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Sonntag, 16. Mai 2004

Trotz Spiegel Online

Wenn man schon über andere herzieht,
dann sollte man zumindestens einmal Korrektur lesen und - ach, was rede ich hier so lange, schauen Sie doch einfach selber hin:

ts, ts, ts
Watt wär' mir das jetzt peinlich, oh-oh-oh.

Claus sitzt im Glashaus und findet ploetzlich Steine | 19:22h | 1 Kommentar |comment

 

 

Samstag, 15. Mai 2004

"Roma, Roma

süßes A-Roma, im herrlichen Wein..." sangen einst Comic-Legionäre bei Asterix & Obelix.

Fiel mir eben wieder ein, als ich die Glotze anschaltete.
Will ja auch Max beim Singen in Istanbul sehen.
Und der ganze Budenzaube dort ist für mich nun einmal nüchtern nicht erträglich.
Aber angeschwipst, tja, dann passt das auf einmal wieder alles.

In diesem Sinne: Prost und viel Spaß beim Mitpunkten.

Fluessiger als fluessig | 22:57h | 0 Kommentare |comment

 

 

Samstag, 15. Mai 2004

Das Federvieh macht langsam ernst

Neulich,
Hamburger Hbf, Pizza Hut:
Ich bestelle eine Pizza, als urplötzlich so ein Vieh von Bahnhofstaube hinterm Tresen (im Ofenbereich) hochflattert. Flügelschlagend zischt sie dann in Augenhöhe an mir (vor Schreck erstarrt) und der ebenfalls geschockten Bedienung vorbei.
Dieses Stück muss sich tatsächlich vorher im Inneren des Lokals unbemerkt den Wanst mit Pizzateigkrümeln vollgeschlagen haben.

Gestern,
vor dem Euro-Spar am Bremer Hbf:
Ente und Erpel watscheln in aller Seelenruhe vor dem gemeinsamen Ausgang von Spar, Aldi und Bäcker hin und her.
Beine, Fahräder und Autos werden von Bonnie Duck und Clyde Quack ignoriert. Ihre Gedanken sind an ganz anderer Stelle:
Ente springt vom Bürgersteigt und läuft mit gesengtem Köpfchen am Straßenrand auf und ab, während Erpel mit langem Hals die Wacht hält. Gut geplant: bereits Sekunden später kam der Verkehr zum Erliegen und eine vorbeikommende junge Dame verfüttert ihr AbendBROT an die Schnabelgangster.

Und dann heute,
am Parkplatz des McDrive Habenhausen:
Ein blauer Golf, drinnen zwei Personen beim FastFood spachteln.
Aus heiterem (?) Himmel erscheint ein Schwarm von acht bis zehn Spatzen. Auf dem Dach landend, über die Windschutzscheibe und Motorhaube rennend, die Türen belagernd. Die Meute hatte Blut gerochen, oder besser: Brötchen.

---

Ob die Vogelwelt in 20 Jahren wohl bereits herausbekommen hat, wie sie einen Pizza Hut erobern, Bäckerei-Verkäuferinnen vertreiben und Autotüren öffnen kann? Wird womöglich grade heute, wo Sie hier noch unschuldig lesen, der eine Anführer ausgebrütet, der die Vogelwelt unter seinen Schwingen vereinigen wird?

Was passiert dann mit blökenden Laien, die Zeitlebens so gerne in FEDERBETTEN geschlafen haben? Wird die ehrenwerte und gerechte Glucke mir zur Strafe alle Haare einzelnd ausrupfen? Oder blüht mir gar die lebenslange Sklavenarbeit auf den Getreideplantagen?

Ich werde da mal weiter drüber nachdenken, jetzt wo endlich

("auf der Stelle einmal um mich selber tanz")

WOCHENENDE!!! ist.

;)

Genießt es, liebe Leute!

Erschreckend | 01:33h | 3 Kommentare |comment

 

 

Gleich

wie der Hund meines Kollegen den Ausklang eines dänischen Frühlingstages beobachtet
Collie und Sonnenuntergang
sitze ich in der Donnerstag-Nacht vor dem Monitor und kann es nicht erwarten, diese arbeitsreiche Woche endlich im Meer des Wochenend' ertrinken, äh, versinken zu sehen...

Einsichten der Nacht | 02:17h | 0 Kommentare |comment

 

 

Mittwoch, 12. Mai 2004

Wenn es während der Zugfahrt

nervtötend im Grossraumabteil piept, dann muss es nicht

-von der Halbglatze vor Ihnen stammen, die einen albernen Karoanzug tragend nervös mit 'nem Handy rumfuchtelt
-vom ollen Angeber fünf Reihen weiter vorne am Viererplatz mit Tisch kommen, der da protzig auf seinem Schlepptop rumtippt oder
-aus der permanent laut vor sich hin gackernden und vermutlich total angesäuselten Frauengruppe am Ende das Grossraum-Abteils kommen.

Es kann auch aus der Reisetasche der freundlichen und sympathischen Platznachbarin direkt neben Ihnen stammen, falls die Dame erstmal einen Reisewecker eingepackt und den Klingelton somit noch nie zuvor im Einsatz gehört hat.

Oh haua-haua-ha.

Und ich wäre beinahe mit Mord im Sinn zum Laptop-Lackaffen gestürmt, hätte die Glucken zusammengeschrien und das Handy der Halbglatze aus dem Fenster geschmissen.

Gut, dass der Mitreisende einen Platz hinter mir mit seinem unglaublich präzisen Gehör aufgetrumpft hat ...

genervt und ungerecht | 23:05h | 2 Kommentare |comment

 

 

Dienstag, 11. Mai 2004

Mindeststandards

müssen wieder erreicht werden:

- Sport (irgendwas, ich will diesen Schwabbel wieder loswerden)
- Sneak (-Previews: mir fehlt der besondere Kino-Kick)
- Gottesdienst am Sonntag (ich bin wie Flasche leer)
- Ordnung (wer mal 20 Minuten eine CD gesucht hat, die vor kurzem doch genau DA lag, wird wissen, was ich meine...)

Einsichten der Nacht | 01:53h | 2 Kommentare |comment

 

 

Sonntag, 9. Mai 2004

Aneinander vorbeigeredet

Wir vor dem Küchenfenster:
"Da ist wieder die Nachbarskatze"
Katz:
"Mauh!"
Wir vor dem Küchenfenster:
"Die ist wirklich niedlich."
Katz:
"Mauh!"
Wir vor dem Küchenfenster:
"Sie schaut schon die ganze Zeit zu uns hoch"
Katz:
"Mauh!"
Wir vor dem Küchenfenster:
"Ein richtiges Miau kriegt sie aber nicht hin"
Katz:
"Mauh!"
Ich vor dem Küchenfenster:
"Ich hätte auch gerne eine Katze, aber meine Vermieter..."
Katz wendet sich ab, hockt sich ins direkt vor dem Küchenfenster liegende Blumenbeet und erledigt ihr Geschäft.
Wir vor dem Küchenfenster:
"Sie hat da doch jetzt nicht etwa..., nein, oder?"
Katz scharrt mit den Pfoten Erde über die eben noch behockte Fläche.
Ich am Küchenfenster:
"Das wollte sie uns also sagen: Schaut weg, hierfür hätte ich gerne etwas Privatsphäre."
Die anderen zwei, bedröppelt, vorm Küchenfenster:
"Aber doch nicht direkt vor unserer Küche..."

Katz tappert derweil von dannen und würdigt uns keines weiteren Blickes mehr.

Sachen gibts, also sowas, und das am "heiligen Sonntag" (wie mein Vermieter so schön zu sagen pflegt).
;)

Beobachtungen | 23:17h | 0 Kommentare |comment

 

 

Samstag, 8. Mai 2004

Ach, wie ist das schön:

Halbzeit in München, muharharhar, und es steht ("wie kann man sich nur so abschlachten lassen?"):
Bayern: NULL
Bremen: DREI!

Schönes Wochenende, das.


Wunderbar | 18:20h | 3 Kommentare |comment

 

 

Gartenarbeit

Nach dem "morgendlichen" Frühstückseinkauf (so gegen 12:30 h) habe ich mich doch tatsächlich dazu durchgerungen, etwas Arbeit in den Vorgarten zu investieren. Ohne Frühstück, dass sollte dann die Belohnung für all die Mühen und Qualen eines Plantagensklaven sein.

Nicht, dass mich hier jetzt jemand falsch versteht: "mein" Vorgarten wird von mir nur aus einen Grund gepflegt - ich bin vertraglich dazu verpflichtet. Der Mietvertrag meiner Wohnung spricht hier deutliche Worte.
Dafür ist die fantastisch gelegenen, ruhige und große Wohnung allerdings auch äußerst günstig.

Irgendwie tun mir ja die ganzen kleinen Pflänzchen leid, die ich heute rausgezupft habe. Nur weil Menschen einen bestimmten Sinn für Ästhetik entwickeln, müssen alle diese jungen und hoffnungsfrohen grünen Gewächse auf den Kompost wandern. Ich habe mich regelrecht schuldig gefühlt, wenn ich den Buchenkeimling oder das grüne Wasauchimmer mit Stumpf und Stiel aus der Erde zog.

Tröstend, wenn man dann auf dem MP3-Player diese Zeilen hört:

"...I have decided,
Being good is just a fable,
I just can’t ’cause I’m not able.
I’m gonna leave it to the lord.

So forget the game of being good,
And your self-righteous pain.
’cause the only good inside your heart
Is the good that jesus brings...."

ganz unten | 17:53h | 0 Kommentare |comment