Sonntag, 15. Mai 2005
Aversion
Lippenstift. Ganz schlimm: Glitzerlippenstift.
Dauerwellen. Ganz schlimm: diese künstlichen gedrehten Spaghettilocken.
Schmall gezupfte Augenbrauen. Ganz schlimm: wenn die dünnen Striche auch noch wieder gefärbt sind.
Schmuck. Ganz schlimm: Zungen, Nasen und Ohrenpiercing. Würg ist übrigens Perlenschmuck.
Ja, ich habe vorhin auf WDR erst die Sendung über die Eurovision und dann die zwei Abba-Specials gesehen.
Das blonde Trallala sah ungeschmink & unbeklunkert wesentlich sympathischer als andersherum aus.
Samstag, 14. Mai 2005
iArbeit
Wer auch immer sich mit dem Gedanken trägt einen Festplatten-Mp3-Player zu erwerben (machen!), dem will ich jetzt an dieser Stelle den einen bösen Haken einer solchen Anschaffung offenbaren:
Es dauert viel, viel Zeit, die eigenen Musikstücke zu überspielen.
Dabei meine ich nicht die Übertragung an sich, sonder das handselektieren der geliebten Kleinode. Sofern man nämlich nicht zu den "ich-GRUNZ-überspiele-einfach-alles"-Typen gehört, muss man sich so ziemlich jeden Song kurz anhören und dann entscheiden, ob er worthy genug ist, einen ab sofort immer und ständig zu begleiten.
Ich bin nach Monaten jetzt erst beim Buchstaben "J" angekommen: way to go.
Wenn Sie Ihre Musiksammlung noch nicht mal ins Mp3-Format konvertiert haben, dann sollten Sie lieber husch-husch-sofort damit beginnen.
Vieleicht sind sie dann ja schon evtl. zu Weihnachten damit fertig.
;)
Soeben wanderte übrigens Song Nummer
Es ist natürlich sehr belohnend, wenn man am Ende einer solchen Tortur auf einer langen Zugfahrt nur noch kleine Perlen in die Gehörgänge gesäuselt bekommt. SEHR.
So, nachdem ich die Menschheit an einer weiteren meiner Weisheiten teilhaben ließ, belohne ich mich mit einem großen vegetarischen Dingsbums von Subway. Die haben eine Filiale im Bremer Hbf. Gar nicht weit von hier.
Weisheit Nr. 2 am heutigen Abend:: es ist äußerst praktisch, in ruhiger Bahnhofsnähe zu wohnen. ÄUßERST.
iHunger haben tuen hab.
Samstag, 14. Mai 2005
Neue Spielemaschine
Nach einem ziemlich unausstehlichen Tag habe ich eben noch mal in diversen schönen Büchern und Erinnerungen gegraben.
Jetzt ziehe ich mir depressive Musik rein.
Und halte die Quittung zu "meinen" ersten Computer in der Hand.
Genau genommen haben mein Bruder "C-64!" und ich "C-16! Mehr braucht kein Mensch!" uns das gute Stück zusammen gekauft. Er konnte sich glücklicherweise durchsetzen und den großen Bruder zum großen Bruder des C-16 überredet.

Datenrecorder, die olle Datasette: 30 Minuten Ladezeit (Hanse) und dann ein simples "Load error" , ein blinkender Cursor und nochmal von vorne.
;)
Zu Weihnachten dann die Freude: eine Floppy stand unter dem Christbaum.
Mmmmh. Das Erinnern half schon. Jetzt geht es mir schon etwas besser.
PS:
Dickes Entschuldigung noch an das arme Häschen, dass extra zu meiner Wohnung gepilgert ist und dann feststellen musste, dass ich nicht da war.
Tut mir wirklich leid. Ich war auf meiner VERSCHISS*NEN Arbeitstelle und musste mich mit den Arbeitsergebnissen der Versagern aus Sektor B herumschlagen.
Freitag, 13. Mai 2005
Kuscheln gehen
Dieser Mai ist alles in allem noch recht unwirsch zu seinen Frühlingskindern.
Wind, Kälte, Hagel, kalter Wind, Gewitter, Regen, eisiger Wind.
Und trotzdem (Hurraah!) wachsen nach und nach alle Blätter und Blüten weiter.
Momentan liebe ich es, unter tiefhängenden Ästen und Zweigen zu gehen und mir dabei die jungen, noch freundlich-flauschigen Blätter über die Stirn gleiten zu lassen. Oder mit der Hand sachte über vorwitzig herausgewachsene Strauchblätter zu streifen.
Ist es Liebe, wenn man nach dem Hautkontakt mit diesen jungen Dingern beschwingt und glücklich seines Weges zieht?
Ist es Extase, wenn man beim Durchschreiten des heimischen Parks beim Erschnuppern von frisch-schweren Blütenduft seelig die Augen schließt und einem langgezogenem "mmmh!" ein glückliches Lachen folgen lässt?
Seu-eu-eu-fz. Chnrrr. Gutz.
:)
Schtar Worschs II
Hahaha:
Store Wares, oder: "A little tall for an egg, aren't you?"

Dienstag, 10. Mai 2005
Aber er sieht doch so süß in diesen Songs aus!
Dieser Ausruf soll meine Ausrede sein, falls mich jemand fragt, warum ich denn diesen (zugegebenerweise) etwas älteren JibJab-Song verlinkt habe.
Der George W. Bush hat seine zweite Amtszeit gewonnen: Yee-haa!
Montag, 9. Mai 2005
Was gegen die Verwendung von Regionalzügen spricht
Schulklassen könn(t)en an jeder Station zusteigen.
Damit ist alles gesagt.
Heul.
Der Löwe ist los, oder: in wieviel Tagen ist eigentlich Weihnachten?
Endlich: der erste Narnia-Trailer ist auf dem Sprung:

Ich hoffe ja, dass die den Film vernünftig abliefern.
Immerhin verlangte es mich doch sehr danach, auch und vor allem den letzten Band der Narnia-Chroniken
verfillmt sehen.
Und dafür müssten die Vorgänger schon besser einen ordentlichen Batzen Cash in die Kassen der Produzenten spülen.
Sonntag, 8. Mai 2005
Kapitulation
war heute das Thema des Gottesdienst. Die, die 60 Jahre Frieden brachte, und die persönliche, die Frieden mit Gott bringen kann.
Eine gute Predigt, ganz ehrlich.
Am Ende dann "Lost in translation: Live":
Heute um 18:00 h spielt eine amerikanische Countryband namens (RÄUSPER) (ich habe den Namen gesagt!) (ok, ich habe ihn vergessen) auf Einladung der IBC Bremen ein Konzert. Zur Einstimmung wurden zum Ende des Gottesdienstes drei wirklich gute Stück zum Besten gegeben.
Zwischendrin die übliche kurze Ansprache des Bandleaders, wie üblich von einem assistierenden deutschen Dolmetscher übersetzt.
Bei solcherlei Gelegenheiten werden meist nur kurze, abgehackte Sätze gesprochen, damit der Übersetzer mit seiner Aufgabe auch noch klar- und hinterherkommen kann.
Irgendwann sagte der Sänger dann nur ein "at 6:00 PM" (es ging um den Beginn des Konzerts), was der Übersetzer dann jedoch zu einen mehrminütigen Beitrag über die um 18:00 h so wesentlich bessere technische Ausrüstung auswalzte.
Der arme Sänger stammelte danach ob des Redeschwalls nur fassungslos sowas wie "aber ich habe doch nur gesagt, das es um 6:00 PM losgeht!?"
und schaute dabei ungläubig zum Übersetzer.
War wirklich sehr lustig, wenn man mal diesen Film gesehen hat.
