Montag, 13. Juni 2005
Unheilbar erkrankt!
Das arme Wochenende liegt in den letzten Zügen, Heilung ausgeschlossen.
Bei solch traurigen Geschichten nicht in Tränen auszubrechen fällt von Woche zu Woche schwerer.
Aber keine Angst, lieber Sonntag, ich bleib bei dir, bis es vorüber ist.
Versprochen.
Schluchz.
Samstag, 11. Juni 2005
Der Swap ist da, der Swap ist da!
Der Clausi, der
Schön! Dank, Dank & Dank!
Titel meines Beitrags:
Übergänge - oder was passiert zwischen Ostern und Weihnachten?

Freitag, 10. Juni 2005
Freitag
Wenn ich einmal sterben werde, dann hoffentlich mit dem Empfinden der gleichen Gelassenheit, die einem an einen Freitagnachmittag auf der Heimfahrt ins Wochenende durchströmt.
Und wenn ich dann angekommen bin, wird mich bitte auch eine freundliche Stimme leise mit "Bremen, Bremen" wecken.
Weil ich so schön geschlafen haben.
Danke, netter älterer Herr.
:)
Donnerstag, 9. Juni 2005
Oh du eklige Sommerszeit
Nicht, dass mich die Barfuß-Sandalenträger im Jacket nicht schon mehr als genug nerven, nen, jetzt kommen auch noch die nackter-Oberkörper-wildwachsend-graumelierte Haare-und-Todesschweißgeruch-Freaks wieder aus ihren Löchern gekrochen.
Die sitzen dann in der (war ja klar) Hamburger S-Bahn, in einer von außen uneinsichtigen Ecke: man steigt ein, die Türen schließen sich, der Zug fährt an, es ist so voll, dass man sich nicht bewegen kann, man riecht es, man würgt, man sieht sie, man verzieht das Gesicht, und dann hält der Zug in praller Sonne drei laaaange (heul) Minuten vor einem Signal: man stirbt tausend Tode, man stößt tausend Flüche aus (natürlich ist der Vogel dazu auch noch ein Nacktfuß-Sandalenträger), man atmet durch das Taschentuch...
Ist ja nicht so, dass man einem körperlich arbeitenden Mitmenschen das Versagen seines Deodorants nicht nachsehen würde.
Aber wenn dieser Fatzke auch noch ein Schulheft mit Formeln und Diagrammen liest: ROOOOOOAAR! Vermutlich denken diese möchtegern Philosophen dann auch noch, dass Schweissgeruch sexy ist...
yucke-di-yuck, brrrr, schüttel.
Dienstag, 7. Juni 2005
Hignarhihi
Danke, Herr Broder:
Die Murks-Brothers.
(via Statler & Waldorf)
Pimpf mein Reich
Oder hieß es Pimp My Ride?
Pimp my dies, pimp my das, pimp, pimp, pimp, pimp-pimp-pimp
(in huldvoller Erinnerung an den legendären Spam-Song / -Sketch von Monty Python:
Lovely spam, Wonderful Spa-a-m,
Lovely Spam, Wonderful S Spam,
Spa-a-a-a-a-a-a-am,
Spa-a-a-a-a-a-a-am,
SP-A-A-A-A-A-A-AM,
SP-A-A-A-A-A-A-AM,
LOVELY SPAM,
LOVELY SPAM,
LOVELY SPAM,
LOVELY SPAM,
LOVELY SPA-A-A-A-AM ...
SPA-AM,
SPA-AM,
SPA-AM,
SPA-A-A-AM!).
Langer Texte kurzer Sinn: man verschone mich doch bitte vor weiterer Pimp my ... Werbung.
Zuletzt genervt: Foto Dose im (seufz) Bremer Hauptbahnhof mit sowas wie "pimp my foto".
WÜRG!
Möge die verantwortlichen Werbefuzzis der Blitz beim <tüüüüüt> (zensiert) treffen!
Feierabend
00:55 h.
Freizeit bis zum Weckton um 06:45 h.
Hurrah.
:(
Freitag, 3. Juni 2005
Abgeschrieben oder schlecht recherchiert, Friederike?
"Die Schikane ist benannt nach dem deutschen Kampfflieger Max Immelmann, der mit seinen innovativen Manövern im Ersten Weltkrieg zu Ruhm gelangte. Den sogenannten "Immelmann Turn" zeigte der Sohn eines Kartonagefabrikanten zum ersten Mal bei einem Luftkampf im Mai 1916. Die von ihm erfundene Flugfigur besteht aus einem halben Looping und einer Rolle - und macht erstmals eine schnelle Umkehr der Flugrichtung möglich. Das Fliegen wurde Immelmann kurze Zeit später durch ein tragisches Versehen zum Verhängnis. Nachdem er mit diversen Auszeichnungen und Orden geehrt worden war, wurde er am 18. Juni 1916 abgeschossen - von der eigenen Artillerie." (Spiegel Online, 02.06.05)
Von der eigenen Artillerie abgeschossen?! Boah!
Wieso musste ich als Geschichtsfreak jetzt bloß plötzlich immerzu an Schalke 05 denken?
Klar, "abgeschossen - von der eigenen Artillerie" kann
WENN es sich denn wirklich so zugetragen hat.
Um nochmal auf mein Boah! von eben zurückzukommen:
Artillerie ist das große böse Dingens auf diesem Bild, Madame, und das Maschinengewehr ist das kleine schwarze etwas zwischen dem Propeller und dem Piloten.
Grummel.
PS:
Auf "den sogenannten Immelmann-TURN" (hallo, der Kerl kam aus Deutschland, da darf man in einem deutschsprachigen Magazin auch gerne den namensgebenden deutschen Fachbegriff verwenden: Immelmann Wende)
gehe ich hier an dieser Stelle lieber erst gar nicht weiter ein.
;)
Hamburg, was ist auf einmal mit dir los?
Da die schnuffigen Kollegeninnen und Kollegen mich gestern so überaus liebevoll
bedacht hatten, habe ich mir eine kleine Revanche für morgen früh ausgedacht: ich spendier eine Frühstück.
Dazu bin ich dann heute morgen in die Schanzenbäckerei marschiert und habe ein paar Brötchen bestellt.
Kaum hatte ich der sehr freundlichen Verkäuferin meine Bestellung rübergereicht, da räumt mir diese aus freien Stücken doch glatt 10% Nachlass ein. Als ich dann im voraus bezahlt hatte (diesmal stückte ich frei) reicht mir die bezaubernde Dame auch noch glatt eine Tüte mit drei leckeren Franzbrötchen über den Tresen.
Hamburg:
"Hier, das ist noch für sie!"
Bremen:
"Für MICH?"
Hamburg:
"Ja, ein paar Franzbrötchen, zum Probieren."
Bremen:
"Ach, wie lieb!"

Eine Elb-Metropole auf Schmusekurs, oder was? Wahnsinn in Tüten.
Wenn das so weitergeht: uh-oh!
:)
ICE-Zuschlag
Heute im ICE Hamburg - Bremen.
Da ich zu selten ICE fahre (genaugenommen fahren zu selten ICEs), habe ich in meinem Monatsabo für die Strecke Bremen-Hamburg und zurück auf die ICE-Berechtigung (und die damit verbundenen Mehrkosten) verzichtet.
Heute war nun allerdings mal wieder einer dieser seltenen Tage, an denen ich mich per ICE gen Bremen transportieren lassen wollte (& konnte).
5 Euro bekommt Herr Mehdorn in solchen Fällen von mir, bar und nachträglich beim Herrn
Selbiger betrat dann nach Abfahrt mein Abteil und stand flugs vor meinem bequemen Sitzplatz.
Pflichteifrig zückte ich die Monatskarte, wedelte damit kurz vor der Nase des Vollbarträgers in dienstblauer DB-Uniform, zückte mein Geldsäckerl und ließ mein nahezu altkluges: "ich brauch noch einen ICE-Zuschlag von Ihnen" erschallen.
Worauf der lächelt, "einen Zuschlag brauchen Sie?" fragend wiederholte und den rechten Arm in Obelixmanier kreisen ließ...
Sehr lustig. Und gleichzeitig so eindrucksvoll, dass ich mir eine flapsige Bemerkung über seinen vermutlich mehreren Kilo schweren Handdrucker, der für den Druck der klitzkleinen Quittung wenigstens 2-3 Minuten benötigte, verkniff und den Spott lieber runterschluckte.
Donnerstag, 2. Juni 2005
Hamburg, einmal ganz anders
Schnuffel-Kollginnen und Kollegen schenken mir einen Korb voller itallienischer Lebensmittel.
Der Chef spendiert eine Taxifahrt (157,90) von Hamburg nach Bremen, damit ich die geschenkten Schätze nicht schleppen muss.
Die Firmenleitung gratuliert mit eine (pöh) versilberten Anstecknadel mit Firmenlogo und einer (jöh!) Geldprämie beim nächsten Gehalt.
Das Panorama auf der Rückfahrt ist wundervoll: blauer Himmel, am Horizont eine hinter leichten Nebelwolken durchschimmernde Sonne, dazu aus diesen Wolken der Beginn eines Regenbogens (ob da wieder ein Topf Gold stand?).
Freitag spendier ich dann in der Firma eine Frühstückslage.
Das haben sich da die lieben Menschen wirklich verdient (an meiner Bürotür eine farbiges "10 Jahre ..."-Schild, in meinem Büro der aufwendig dekorierte Geschenkkorb, eine toll bemalte Info-Wand undundund.
Wenn ich eine Ente wäre, würde ich immer noch glücklich quaken. Und mit dem Bürzel wedeln. Und aufgeregt um die Nudeln, das Kochbuch und all den anderen schönen Sachen herumwackeln.
:)
Seemansgarn - oder: Treffer, wirklich total versenkt
Hier ein paar
Screenshots (bitte etwas runterscrollen)
aus dem Uboot-Spiel Silent Hunter 3.
Gezeigt wird die Szenerie, die so typisch für alle Torpedotreffer während der letzten zwei Weltkriege war.
Jeder Uboot-Fahrer wird hier sicherlich seine eigenen Erlebnisse nach Torpedovolltreffern an einem Schlachtschiff wiederfinden können...
Muharharhar.
Nächtliche Zugfahrt durchs trübe nordeutsche Tiefland
23:15h, und der letzte Metronom trägt meinen ausgelutschten Körper wieder Richtung heimatlicher Federbettdecke (der Rest vom Tag ist frei, hurra).
Arbeit, oh süße Arbeit.
Dafür darf ich morgen (=gleich) vermutlich eine Sektflasche köpfen.
10 Jahre lang habe ich nunmehr meinen Platz auf der Ruderbank von ein und der selben Galeere verteidiigt. Das verheißt ein wohlwollendes Zwinkern von der
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Im Zug war da übrigens der blutige Amateur, dieses arme Reiseleichtgewicht, dass zum Dösen an der Scheibe verkrümmt seinen Handrücken bemühte, was alles andere als entspannt oder angenehm aussah.
Da konnte ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, aufreizend wie laaangsam mein Kissen aus dem Ruckzack zu ziehen, dieses deutlicih sichtbar aufzuschütteln und mich dann anschließend damit behaglich an die Scheibe auf meiner Seite des Abteils anzukuscheln.
Soviel Zeit muss sein.
Eigentlich ein Wunder, dass ich kein Katholik bin, bei soviel Zelebrationszauber.
Ah - ah- ah.
;)
Wenig später musste ich dann (wenn auch wesentlich diskreter) meinen MP3-Spieler in Betrieb nehmen. Nachts fährt irgendwie auffällig viel Weibsvolk mit dem Zug.
Und ein Abteil voller Damen nun halt auch immer ein Abteil voller Geschnabbel.
;)
