Montag, 3. Mai 2004
Das beliebteste Land Afrikas:
TOGO!
Ich bin heute mit offenen Augen auf Stadtbummel gegangen. Und was sehe ich dabei? Na klar, alle diese kleinen versteckten Sympathiehinweise:
Cafe TOGO
BurgerKing TOGO
Brötchen TOGO.
;)
Sonntag, 2. Mai 2004
Weltlachtag: 02. Mai 2004
Was so ein "Weltlachtag" für einen höheren Sinn hat oder welche Organisation den Termin (wechselt offenbar jedes Jahr) festlegt ist mir bislang verborgen geblieben. Trotzdem will ich kein Spielverderber sein und werde zu Ehren des heutigen Weltlachtages zwei mehr oder weniger komische Scherflein beisteuern (und dazu noch einmal ausdrücklich meinen gestrigen Beitrag zum Thema HSV in Erinnerung rufen...).
Also, hier & jetzt beginnt Ihr steiniger Weg für ein müdes Lächeln:
Ein Japaner kommt nach Texas und geht ins Steakhouse.
Japaner: "Ich hätte gerne ein Bier."
Das Bier kommt und hat eine Gallone.
Japaner: "Warum Bier so groß?"
Texaner: "In Texas ist alles groß"
Japaner: "Ich hätte gerne ein Steak!"
Das Steak ist ein riesiges T-Bone-Steak.
Japaner: "Warum Steak so groß?"
Texaner: "In Texas ist alles groß."
Japaner: "Wo ist Toilette?"
Texaner: "Den Gang entlang links und wieder links."
Der Japaner geht links, aber dann rechts und fällt in den Pool.
Japaner: "Bitte nicht spülen, bitte nicht spülen!"
YESTERDAY
Yesterday,
All those backups seemed a waste of pay.
Now my database has gone away.
Oh I believe in yesterday.
Suddenly,
There's not half the files there used to be,
And there's a milestone
hanging over me
The system crashed so suddenly.
I pushed something wrong
What it was I could not say.
Now all my data's gone and I long for yesterday-ay-ay-ay.
Yesterday,
The need for back-ups seemed so far away.
I knew my data was all here to stay,
Now I believe in yesterday.
Samstag, 1. Mai 2004
Mai, oh Mai,
was für ein Gewitter, gleich am ersten Tag.
Hut ab vor soviel Selbstbewusstsein.
Und sonst?
- Küche ist wieder blitzeblank
- "Ein Herz und eine Krone" ist ein charmanter Frühstücksfilm (Danke, ZDF)
- Werder Bremen 6, HSV: 0
Freitag, 30. April 2004
Rest in pieces
Es begab sich im Jahre unseres Herrn 1995, da verteilte eine Hamburger Firma Taschenkalender als Werbegeschenk. Unser junger Held, nennen wir ihn an dieser Stelle einfach bedeutungsschwanger C, erhielt ebenfalls einen dieser köstlichen Kalender.
Was war an diesem Wunderwerk nicht alles enthalten: Adressverzeichnis, 3-Jahresübersichten, Portokosten, Landkarten usw. Dazu zwei Fächer für Kreditkarten und eine längliche Falte, die genügend Platz selbst für Banknoten bot.
C fackelte damals nicht lange und verwendete fortan dieses Kleinod als Portemonnaie. Geldmünzen wurden seitdem lose in Jacken- oder Hosentaschen transportiert, was den Zahlungsverkehr per EC-Karte auf der Beliebtheitsskala des C zu einem neuen Rekordhoch verhalf.
Nun, die Zeit ging ins Land, und die Zeit war kein Freund des kleinen Taschenkalenders. Er hatte schließlich derart gelitten, dass C beim öffenlichen Zücken und Bezahlen von allen Seiten so unhöflich wie auch unerwünscht auf seine (hüstel) Brieftasche angesprochen wurde ("iih, wie hast du denn da?" oder "du solltest dir endlich mal ein neues Portemonnaie anschaffen").
Eben hatte der massive öffentliche Druck unseren Hauptdarsteller bereits beinahe zum Neukauf einer "regulären" Brieftasche veranlasst, als, ja, als plötzlich sein kleiner Bruder seinen Auftritt in unserem Spiel einleutete:
Kleiner Bruder:"Also, dein Portemonnaie, das, das sieht bereits aus wie ein Moorleiche".
Großer Bruder: "Hm, hast recht, wie eine ... Moorleiche. Mein kleiner Taschenkalender, der sieht aus, wie -, ja wie-, wow!"
Durch diese neue Assoziation beflügelt verwendete C daraufhin sein einzigartiges Moorleichenportemonnaie weitere 1 1/2 Jahre... ;)
Epilog:
Am 30.04.04 verscharrte C die sterblichen Reste seines wirklichehrlichaufrichtignichtmehrverwendbaren Kalenders
in einem Bereich des Bremer Bürgerparks, der bereits einmal zu Zeiten des 30jährigen Krieges die Funktion eines Friedhofes erfüllen musste.

Leb wohl, meine liebe Moorleiche, und schlaf schön, seufz.
:(
edit:
inspiriert durch kristof hier der Inhalt, den ich in mein neues & langweiliges (oh Schande) Tchibo-Portemonnaie umtopfen musste:
1. 40 Euro in Scheinen, 5,38 in Münzen
2. rosa Führerschein & Personalausweis
3. Rotes Kreuz Blutspende-Ausweis
4. Bremer Karte (Monats-Ticket für die Bremer Strassenbahn AG)
5. 3 entwertete und 2 frische Kurzstreckenkarten für die DB
6. EC-, Krankenkasse- und Telefon-Karte
7. 2 Taxinummern-Karten (Achim & Weyhe)
8. Friseur-, Gameworld- und Videoverleih-Bonuskarte
9. Zeiterfassungskarte für die Abbeit
10.2 Videoverleih-Clubausweise
11. Karstadt-Happy-Digits & Metro-Firmen-Karte
12. Cinemaxx-Gutscheine im Wert von 6 Euro
13. 2 benutzte Kinokarten ("Kill Bill II" und "The Missing")
14. Eine Kassenquittung vom Wochenendeinkauf (ächz, was für Menschenmassen)
15. Ein Gewinnerlos der Bremer Bürgerparktombola (aufbewahrt für die 10.000 Euro Sonderverlosung Mitte Mai. Der Gewinn waren 2 Minisalamis, Lospreis 1,- Euro)
Donnerstag, 29. April 2004
Da muss man doch was machen!
Forumsbesuche machen Spaß:
Wer hätte das gedacht?
Living next door to:
Heute an einer Werbefläche der S-Bahnstation Hamburg-Hammerbrook
gesehen:

Wenn man diesem Artikel Glauben schenken darf, ist das eine eben beginnende Werbekampagne der Telecom Italia.
Die Webseite (Trulla-kommt.de, oder so ähnlich. So viele Google-Besucher hier, gute Güte) fragt jedenfalls nur persönliche Daten ab.
So, jetzt mal Klartext:
An die Wichtigtuer, die sich diese dämlich-langbeinige Werbung ersonnen haben:
"ALICE, ALICE, WHO THE F*CK IS ALICE!"
Dieser Refrain fasst abschließend zusammen, was es zu diesem Thema zu sagen gibt (Bei Bedarf bitte jedes " * " durch ein " u " ersetzen. DIESE Art ["... Sie wissen schon, knick-knack..."] von Google-Freaks wollte ich mir nämlich ehrlich ersparen).
Und für alle Freunde von Liedtexten (ob die wohl wirklich irgendjemand mal in einem Blog komplett liest?), here you go:
ALICE, WHO THE F*CK IS ALICE
- GOMPIE (Smokie)
Sally called when she got the word
she said I suppose, you've heard about Alice
Well I rushed to the window, well I looked outside
I could hardly believe my eyes,
a big limousine rolled (drew) up into Alice's drive.
IDon't know why she's leaving
or where she's gonna go
I guess she's got her reasons
but I just don't want to know
'cause for twenty-four years
I've been living next door to Alice
(Alice, who the f*ck is Alice?)
Twenty-four years just waiting for the chance
to tell her how I´m feeling maybe get a second glance
Now I've got to get used to not living next door to Alice.
(Alice, who the f*ck is Alice?)
We grew up together (We walked together) two kids in the park
we carved our initials deep in the bark - Me and Alice
Now she walks through the door with her head held high
just for a moment, I caught her eye, as a big limousine pulled
slowly out of Alice's drive
Don't know why she's leaving...
(Then) Sally called back and asked how I felt and she said
hey I know how to help get over Alice.
She said now Alice is gone, but I'm still here
you know I've been waiting for twenty-four years
and the big limousine disappeared
I Don't know why she's leaving
or where she's gonna go.... "
Mittwoch, 28. April 2004
A thin red line
Wer am Vortag Abends bügelt
Wer Morgens duscht
Wer Morgens kränkelnd zur Arbeit fährt
wer Abends dann im brüllend warmen Badezimmer schockiert den Heizlüfter nach 12 Stunden Dauerhochleistungsbetrieb ausschaltet
wer Abends fassungslos feststellt, dass das Bügeleisen nahezu 18 Stunden vor sich hingeglüht hat
wer Abends sich wieder soweit besser fühlt, dass es zu schwarzen Tee mit Marmorkuchen-Madeleines reicht
der darf darüber nachsinnen,
ob die Stromrechnung dieses Jahr wohl horrend ausfallen wird
ob der Schutzengelden den verdienten Überstundenzuschlag erhält
ob Körper & Geist eigentlich noch richtig ticken
Schön, wenn man halbwegs gesund den Feierabend geniessen kann, so als wäre die letzten 24 Stunden eigentlich nix aufregendes passiert.
Mittwoch, 28. April 2004
Reality-Check: BAYERN-ALARM! WAAAH!
via Spiegel online: Wahl-o-mat zur Europawahl.
Ergebnis:
47% Übereinstimmung mit dem CSU-Programm, das Gegengewicht dazu sind die -25% PDS-Programm Negativübereinstimmung.
Bayern. Und das mir als Bremer. Schluchz.
Manchmal denke ich, dass ist nicht fair
Fußball scheint tatsächlich primär eine sehr spezielle Art von Sportlern anzuziehen, ganz gleich ob Männchen oder Weibchen.
Da lese ich heute morgen unschuldig den Sportteil des Bremer Tageszeitung "Weser-Kurier" und entdecke diese Perle:
Interview mit Sarah Günther, ihres Zeichens Jungnational-Spielerin.
Kommt aus Bremen, spielt beim Ha-Ha-Ha-es-vau. Ihre Hobbies: LESEN, Kino, Freunde.
Frage Weser-Kurier:
"Wer kann dem amtierenden Weltmeister (Anmerkung des blökenden Laien: Deutschland) bei der EM (Anmerkung des Anmerkenden: EM= EUROPA-Meisterschaft) gefährlich werden?"
Antwort Sarah Günther:
"Wir gelten als Favoriten. Gefährlich werden die Schwedinnen sein. Die USA, China. Jetzt kommt das typische Fußballgelaber: Man darf keine Mannschaft unterschätzen."
Als ob der Damen-Fußball nicht schon mit genug Problemen zu kämpfen hätte, hignarhihi.
Sarah, du hast scheinbar ähnliches Potential wie die große Dame des Frauenfußballs:
Andrea(s) "Andy" Möller ;)
Die Wohnung schreit
danach, aufgeräumt zu werden.
Kurze Frage an den inneren Schweinehund:
"Und, schreit sie laut genug für heute abend?"
Mit einem Grinsen auf dem Gesicht wird der Grossputz bis auf weiteres verschoben, auch ohne die Antwort je gehört zu haben...
