Freitag, 17. Oktober 2008
Sloshed as i may be
Aus gegebenem Anlass (s.o.):
Donnerstag, 16. Oktober 2008
Der Tor, das Tor, der Trochowski

( (c) bbc.cc.uk )
Dienstag, 14. Oktober 2008
Grosskopferten-Geschnatter
Er, mit arrogant, aggresiv-fragender Stimmlage, in der Führungshirachie weit oben.
Piep ist die Antwort, die versucht, mit der gegebenen Antwort nicht gleich auch noch eine weitere Angriffsfläche frei Haus zu liefern.
Der Fragende bohrt, sucht, wittert, wie ein Haifisch, der in jede kleine Öffnung eines Korallenriffs schnappend stets auf der Suche nach einem angeschlagenen Opfer ist.
Alles 2004 im Nebenzimmer sitzend mitgehört und liebevoll mitgeschrieben, um es der geneigten Nachwelt zu erhalten.
Wer – wer ist denn der Kunde?
piep-piep-piep
Da wird Schurkischurk (Name von der Red. geändert)– der wird bestimmt nicht dafür sorgen, dass wir hier Umsatz bekommen, das macht die Zentrale!
piep-piep-piep
Das muss man auf eine vernünftige Basis stellen
piep-piep-piep
Der Lagerarbeiter, das unbekannte Wesen.
piep-piep-piep
Naja!
piep-piep-piep
Najagut!
piep-piep-piep
Und Verschrottungen gehen auch weiter, oder?
piep-piep-piep
Das muss doch mal weniger werden!
piep-piep-piep
Ist das denn nun spürbar weniger geworden?
piep-piep-piep
Na, da muss ich ja mal kucken, was da ---
piep-piep-piep
Und er kriegt nur das Geld!
piep-piep-piep
Warum datt denn???
piep-piep-piep
Und woher wissen Sie denn, was wir da erlöst haben?
piep-piep-piep
Ist doch eigentlich Idiotenkram!
piep-piep-piep
Na!
piep-piep-piep
Na!
piep-piep-piep
Und wie ist das bei den Belgiern?
piep-piep-piep
Ja!
piep-piep-piep
Das habe ich doch auch mal gesehen!
piep-piep-piep
Warum eigentlich!
piep-piep-piep
Also!
piep-piep-piep
Ist denn sichergestellt, dass wir damit keine Verluste machen?
piep-piep-piep
In beiden Fällen?
piep-piep-piep
Sicher?
piep-piep-piep
Dann ist mir das auch egal!
piep-piep-piep
Naja, ich sehe schon, 2005 brauchen wir mehr Klarheit!
piep-piep-piep
Nagut.
piep-piep-piep
Dassss – wird ja noch interessant
piep-piep-piep
Das wird ja noch interessant mit dem neuen System
piep-piep-piep
Das ist doch eine Verkaufsfunktion, was ich damit verkaufe ist doch völlig egal!
piep-piep-piep
Da bin ich ja mal gespannt wie wir da nächstes Jahr ….
Sonntag, 12. Oktober 2008
Zeit für ein paar Sonntagslinks zur Wirtschaftlage
(via blogotronic)
Freitag, 10. Oktober 2008
Katze, die unbewegt durch Raum und Zeit schreitet
Wenn erstmal traurig, so ist man vermutlich für jede wie auch immer daherkommende Katze dankbar.
via kaliban.de
Montag, 6. Oktober 2008
Die arme, arme Frau
Einfach und wirklich unglaublich:
Kalkofes Mattscheibe, die CSU, und das Originalbild einer bedauernswerten Politikerin.
via Die Welt ist böse!
Freitag, 3. Oktober 2008
Vor dem Tor der Hölle stehen
Gestern abend, irgendwo auf der Bahnstrecke Hamburg Bremen,
der Zug bleibt für eine halbe Stunde stehen.
Polizeieinsatz auf den Gleisen. Kann eigentlich nur eines bedeuten.
Und als ob der dahinverschiedene hinter sich die Tür nicht richtig geschlossen hat, verändert sich die Atmosphäre in meinem Abteil dermaßen, dass ich mich tatsächlich nahe der Hölle wähne.
Ein Osteuropäer, den ich nicht sehen kann, der aber unzweifelhaft direkt vor mir sitzen muss, telefoniert für die gesamte Standzeit des Zuges lauthals in einem unüberhörbaren Redeschwall ohne Punkt und Komma einen slwawischen Kauderwelsch ("...snnnrrrblaschnischnislarbrrrdrumschlarrrblischnirr..."),
während der bizar gelockte kleine Junge tatsächlich die gesante halbe Stunde neben mir den Abteilgang laut trampelnd rauf und runter rennt.
Ich habe Kopfschmerzen, und mein MP3-Spieler wirft mir in der Random-Songauswahl plötzlich nur noch ruhige Lieder aus der Songauswahl, die, egal wie laut man sie aufdreht, nicht in der Lage sind, das Gebrabbel oder Getrappel auch nur ansatzweise zu übertönen.
Von der visuellen, akkustischen und physischen Pein gemartet, bleibe ich stumm und unbeweglich auf meinem Sitz.
Endlos quälen sich und mich die Minuten dahin.
Mir wird kalt und die Luft fängt an nach Rauch zu stinken, da der Zugbegleiter die anwesende Raucherschaar ermutig, die Zeit für ein paar Zigaretten vor der Zugtür zu nutzen.
Und der Zug will und will einfach nicht mehr losfahren.
Endlich, eine gefühlte Ewigkeit später, rollt er dann weiter in die Nacht hinein, das Gebrabbel verstummt, der Junge stzt sich still auf einen Sitz, und das beruhigende ta-tack-ta-tack des über die Gleise holpernde Waggons lullt mich langsam wieder ein.
Der gefühlte Abglanz der Hölle hat sich aber in meine Seele verbissen, und ich denke den Rest der Fahrt nur noch darüber nach, von wem ich ein paar Empfehlungen für Hass-Songs bekommen könnte.
Es ist wahrlich Herbst geworden, und es gibt Rätsel in der Nacht.
