil piept, dann muss es nicht

-von der Halbglatze vor Ihnen stammen, die einen albernen Karoanzug tragend nervös mit 'nem Handy rumfuchtelt
-vom ollen Angeber fünf Reihen weiter vorne am Viererplatz mit Tisch kommen, der da protzig auf seinem Schlepptop rumtippt oder
-aus der permanent laut vor sich hin gackernden und vermutlich total angesäuselten Frauengruppe am Ende das Grossraum-Abteils kommen.

Es kann auch aus der Reisetasche der freundlichen und sympathischen Platznachbarin direkt neben Ihnen stammen, falls die Dame erstmal einen Reisewecker eingepackt und den Klingelton somit noch nie zuvor im Einsatz gehört hat.

Oh haua-haua-ha.

Und ich wäre beinahe mit Mord im Sinn zum Laptop-Lackaffen gestürmt, hätte die Glucken zusammengeschrien und das Handy der Halbglatze aus dem Fenster geschmissen.

Gut, dass der Mitreisende einen Platz hinter mir mit seinem unglaublich präzisen Gehör aufgetrumpft hat ...

genervt und ungerecht | 23:05h | 2 Kommentare |comment

 

 

Dienstag, 11. Mai 2004

Mindeststandards

müssen wieder erreicht werden:

- Sport (irgendwas, ich will diesen Schwabbel wieder loswerden)
- Sneak (-Previews: mir fehlt der besondere Kino-Kick)
- Gottesdienst am Sonntag (ich bin wie Flasche leer)
- Ordnung (wer mal 20 Minuten eine CD gesucht hat, die vor kurzem doch genau DA lag, wird wissen, was ich meine...)

Einsichten der Nacht | 01:53h | 2 Kommentare |comment

 

 

Sonntag, 9. Mai 2004

Aneinander vorbeigeredet

Wir vor dem Küchenfenster:
"Da ist wieder die Nachbarskatze"
Katz:
"Mauh!"
Wir vor dem Küchenfenster:
"Die ist wirklich niedlich."
Katz:
"Mauh!"
Wir vor dem Küchenfenster:
"Sie schaut schon die ganze Zeit zu uns hoch"
Katz:
"Mauh!"
Wir vor dem Küchenfenster:
"Ein richtiges Miau kriegt sie aber nicht hin"
Katz:
"Mauh!"
Ich vor dem Küchenfenster:
"Ich hätte auch gerne eine Katze, aber meine Vermieter..."
Katz wendet sich ab, hockt sich ins direkt vor dem Küchenfenster liegende Blumenbeet und erledigt ihr Geschäft.
Wir vor dem Küchenfenster:
"Sie hat da doch jetzt nicht etwa..., nein, oder?"
Katz scharrt mit den Pfoten Erde über die eben noch behockte Fläche.
Ich am Küchenfenster:
"Das wollte sie uns also sagen: Schaut weg, hierfür hätte ich gerne etwas Privatsphäre."
Die anderen zwei, bedröppelt, vorm Küchenfenster:
"Aber doch nicht direkt vor unserer Küche..."

Katz tappert derweil von dannen und würdigt uns keines weiteren Blickes mehr.

Sachen gibts, also sowas, und das am "heiligen Sonntag" (wie mein Vermieter so schön zu sagen pflegt).
;)

Beobachtungen | 23:17h | 0 Kommentare |comment