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Montag, 17. Mai 2010

Heaven and Hell / Heaven or Hell

Uih, eben erst entdeckt, das gestern Ronnie James Dio gestorben ist.
Danke, Spiegel Online, dass ihr lieber darüber berichtet, das "Howard Carpendale sein Testament gemacht hat. Für den Fall der Fälle", aber über diese Nachricht geschwiegen habt.



Eine kurze Schweigeminute, und zum Gedenken hier noch einmal seine zwei Songs, die er für Kerry Livgrens (ex Kansas) 1980 veröffentlichte Album " Seeds of Change" eingespielt hatte.

Auszug aus einem Interview mit Kerry Livgren:

What was it like to work with Ronnie James Dio?

KL: It was fantastic! What a professional. He’s one of the most classic singers to come out of the whole era. When I had the opportunity to work with him, of course, it was kind of controversial. Here I am a Christian artist and I’ve got the singer from Black Sabbath. [Laughing] I still get emails and stuff about that. It was a very controversial thing to do. But to me it was the most natural thing in the world. He was the perfect vocalist for those songs. I thought it would be interesting to hear him sing the other side of the struggle.


Mask of the Great Deceiver:


To Live for the King:


Möge es ihm dereinst mit angerechnet werden, dass er hier so wunderbar gesungen hatte.

ganz unten | 23:36h | 0 Kommentare |comment

 

 

Montag, 17. Mai 2010

Pfüaah!

"Trinken Sie das nicht, das ist das reinste Gift!"
(Käpt'n Haddock, Tim und die Picaros)

Nach zwei Wochen Beck's alkoholfrei schmeckt das "normale" Beck's plötzlich wie Maibock oder Andechser: streng, und irgendwie sehr nach Alkohol.

So lernte Claus also auf den Preis des guten Beck's den Geschmack des alkoholfreien Beck's zu schätzen.

Hundertausend Höllenhunde!
(Käpt'n Haddock)

Freud und Leid | 00:31h | 0 Kommentare |comment

 

 

Donnerstag, 6. Mai 2010

Hm.

Niemand ist da skeptischer als ich selbst, aber ich habe den leichten Eindruck, als wenn ich zumindestens links wieder etwas besser höre.

Als ehrlicher Chronist hiermit also nicht verschwiegen.

Freud und Leid | 23:25h | 0 Kommentare |comment

 

 

Freitag, 30. April 2010

Revolution Service

Kraftfutter.

Das Wort zum Sonntag | 17:53h | 0 Kommentare |comment

 

 

Donnerstag, 29. April 2010

The chicken of the sea

Nicht das ich bereits wieder vernünftig hören könnte (oh, HERR!),
trotzdem bin heute über zwei lustige und lang verstorbene Gesellen gestolpert, die eines meiner Lieblingslieder von Johnny Horten ganz wunderbar mit einem neuen Text versehen und gesungen hatten.

We didn't sink the Bismarck

Sowas macht mich glücklich. Komisch (im doppelten Sinne), was?


Original:


und hier die Homer & Jetrho versin



und während ich grad dabei bin, hier noch zwei Cover-Versionen nach dem Original von Johnny Horten:





Freud und Leid | 19:02h | 0 Kommentare |comment

 

 

Samstag, 24. April 2010

Alter Sack

Wer noch das Spiel "Alter Ego" kennt, welches Mitte der Achtziger Jahre veröffentlicht wurde, der darf sich gerne meinen Beispiel folgend unter der o.g. Überschrift angesprochen fühlen.

Damit es nicht nur eine schmachvolle Anrede gibt, hier der Link, um selber einmal das Vergnügen zu haben.

Freud und Leid | 18:28h | 0 Kommentare |comment

 

 

Freitag, 23. April 2010

Schlottern und Beten

Zitat Wikipedia, Krankheitsverlauf Mittelohrentzündung:
Die Erkrankung beginnt mit einer ein bis zwei Tage andauernden Entzündungsphase mit pulsierenden Ohrenschmerzen, Fieber, pochenden Ohrgeräuschen, Hörminderung und eventuell einem druckschmerzhaften Warzenfortsatz des Schläfenbeins. Auch Übelkeit und Erbrechen können auftreten. Eine virale Mittelohrentzündung klingt nicht selten mit dieser Phase ab. Bei der bakteriellen Mittelohrentzündung kommt es in den darauf folgenden drei bis acht Tagen (Abwehrphase) häufig zu einem spontanen Trommelfelldurchbruch mit Austritt von Eiter. Anschließend klingen Schmerzen und Fieber ab. Diese Phase wird durch Gabe eines Antibiotikums oft deutlich verkürzt und eine Trommelfellperforation wird vermieden. In diesem Zeitraum ist das Hörvermögen auf dem betroffenen Ohr deutlich eingeschränkt. Nach weiteren zwei bis vier Wochen ist die Mittelohrentzündung in der Regel abgeheilt.

Nach knapp einer Woche Taubheit (seit Samstag) und gleichzeitigem schrillen Tonempfinden auf dem linken Ohr, oh boy, da verweise ich einfach nur auf die Titelzeile.

Es stand zwar kein Zwerg in japanischer Marineuniform vor mir, um mich über Gottes Willen bzgl. des Heilungsverlaufs zu informieren, aber ich kann eine Amsel, die an einem gefühlten Tiefpunkt knapp eine Minute auf Augenhöhe zum Fenster reinschaute und eine Gideon-Bibel im Wartezimmer der für mich neuen HNO-Ärztin aufweisen. Im Falle der Bibel noch der Hinweis, dass ich beim Blättern das Ende des Johannes-Evangeliums gelesen hatte, in dem der Jünger Thomas aufgefordert wird, zu Glauben ohne zu sehen.
Was natürlich auch wieder so oder so verstanden werden könnte.
Glauben, ohne zu hören, oder so ähnlich, wäre jetzt gut, wenn das Ende hören wäre. Gut hören. Und vermutlich (seufz) auch noch gut, wenn das Ende "links schlechter als vorher" hören bedeuten sollte.

Frau Doktor meint, dass alles wieder gut wird. Nach knapp einer Woche ist aber noch nichts gut. Taubheitsgefühl, schrille Töne, Empfindlichkeit des Ohres, unverändert. Und kein Zwerg an der Tür.
Aber immerhin, die Amsel. Ich mag kleine Vögel, die zum Fenster reinsehen. Die kommen sogar noch knapp vor Schmetterlingen, die sich auf den Arm setzen.

Da sitze ich hier nun also, zwischen Trost und Unsicherheit.

Ach, ich Kleingläubiger, ich.

Freud und Leid | 18:53h | 4 Kommentare |comment