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Samstag, 16. April 2005

Zwitschern, die Musik des Himmels

Erstaunlich, was Singvögel aus einem so kleinen Lungenvolumen und einem derart winzigen Schnabel herauspowern können.

Ich habe mir heute auf dem väterlichen Terassenbalkon nach einem reichlichen Essen die Sonne auf den bedrohlich wachsenden Bauch scheinen lassen.
Dazu haben mich die unterschiedlichsten gefiederten Freunde angenehm in einen leichten Mittagsschlaf gezwitschert.

Als ich dann so langsam im Liegestuhl vor mich hindöste, sinnierte ich so über das eine

Frage (hier: Sorge) Nr. 1: wie schrecklich wäre die Welt OHNE den Gesang der kleinen Federknäuel?

und das andere

Frage (hier: Alptraum) Nr. 2: wie schrecklich würde es klingen, wenn dort Menschen im Zweigwerk hockend ihr bestes geben würden?

Dialoge aus der Hölle:

"Hören Sie mal, Sie sind ja ein ganz häßlicher Vogel, Sie!
Und es wird jetzt nicht mehr gesungen, ist das klar!?!"


Beobachtungen | 23:42h | 0 Kommentare |comment

 

 

Samstag, 16. April 2005

Frühlingsgefühle

Im Vorbeigehen mit der blanken Innenhand über jung gesprossene, weich-zarte Blätter einer Hecke streicheln und sich einbilden, dass diese Pflanze darüber vor Freude alles harte, kratzige oder borstige zurückhält und den Flauschkontakt 1:1 erwiedert.

Flauschig | 01:22h | 0 Kommentare |comment

 

 

Freitag, 15. April 2005

Was passiert, wenn Politiker schlecht werden

"Als Joschka Fischer ans Rednerpult tritt, hat Gerhard Schröder den Reichstag schon wieder verlassen. Fischer versucht im Plenum des Bundestages gerade zu begründen, was es für die deutsche Außenpolitik bedeuten könnte, dass der Außenminister in der Frage des EU-Waffenembargos gegenüber China eine "skeptischere Haltung" hat als sein Bundeskanzler. Mit dieser Interviewäußerung hatte Fischer vor einer Woche den Dissens zwischen den beiden Chefaußenpolitikern der Nation ja erst amtlich gemacht. Aber ausgerechnet jetzt, da der China-Streit ausgetragen werden soll, ist der Kanzler abwesend.

Das erbost natürlich die Opposition. Der Außenminister tut ganz souverän. Der Kanzler habe einen unaufschiebbaren Termin, stellt Fischer klar. "Er ist bei den Kirchen." Nein, korrigiert die Oppositionsführerin Angela Merkel. "Der Kanzler ist nicht bei den Kirchen, sondern beim argentinischen Staatspräsidenten, und der heißt Kirchner."




Ich habe eben auf Phoenix die Zusammenfassung der heutigen Chinadebatte gesehen: was für ein lausiges, verdorben-verkommenes Spiel der Regierung.

Waffen für China, hurra. Genau das, was jetzt noch gefehlt hat.
Wenn heute somit ausgerechnet Angela Merkel als Engel des Friedens auftreten kann, dann spricht das ja wohl Bände über den moralischen Ausverkauf von Rot-Grün.

Den aktuellen Treppenwitz der Zeitgeschichte hat dann der Herr Außenminister selber getextet (s.o.).

Waffen für die Volksrepublik China, und anderesollen das dann später wieder ausbaden, ausbluten, aussterben, oder was, oder wie?


"The germans to the front" hieß es bereits vor 105 Jahren in China.
Gleiches sollte dann auch im drohenden Taiwan-Krieg gelten, wenn unsere Regierung (=somit wir alle, ist ja immerhin von der Merheit gewählt) für Waffenlieferungen an die größte Diktatur der Welt wirbt.

Ich kann gar nicht so viel essen wie ich kotzen möchte.

In den Nachrichten | 01:10h | 4 Kommentare |comment

 

 

Dieser Franz, ts-ts-ts

Öffnen Sie ein neues Word-Dokument, nehmen Sie folgende Eintragung vor

= rand (200,99)

und drücken Sie dann Enter (bitte Komma schreiben, keinen Punkt).
Anschließend bitte etwas Geduld.

Fluessiger als fluessig | 12:11h | 3 Kommentare |comment

 

 

Mittwoch, 13. April 2005

Ich seh mich schon fluchend durch die Wohnung rennen

Wenn dieses Wunderwerk der Technik erstmal käuflich zu erwerben ist und Technikjünger Claus sein Exemplar in Betrieb genommen hat, dann, ja dann wird Bremen zur Morgenstund erschauern ob der obszönen Flüche, die aus der bahnhofsnahen Wohnung unseres allseits beliebten aber hektisch suchenden Laien erschallen.

Interessanter Ansatz. Wie wäre es denn anschließend mit sich versteckenden Fettmachern, dem Benutzer hinterhemaulende Zahnbürsten ("hiergeblieben, du schuldest mir noch zwei Minuten") und Fernbedienungen, die einem beim Betreten des Zimmers immer jubelnd entgegenlaufen?

In den Nachrichten | 23:10h | 1 Kommentar |comment

 

 

Dienstag, 12. April 2005

Rotten, dein Name ist Kar

Es gibt einfach keine Liebe mehr unter den Menschen. Wie kann man diesem sympathischen blauen Freund nur so eine Gemeinheit antun?

Und ich kann nicht mal "Wo ist der Papst, wenn man ihn mal braucht?" kreischen.

Der ist jetzt wirklich echt entschuldigt.

In den Nachrichten | 00:01h | 0 Kommentare |comment

 

 

Knallharte Auseinandersetzung

Ich las ich die neusten Kommentare hier, dachte nichts böses und klickte auf diesen Link und musste erstmal prusten. Situationskomik halt.
;)

Aber auch wenn wir uns hier nur virtuellen zu entkorken versuchen:
denkt dran, unsereins steckt solcherlei Aktionen nicht so ohne Blessuren weg wie die Damen und Herren im Film.

Darum jetzt bitte alle wieder vertragen und eine Kerze
anzünden (ich habe schon mal angefangen, hihi). Das Bild vom alten Mann kann zum besseren Lesen auch ausblenden lassen...
;)

Alles was (DSL-) Modem hat, lobe den Herrn | 21:57h | 1 Kommentar |comment

 

 

Samstag, 9. April 2005

Neun Eier und der Secret Service



Von wegen böses Amerika, lesen Sie selber

Geschichten die das Leben schreibt | 21:51h | 0 Kommentare |comment

 

 

Freitag, 8. April 2005

Oh du lustige Sommerzeit

Lädt ggfs. etwas länger, aber gute Güte, muharharhar.



Wunderbar | 20:56h | 0 Kommentare |comment