Montag, 3. Juli 2006
Immer wenn du denkst es geht nicht mehr,
kommt dann plötzlich noch viel mehr.
Madig in Germany.
Diese Super-Firma hat alles noch einmal toppen können.
Jetzt wurde meine Bestellung per TNT statt nach Oberhausen (Nordrhein-Westfalen) ins lauschige Oberhausen (Bayern) versendet.
War ja auch sehr schwer, nachdem diese fiese Lieferanschrift so heimtückisch einfach zu lesen war.
Na, zum Ausgleich hatten sich die Versandexperten danach wenigsten nicht mal in der Lage gesehen, selbstständig TNT wieder mit der Abholung der falschversendeten Ware zu beauftragen und somit den korrekten Versand gem. Lieferanschrift neu auszulösen. Dafür hat man schließlich seine Kunden.
Guuuuuuuuuuut, dass ich diese Telefonate am Freitag nicht selber geführt habe, Wesselinger Inventur-Experten (schluchz) sei dank.
Ansonsten hätte am Freitag quasi als Parallelveranstaltung zur Fußball WM 2006 in Ilsenburg eine deutsche B-Mannschaft (weibl.) im Gevierteilt-Finale zwischen Tumbland gegen Ärgertinien mehr als nur Fäuste abbekommen.
Grooaaarrrrrrr. Rrr.
Donnerstag, 29. Juni 2006
Bierparadies Bremen
2 halbe Liter Selbstgebrautes zu je 2 Euro, dazu eine delikate (wenn auch nicht günstige) Körnerbrezel (dafür aber ohne die sonst übliche angebackte Jahresproduktion einer durchschnittlichen Salzmine).
Was tut man nicht alles für seine Kollegen.
Wenn man schon ahnungslosen Rheinländern eine Bremer Spezialtät mitbringt (hier: je eine Literflasche helles Schüttinger), dann muss man natürlich zum Wohle der Kollegen vorher testen. Ausgiebig. Und wenn man sich nicht sicher ist, ob die Qualität ok war, dann wiederholt man selbstverständlich den (hicks) Test.
;)

Montag, 26. Juni 2006
SAP-Geschädigt
Wenn man beim Portugal-Niederlande-Spiel den Spielernamen Figo hört und dann instinktiv an die unkomfortable SAP-Transaktion "MIGO" denkt.
Fluch über euch Entwickler und Programmierteams.
Sonntag, 25. Juni 2006
Sommerlicher Familiengottesdienst
Heute hier gewesen und mich sehr gefreut über all die schönen Dinge, die ich erleben durfte.
Wunderbar das aufwendige wie unterhaltsame Anspiel zu diesem Thema.
Das Haus war ein Baugerüst, das mit bemalten Stoffbahnen verhängt und wurde von einer großen Kindermeute (...von Besucher überfüllt...die Menge...") umlagert, so dass der Freundekreis mit Bahre und "gelähmter" Statistin mehrmals erfolglos versuchte durchzubrechen und das "Opfer" schließlich wirklich am Baugerüst hochgezogen wurde. Bei der angedeuteten Abdeckarbeit fiel den Gottesdienstbesuchern dann von der Empore plötzlich Dreck (ok, es waren nur Korksplitter, siehe Bild unten) auf die Häupter (Prediger: "Einer wurde gesund, und etliche andere dafür dreckig", muharhar :D ).
Dann wurden die Stoffbahnen an einer Sollbruchstelle ;) aufgerissen, so dass jeder das Herunterlassen der jungendlichen Lahm-Darstellerin (geschätztes Alter: 7 Jahre) beobachten konnte, die nach "Sündenvergebung- Pharisäer-Jesus-Wortwechsel-und-Heilung" schließlich frühlich laut quitschend ("ich kann laufen, ich bin gesund!") wie hüpfend aus dem Gottesdienstsaal eilte.
Schließlich, kurz vor Ende der Veranstaltung, bekam noch jeder Teilnehmer einen Strohhalm ins Haar gesteckt. Zur Erinnerung.
Das war schon was. Muss ich wirklich dringend öfter machen. Glücklicherweise war ich gestern abend bereits vor Mitternacht mal so müde, dass ich frühzeitig ins Bettchen sank und somit am heutigen Sonntagmorgen den entscheidenden Tick fitter war als die letzten Wochen und Monate.

Samstag, 24. Juni 2006
Das auch noch
Neulich vormittag am Arbeitsplatz.
Frau Strchzynxkoswalowstraski von Lieferant H.H.Reingelegt meldet sich bei mir im gebrochenen, osteuropäisch eingefärbten Deutsch
Heilige Mutter des beleidigten Vorwurfes: "Irää Ware liegt hiärr seit dem 10.06., wann wollänn Sie die ähndlich abhollen?"
Ich: "Uh, hm, arrr, lassen sie mich mal eben den Vorgang holen und einen Blick drauf werfen" tappeditapp - wühl, kram - tappeditapp "ah, so, jetzt habe ich die Bestellung. Hmmm, die ist also fertig? Wieso haben Sie die Ware denn dann nicht versendet?"
Madame Also-sowas!: Ja, ist fertig, die Ware. Wann holän Sie abbh?"
Ich: "Wieso denn abholen?"
Stimme des Widerstandes: Na hörrän Sie, steht doch auf Bestellung: AB LAGER Garnichtsoweitweg"
Ich: "Ja, ach, aber das sind doch die Lieferbedingungen. Steht doch auch darüber. Sagt ihnen der Begriff Incoterms etwas? Ab Lager bedeutet doch nicht, dass wir die Sendung abholen wollen. Schauen Sie sich bitte mal die Bestellung an, da haben wir doch explizit unter der Überschrift Lieferanschrift die Adresse geschrieben, an die Sie die Ware senden sollen. Und ihre Firma soll denn Transport organisieren!"
Tränenerstickte weibliche Stimme: Wie? Erst machen wiär Ihnen ssoh einen gutän Prreiss, und dann sollen wiär auch noch -(sob, sob)- die Fracht zahlänn?"
Geplätteter Claus, der sich sehr zurückhalten muss, um jetzt nicht doch ein Stück vom Schreibtisch abzubeissen: "Neeeein, sie sollen nicht die Fracht zahlen. Das besagt doch grade die Lieferbedingung ab Lager Pusemuckel. Sie organisieren den Transport zur Lieferanschrift, und wir bezahlen dann die Transportrechnung!"
Resigniert gefrustete Dame des harten Zungenschlages: "Mhhmm, öhh, mmhhm, ich weiß nicht, ob das gähd. Da muss ich ärst meinän Vorrgesätztän sprechän"
Nach einem ohnehin harten Tag halb lachend, halb weinend = ICH: "Jaja, schon gut, machen Sie das. Er soll mich anrufen, wenn er nicht weiter weiß."
Sagt es, legt auf & ruft dann die Assistenz der Geschäftsführung von Firma xy an und bittet sie erstaunlich ruhig darum, sich doch bitte der Bestellung anzunehmen und den Tranport zu organisieren.
Mein anschließender Versuch, mich mit Kaffee hemungslos bis zur Besinnungslosigkeit zu betrinken scheitert und endet dann letztlich kläglich kurz vor Feierabend in dem gefliesten Raum ohne Telefon.
Hätte dadurch beinahe noch meinen Zug ins Wochenend (20:15, Gleis 13, Hamburg Hbf) verpasst.
Es bleibt halt dabei.
Zurück zum Sport...
Donnerstag, 22. Juni 2006
will
wii
und mehr Zeit.
Würde dafür gerne auf sehr sehr viel Arbeit verzichten.
Samstag, 17. Juni 2006
Anarchie, Punks und hihihi
Vorhin im Eurospar am Hauptbahnhof.
Claus mit einer Tüte voller leerer (Achtung, nicht das jetzt die Matrix flimmert!) Bierflaschen geht grob in Richtung Leergutautomat. Vorher am Zeitschriftenstand (na, flackert jetzt die Matrix?) noch zwei leere Bierdosen abgebend, sieht er grade noch, wie zwei mächtig verkleidet und dekorierte Punks mit ihrer halbgefüllten / halbleeren (sic) Bierkiste hinter seinem Rücken vorbeischlurfen.
Wenn solche Experten auf moderne Leergutautomaten treffen, die halbleere Kisten gerne 200x wieder ausspucken, bevor sie sie schließlich nur aufgrund guten Zuredens vom herbeigerufenen Fachpersonal wiederwillig doch noch schlucken, dann ist lange Wartezeit voll hochinteressanter Diskussion in hochprozentiger Atemluft garantiert.
Da Claus sein Schicksal ob soviel Glücks nicht herausfordern will, überholt er die beiden. Schlurf und Schlapp nehmen von drei möglichen Gängen den, der am engsten und mit den meisten einkaufenden anderen Kunden gefüllt ist. Der rechte Gang auf der anderen Seite (komplett leer) interessiert sie natürlich nicht. Platz da, es lebe die Revoultion und so. Vermutet der Claus immerhin. Der dann den ganz linken Gang betritt und die beiden im Schutze der kopfhohen Regalwand im Schweinsgalopp lautlos grunzend überholt. Nur um dann im letzten Moment wieder gemächlichen Trittes knapp 4 Meter vor den beiden harten Burschen in deren Sichtfeld aufzutauchen und behände den stets hungrigen Leergutautomaten zu füttern.
Von Personen, die Ordnung, bürgerlichen Regeln und all dem anderen Kram so negativ gegenüberstehen, na, von denen hätte man ja anschließend durchaus ETWAS mehr Gelassenheit erwarten können. Oder?
Hignarhihi.
