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Sonntag, 10. Oktober 2010

Verloren

So, heute fiel der Vorhang, ich habe die letzte Lost Staffel bzw. deren letzte Folge gesehen.

Ich spoiler hier nichts. GAR NICHTS.

Aber wenn man sich nach der anschließenden Gartenarbeit vor dem heimischen Rechner nieder lässt, aufgrund eines leichten "da krabbelt doch was" Empfindensl auf den eigenen linken Unterschenkel blickt und dort eine DICKE Zecke entdeckt und diese noch vor dem Einbohren wegheben kann, danach auf den Schreibtisch fallen lässt, mit einem kleinen Blatt Papier bedeckt, 4x mit VOLLSTER (aua!) Kraft die Faust auf das kleine Blatt niederdonnern lässt, dieses hebt, das Mistviech zu krabbeln beginnt, man wieder zweimal mit aller noch verbliebender Kraft erneut drauf hämmert, das Blatt hebt, das Miststück wieder zu krabbeln beginnt, einen Streifen Tesafilm abreist, über das Ekelteil backt und dieses final am Entfleuchen hindert, den Klebestreifen mit anhängendem Parasit auf das Blatt Papier drückt (und, milder Spoileralarm, dabei das kürzlich noch gehörte Lost-Zitat "i believe in Duct-Tape" grimmig-zufrieden vor sich hermurmelt) und selbiges in ein leere Tasse fallen lässt, und endlich alles befriedigt in heißer Flamme vergehen lässt,

ja, dann hat man am Ende doch noch mit der Serie gütlich-friedlich abgeschlossen, und fällt befriedigt in seine nunmehr Lost-lose Existienz zurück.

Freud und Leid | 21:49h | 1 Kommentar |comment

 

 

Samstag, 9. Oktober 2010

Advents-Vorfreude



MACH - DAS - ES - BALD - DEZEMBER - WIRD.

BiT - TEEEEE.

Alles was (DSL-) Modem hat, lobe den Herrn | 19:14h | 0 Kommentare |comment

 

 

Dienstag, 5. Oktober 2010

HISHE





Alles was (DSL-) Modem hat, lobe den Herrn | 21:56h | 1 Kommentar |comment

 

 

Grumpphhh

Müpft!

Fharuhm muhffte dfer Kollefe heuhthe aouph umbedimnpht phhohn Erdnuff-Pflipfsff erfählen.

Stopf. Mampf. Krunsch. Brösel.

Das kriegt der Kerl zurück.

Freud und Leid | 18:05h | 0 Kommentare |comment

 

 

Montag, 4. Oktober 2010

Slow down, you move to fast

Seit über einer Woche spielt mein Körper Kartoffelbrei mit mir.

Fühle mich zerschlagen und ausgelaugt.
Gehe mal davon aus, dass es sich um Nerven-Phantomschmerzen an handelt, die an Bauch- und Kopfhaut die Party ihres Lebens feiern.

Was die heutige Medizin vermutlich unter "psychosomatisch" einsortieren würde, hätte Dr. Quack von Salber vor 1000 Jahren mit einem Kobold in meinem Körper erklärt.

Vermutlich wissen beide Seite (heute und früher) ungefähr genausoviel bzw. genausowenig darüber, was wirklich in mir vor sich geht.

Persönlich finde ich die Koboldgeschichte deutlich sympathischer als die abstrakt lateinisch hochstilisierte Worthülse der heutigen Medizinergeneration.

Zeit zum Abschenken.

Zeit für Musik.

Japps.



The morning has come with the dawn of the sun and
the masses arise to the day. They meet their
despair in pointless travail, lost in the maze of
the world where Death is the stage.

For Mammon they live, to themselves they will give
of treasure and gluttonous pride. To Self they bow
down, they worship their crown, alive in the eyes
of the world by Death lives inside.

Arise my friends, arise! The sword is the spirit
of life. Awaken your souls, that you may never
die, in the Batlte of the Living Dead.





We are strong, we are free
Children of the King
We are in Christ, a new creation.
He is sovereign Lord and King
Of men and cherubim
He is our God, He is our glory.
By the riches of His grace,
Through His blood we have been saved
He was wounded for the sins of all the nations.
Ask the blind man who sees,
And the prisoner who is free
Who did deliver them from tyranny?
We are Children of the King
We follow Him
To Him we will sing our praise
For worthy is He who saves us!
Children of the Lamb, the God of man
Oh, we are Children of the King.

ganz unten | 22:57h | 0 Kommentare |comment

 

 

Samstag, 25. September 2010

"Jaaaah, Chris! Super!"

Schon seltsam, dass man Gurkentruppen und Vollpfostenspielern mit geballter Faust beim Torerfolg zujubelt, nur weil man vorher beim Kollegen-Bundesliga-Tippspiel durch das nunmehr exakte Tippergebnins plötzlich einen Zusatzpunkt ergattern könnte (wer in solchen Tipprunden schon mal eine Zeitlang einen der unteren Tabellenplätzen innehatte, der weiß vermutlich, was ich meine).

Putzig auch, wie schnell dann anschließend aus den wilden, vormaligen Anfeuerungsgedanken sowas wie "und nun SOFORT aufhören, wehe, hier schießt noch irgendjemand ein Tor" mutiert.

edit:
toll auch die Ernüchterung, wenn man feststellt, dass man sich in der Tippliste um eine Spalte versehen hatte, und einem der Trottel Chris mit seinem 2:0 um ZWEI (jammer) Punkte gebracht hat.

Schluchz.

Sie sind Lebowski. Ich bin der Claus, Dude. | 19:17h | 0 Kommentare |comment

 

 

Montag, 20. September 2010

Darauf einen Du, ja, den

Zuviel negative Energie kann man nur mit Sandra Boynton wieder egalisieren.

Also bitte sehr, soll keiner sagen, dass ich die Leserschaft nach dem letzten Video alleine im Regen stehen lassen habe.

Eine absolut empfehlenswerte Kombination aus Musik, Text und Comic.
Aber sehen und hören sie besser selber:



Beobachtungen | 22:45h | 0 Kommentare |comment

 

 

Spiegel vorhalten?



Beobachtungen | 22:35h | 0 Kommentare |comment

 

 

Samstag, 11. September 2010

Claus der Kahle

Frisörin
"Ach, Sie haben so schöne natürliche Wellen! Da brauchen Sie Ihre Haare praktisch ja nur nach hinten kämmen, die sitzen dann von alleine,"
Ich
"Ja. Zumindestens die, die noch da sind."

Erstaunlich, dass man dann aufgrund der eigenen Antwort doch mal kurz schlucken muss, auch wenn einem dass eigene Äußere nicht wirklich viel bedeutet.

Und überhaupt scheinen meine Haare in meinen Leben bislang der einzige Grund für körperbezogene Komplimente des anderen Geschlechts gewesen zu sein.

Gut erinnern kann ich mich da beispielsweise noch an die Ärztin, die mir bei der Musterung unerwartet und überraschend mit der Hand durch den Schopf gefahren war, und dabei ähnlich charmante Sätze wie die moppelige, aber sehr nette Frisörin von heute nachmittag von sich gab.

Und was bleibt am Ende des Tages?

Fading like a Flower & Time was not kind

Alternativ auch

Time was never on his side.

Nicht, dass jetzt hier der Eindruck entsteht, dass ich allzuviel auf mein Äußeres geben würde. Wer mich kennt, der weiß, dass das schwerlich stimmen kann, hihi. Den allgemeinen Verfall möchte ich nicht kaschieren oder übertünchen. Ich sehe das eher dankbar als visuelle Hilfe, um mich täglich daran zu erinnern, dass das Leben auf diesem Planete a) ein Anfang und ein Ende hat und b) dass die Matrix absolut nicht wichtig oder gar real ist.

Freud und Leid | 03:35h | 0 Kommentare |comment