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Freitag, 22. Juli 2005

Über meine lieben Landsleute

und mich gibt es hier herrliches zu entdecken:

Deutschland für Anfänger, oder so ähnlich...

Wunderbar, ich habe grade einen Link zum anständigen Fluchen ausprobiert
und bin dann hierüber gestrauchelt:

Warum stinken Furze? Damit Taube auch 'was davon haben.
Why do farts smell? So deaf people can appreciate them too.


Muharharhar.

Links | 04:11h | 1 Kommentar |comment

 

 

Auch wenn ich spät dran bin:

Batman kucken!

Ganz großartiges Kino.

Und der Film hat nichts mit den albernen letzten Möchtegern-Batman-Filmen zu tun, und erst recht nichts mit der komisch-rührseligen TV-Serie.

Übrigens: man braucht kein (Batman-)Comic-Fan zu sein, um diesen gelungenen Streifen bewundernd zu geniessen.

Heute den Entschluss gefasst, die nächsten Wochen regelmäßig des Donnerstagsnachts ins Kino zu gehen.

Im Kino | 03:28h | 0 Kommentare |comment

 

 

Freitag, 22. Juli 2005

fly, eagle, fly

Wie man sozusagen aus dem Bett heraus steil nach oben gelangen kann.

Alles was (DSL-) Modem hat, lobe den Herrn | 00:02h | 0 Kommentare |comment

 

 

Mittwoch, 20. Juli 2005

Energie!

Scotty wurde bedauerlicherweise aus unserer Mitte gebeamt.

:o(

In den Nachrichten | 22:50h | 0 Kommentare |comment

 

 

Montag, 18. Juli 2005

Frontbericht von der Waterkant

Endlich, nach langem Mühen und Drangsal, habe ich heute mal meine dicke, schwere Digitalkamera mit auf die Reise ins Feindesland genommen.
Genau, mit zur Arbeit nach Hamburg, und schleppen armer Clollum das Teil haben müssen, oh ja, Schatz, oh ja.

Nikon Coolpix 995, und deine Begierde richtet sich alsbald auf scheckkartengroße Kameras, mein Freund.

So, langer Rede kurzer Sinn - back to work:

In Hamburg angekommen das erste Ärgernis: die niedersächsischen Landeier (das sind die Bevölkerungsteile, die auf der Strecke zwischen Bremen und Hamburg noch zusteigen) haben in ihren Dorfkaufhäusern noch nie gelernt, dass man sich auf Rolltreppen einheitlich links oder rechts hinstellt, damit eine Spur zum Überholen freibleibt. Warngnraah!

Nach unnütz gestandener Zeit auf der Rolltreppen (Frau, geh weg da. Oh Mann! Wie oft soll ich das noch hinter dir denken bevor du deinen eingebildeten Hintern nach rechts bewegts, hä?) und dem üblichen geblockt und ausgebremst werden auf dem viel zu schmalen oberen Südsteg des Bahnhofs, der die Bahnsteige miteinander verbindet, kam ich schließlich an das Gleis 3/4, welches ein reine S-Bahn-Gleis sind.
Wie üblich überbevölkert. Diesesmal allerdings extrem. Und warum? Ja, warum eigentlich. Ehrlich gesagt: keine Ahnung.
Sicher, die Hamburger (Fauch!) S-Bahnbetreiber haben ein überschauliches Infoschild aufgestellt, dass auf einen Blick ALLES erklärt:

Montag Morgen, und wenn wir mal kurz ihre Aufmerksamkeit haben duerften
Wäre man denn der altbabylonischen Zeichensprache mächtig, die Schrift größer und die um das unscheinbare Winzschild versammelte Menschengruppe kleiner bwz. weniger drängelwütig.

Unverständig den Kopf schüttelnd wendet sich der Bremer Patriot dann ab, um seine Augen an gewohntere Bilder zu heften.

Tauben. Exkremente. Überall. Und wie passend. Für Hamburg. Und seinen Bahnhof. Einfach

beschissen

Und das ist erst die Spitze des SchEisbergs.

Dann am Boden sieht es flächendeckend (oh Wortspiel, oh Wortwitz) noch wesentlich bescheidener aus.

Hier übrigens meine "Lieblingsstelle", wo Anfang des Jahres eine Taube ihr Leben beim mutig-trotzigen Versuch ließ, den Hamburger S-Bahn-Wahnsinn ein für alle mal zu stoppen.

Hamburg sehen und sterben

Und dann lag sie da, und lag, und lag, es wurde Frühling, und sie lag, Sommer, und sie liegt dort immer noch. Viel zu schwer für die Deutsche Bahn, den Kadaver da mal wegzuholen.

Aber so ist das halt: Hamburg sehen und sterben, oder:
wer möchte in Hamburg schon begraben sein...

Nach der Arbeit ging es dann gen Heimat, und ich entschloss mich ob der S-Bahn-Plage mal wieder zu Fuß zum Bahnhof zu (Qauk) watscheln.

An der S-Bahnstation dann der Ausdruck Hamburger Kreativität.
Wie muss man Hamburger optimal ansprechen, damit sie schlecht schmeckendes (Hamburger) Bier kaufen?

Na mit hohlen Phrasen:

Kein offenes Feuer, das Stroh in den Holzkoepfen koennte sich entzuenden

Das Vorgängerplakat hatte ein ähnlich "lustiges" Motiv mit dem Spruch "Auf unsere Frauen, die uns nachher abholen".
Johohoho, dass ist ja so witzichhhh!
Boah ey, ihr Hamburger, ihr.
Holst-'en Brechhammer raus (wüärg), gell?

Notieren, passieren. Immerhin führte mich die Straße mit jeden Schritt näher und näher dem rettenden Zug entgegen, der mich dann ja schließlich wieder in die Nähe der heimischen Gestaden bringen sollte.

Die folgende Schilderkombination richtete mich kurz darauf auch wieder auf, gab mir neue Kraft und belebte meinen Geist:

Country road, take me home,

Feierabend, kein zurück, freie Fahrt, und Smarties gehen Richtung 18:15 h Metronom gen Bremen. ;)

Und als ich endlich im Taubenklo Hbf angekommen war, blieb mir noch genug Zeit, um der geschätzten Leserschaft mal das Schaufernster einer bei Hamburgern ernsthaft sehr beliebten ("..., da ist es wirklich toll" "...gehen wir doch zu...", "... habt ihr nicht in Bremen?") Lokalität zu präsentieren:

Beweisvortrag abgeschlossen, die Anklage hat keine weiteren Fragen

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, heißt es im Volksmund so treffen.
Und das eben war die Mutter aller Bilder, wenn es um Hamburg, seine Einwohner und Hamburger Geschmackssinn geht.
Eh-eh-eh.
;)

Und über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten:

Und jetzt alle: Pfueeahrg!

Und dann war ich auch schon bald wieder zurück in (seufzt glücklich) Bremen, kaufte mir ein (na gut, gelogen: es waren zwei) Pott Häagen-Dasz Eiskrem (das klebrig-wohlschmeckende Karamel-Brownie Zeugs, das), fand ein dickes C-64 Paket im Hausflur, fand ein dickes Amazon-Paket im Hausflur, hüpfte vor Freude mit zwei dicken Paketen und Häagen-Dasz-Eiskrem durch die Eingangstür, hüpfte vor Freude mit zwei dicken Paketen und Häagen-Dasz-Eiskrem durch die Wohnung, stellte ein Bier kalt, schleckte Eis, hörte Musik, schrieb diese Zeilen, und werfe jetzt schließlich und endlich das just angelieferte DVD-Filmchen "Kein Pardon" (Hape Kerkeling) in den DVD-Spieler.
Um dann mit Heinz Wäscher zusammen im Chor den Tag mit den Worten "Ich kann so nicht arbeiten!" zu verabschieden.
;)

Ein Reisebericht | 23:05h | 0 Kommentare |comment

 

 

E(l Dorado)bay

Freude über Schnäppchen, dick:

all das

Die Originale werden bis auf "They stole a million" wieder verscherbelt

und natürlich noch der ganze Rest:

Brotkasten, Floppy, Datasette, 200 Disketten, Handbuch, Disklocher


für knappe 35 Euro.

Und soviel kann man schon gerne mal alleine für das Final Cartridge III bezahlen...

ICH HABE EIN LIEBHABERPAKET ERSTEIGERT!

Juchhu!

Wunderbar | 22:34h | 0 Kommentare |comment

 

 

Sonntag, 17. Juli 2005

Schneidig, ignorant oder: why does the chicken cross the road

Gestern, an einer Hauptverkehrsader der Stadt. Die Fußgängerampel wechselt auf rot, die Menschenmasse hält inne und verweilt auf dem Bürgersteig.

Da springt die Taube, die eben noch neben dem Eingang von McDonalds nach Essensresten gepickt hat von der Kante des Bordsteins auf die Straße und geht in aller Seelenruhe den kompletten Weg von der einen Straßenseite bis zur anderen.

Bevor der Blechwurm des Automobilstroms die Ampelanlagen erreicht, hat die Taube einen kleinen Satz gemacht und pickt auf der anderen Seite des Fußgängerüberwegs ungeniert weiter.

Hut ab. Ich war jedenfalls beindruckt vom großen Marsch.

Beobachtungen | 15:02h | 0 Kommentare |comment

 

 

Freitag, 15. Juli 2005

Kommt Ihnen diese Szene bekannt vor?

So ähnlich wird es vermutlich ablaufen, wenn ich meinem Chef Montag meinen Urlaubswunsch
und den dezenten Hinweis auf die akute Unterbesetzung unserer Abteilung vortrage.

Links | 21:56h | 0 Kommentare |comment

 

 

Freitag, 15. Juli 2005

Wie ich die Welt von einem läppischen Irrtum befreite

(und ja, ich weiß, dass ich micht jetzt wiederhole, jojo, ist bekannt, ist bekannt)

Wenn der Papst seinen Schäfchen die Verwendung von Verhütungsmitteln untersagt, dann ist er nicht für Millionen von Aidskranken verantwortlich.
Punkt.

Jeder erzkatholische Gläubige, der Aufgrund des "no go!" aus Rom aus Glaubensgründen auf sagen wir einmal z. B. Kondome verzichtet, der wird auch auf den zur Aids-Ansteckung zwingend notwendigen außer- oder vorehelichen Gesch-Lechz Verkehr verzichten. Müssen. Denn wem es hierbei nicht schert, was Rom & Bibel zu diesem Thema sagen, dem wird es erst recht nicht jucken, was nur noch Rom alleine dann zum darauf bereits deutlich nachrangigerem Thema Kondomgebrauch verlautbaren ließ.

Das ist pure Logik, Damen und Herren.

Sollte nun ausgerechnet der Papst als Bedienungsanweisung und Werkzeug für die Abkehr vom katholischen Glauben auftreten?


Ist das dar Kern des Problems? Der Papst ist Christ, christliches Oberhaupt und will nun partout seinen Glauben nicht auf- oder hergeben?

Zum Teufel aber auch!

Das Wort zum Sonntag | 00:13h | 6 Kommentare |comment